Lebensdaten
1820 bis 1869
Geburtsort
Dobel bei Neuenburg (Württemberg)
Sterbeort
Speyer
Beruf/Funktion
Journalist
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 135607329 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Abt, Gottlieb Christian
  • Abt, Christian
  • Abt, Gottlieb Christian
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Orte

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Zitierweise

Abt, Christian, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd135607329.html [25.08.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Erhard Friedrich Gottlieb Abt, Pfarrer in Dobel;
    M Catharina Magdalena, T des Georg Friedrich Zeltmann (1765–1846), Sonnenwirt in Dobel, und der Anna Rosina Kappler (1772–1831), aus Dobel;
    Gvv Gottlieb Christoph Abt, Präceptor an der Lateinschule in Eßlingen;
    Gmv Johanna Catharina Christina Erhardina von Kirch.

  • Leben

    A. war Theologe und Philologe; wegen Teilnahme an der Revolution von 1848/49 flüchtete er nach Genf. 1856-61 arbeitete er als Schriftleiter in Stuttgart, vorübergehend in Wien beim „Botschafter“ und anschließend in Wiesbaden bei der „Mittelrheinischen Zeitung“. Auf der Flucht vor seinen kleindeutsch-liberalen Gegnern berührte er Kastei bei Mainz, Stuttgart, St. Gallen, Leipzig und Frankfurt/Main, wo er die unparteiische Zeitung „Die Kritik“, später in Stuttgart fortgeführt, herausgab. A. stand anfangs sozialistischen Kreisen nahe, wechselte aber später zu den Großdeutschen über. Seiner rücksichtslos scharfen Feder wegen wurde er viel gefürchtet, verfolgt und mit Verboten und Strafen belegt.

  • Werke

    Die Schweiz, ihre Gegenwart u. Zukunft. 1848;
    Die Revolution in Baden u. d. Demokraten, 1849;
    Die Prinzipien d. modernen Liberalismus in d. Händen d. Advokaten, 1865.

  • Literatur

    R. Krauss, Schwäb. Lit.-Gesch. II, 1899;
    Goedeke, NF I, 1940, S. 117 f.

  • Autor/in

    Emil Dovifat
  • Empfohlene Zitierweise

    Dovifat, Emil, "Abt, Christian" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 26 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd135607329.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA