Lebensdaten
1821 bis 1879
Geburtsort
Dillenburg
Sterbeort
Bonn
Beruf/Funktion
Geologe ; Lehrer
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116780444 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Sandberger, Guido

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Zitierweise

Sandberger, Guido, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116780444.html [08.12.2019].

CC0

  • Leben

    Sandberger: Guido S., Dr. phil. und Lehrer der Naturwissenschaften am Realgymnasium in Wiesbaden; verdienstvoller Geologe, war am 29. Mai 1821 zu Dillenburg geboren und widmete sich, wie sein jüngerer Bruder Fridolin, den naturwissenschaftlichen Studien, doctorirte 1843 in Heidelberg und erhielt 1845 die Stelle eines Collaborators und 1847 eines Lehrers an der obengenannten Anstalt. Einen Namen in der Wissenschaft erwarb sich derselbe durch das in Gemeinschaft mit seinem Bruder Fridolin, derzeit Professor in Würzburg, veröffentlichten grundlegenden Werke: „Systematische Beschreibung und Abbildungen der Versteinerungen des rheinischen Schichtensystems in Nassau"; 1849—1855. Besonders wichtig sind ferner seine Aufsätze: „Clymeniarum et Goniatitum natura etc.“ (Bull. d. l. Soc. Imp. d. Nat. Moskau 1853) und „Ueber Clymenien“ (L. u. B. N. Jahrb. 1853); „Uebersicht der naturhistorischen Beschaffenheit des Herzogthums Nassau“, 1857. Dazu kommt eine ansehnliche Zahl von Abhandlungen über Nassauer und rheinische Versteinerungen. Von allgemeinem Inhalt ist seine Schrift: „Die erste Epoche der Entwicklungsgeschichte der Erdkörpers“. Später verfiel S. einer schweren Krankheit, der er auch am 22. Januar 1880 erlag.

  • Autor/in

    v. Gümbel.
  • Empfohlene Zitierweise

    Gümbel, Wilhelm von, "Sandberger, Guido" in: Allgemeine Deutsche Biographie 30 (1890), S. 340 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116780444.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA