Lebensdaten
1738 – 1793
Geburtsort
Lombach
Beruf/Funktion
evangelischer Theologe ; Diakonus ; geistlicher Dichter ; Diakon
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 123019397 | OGND | VIAF: 40275223
Namensvarianten
  • Seiz, Johann Ferdinand
  • Seitz, Johann Ferdinand
  • Seiz, Ioannes Ferdinandus
  • mehr

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Seiz, Johann Ferdinand, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd123019397.html [24.07.2024].

CC0

  • Biographie

    Seiz: Johann Ferdinand S., einer der spätern schwäbischen pietistischen Dichter geistlicher Lieder, war am 5. Januar 1738 zu Lombach auf dem Schwarzwald geboren als Sohn eines Pfarrers. Im Jahre 1752 kam er auf die Klosterschule in Denkendorf, 1754 nach Maulbronn und 1756 auf das Stift in Tübingen, wo er 1758 Magister und 1766 Repetent wurde. Seine erste Anstellung erhielt er 1766 als Diakonus in Besigheim; hier verheirathete er sich mit der jüngsten Tochter Oetinger's (s. A. D. B. XXIV, 538), dessen Schriften schon vorher seine geistige Richtung bestimmt hatten. Im Jahre 1790 kam er als Stadtpfarrer nach Sindelfingen, hier starb er 55 Jahre alt an einer schweren Krankheit am 23. September 1793. S. war ein gewissenhafter und geschickter Seelsorger. In Württemberg ist er bei den Pietisten noch wohlbekannt als Dichter des Liedes „Warten wird doch nie gereuen“, das Albert Knapp auch in die spätern Auflagen seines Liederschatzes aufnahm.

    Koch, Geschichte des Kirchenliedes u. s. f., 3. Aufl., VI, 406 ff.

  • Autor/in

    l. u.
  • Zitierweise

    l. u., "Seiz, Johann Ferdinand" in: Allgemeine Deutsche Biographie 33 (1891), S. 667 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd123019397.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA