Lebensdaten
1596 bis 1655
Geburtsort
Possendorf (Weimar)
Sterbeort
Jena
Beruf/Funktion
Philosoph
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 117633925 | OGND | VIAF: 25385076
Namensvarianten
  • Slevogt, Paul
  • Alethophilus, Liberius
  • Liberius, Alethophilus
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Zitierweise

Slevogt, Paul, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117633925.html [24.02.2021].

CC0

  • Leben

    Slevogt: Paul S., aristotelischer Philosoph, geboren am 29. April 1596 zu Possendorf bei Weimar, studirte in Jena und begann daselbst sofort nach Erwerbung des Magistergrades Privatvorlesungen abzuhalten; 1621 als Conrector an das Gymnasium in Braunschweig berufen, wurde er auf Grund seiner Virtuosität in Verfertigung lateinischer Verse zum Dichter gekrönt, kehrte aber nach Verlauf von drei Jahren in seine Heimath zurück und übernahm 1625 die Professur der griechischen und der hebräischen Sprache an der Universität Jena. Nach dem Tode Daniel Stahl's 1654 erhielt er als dessen Nachfolger außerdem die Professur der Logik und Metaphysik, welche er jedoch nur ein Jahr lang verwalten sollte. Er starb, nachdem er elf Mal Decan der philosophischen Facultät und drei Mal Rector der Universität gewesen war, am 22. Juni 1655 in Jena. S. huldigte einem noch halb scholastischen Aristotelismus. Die vollständigste Sammlung der von ihm herausgegebenen Abhandlungen philologischen und philosophischen Inhalts ist: „Pauli Slevogti in illustri Salana prof. publ.Disputationes Academicae, emendatius editae et auctae curante Valentino Velthem prof. Jenensi"; Jen. et Helmst. MDCLXXIX.

    • Literatur

      Jöcher IV, 637. — Jo. Casp. Zeumer, Vitae professorum Jenensium, p. 81.

  • Autor/in

  • Empfohlene Zitierweise

    Tschackert, Paul, "Slevogt, Paul" in: Allgemeine Deutsche Biographie 34 (1892), S. 463-464 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117633925.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA