Lebensdaten
1812 – 1867
Geburtsort
Świdnica
Sterbeort
Trier
Beruf/Funktion
Bischof von Trier ; Bischof
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 116074833 | OGND | VIAF: 59826736
Namensvarianten
  • Pelldram, Leopold
  • Pelldram, Leopold von

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Aus dem Register von NDB/ADB

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Pelldram, Leopold, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116074833.html [04.02.2023].

CC0

  • Biographie

    Pelldram: Leopold P., Bischof von Trier, geb. am 3. Mai 1812 zu Schweidnitz, am 3. Mai 1867 zu Trier. Er absolvirte die Gymnasialstudien zu Glatz, die theologischen Studien zu Breslau und Bonn und wurde am 5. April 1835 zu Breslau zum Priester geweiht. Nachdem er an mehreren|anderen Orten in der Seelsorge thätig gewesen, zuletzt als Pfarrer, Erzpriester und Schulinspector zu Warmbrunn, wurde er von dem Fürstbischof Diepenbrock am 1. Juli 1850 zum Propst von St. Hedwig in Berlin, fürstbischöflichen Delegirten für die Mark und Ehrendomherrn ernannt. 1859 vertauschte er diesen Posten mit dem des katholischen Feldpropstes der Armee. Als pflichttreuer, hochgebildeter und milder Geistlicher stand er in Berlin in hohem Ansehen. Nachdem Abt Haneberg die am 1. Juni 1864 auf ihn gefallene Wahl zum Bischof von Trier abgelehnt hatte, wurde am 29. December P. gewählt. Er wurde am 27. März 1865 präconisirt, am 28. Mai zu Breslau von dem Fürstbischof Förster unter Assistenz der Weihbischöfe Eberhard von Trier und Wlodarski von Breslau consecrirt, am 11. Juni zu Trier inthronisirt, verwaltete sein Bisthum aber nur zwei Jahre.

  • Autor/in

    Reusch.
  • Zitierweise

    Reusch, Heinrich, "Pelldram, Leopold" in: Allgemeine Deutsche Biographie 25 (1887), S. 330-331 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116074833.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA