Lebensdaten
1831 bis 1908
Geburtsort
Mannheim
Sterbeort
Mannheim
Beruf/Funktion
Musikverleger
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116560606 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Heckel, Philipp Jacob Emil
  • Heckel, Emil
  • Heckel, Philipp Jacob Emil
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Zitierweise

Heckel, Emil, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116560606.html [20.09.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Karl Ferd. (1800–70), Instrumentenhändler u. Musikalienverleger, S d. Joh. Jakob (um 1763–1811), Kapellmeister in Wien, Komp. (s. MGG VI, Sp. 10-14, W, L), u. d. Sophie Reinhard;
    M Katharina (1801–47), T d. Metzgermeisters Joh. Greichgauer u. d. Maria Sophia Bitzinger;
    Ov Joh. Jakob (1790–1857), Ichthyologe im Wiener Naturalienkab. (s. ADB XI), Christoph (1792–1858), Maler (s. ThB);
    - Mannheim 1857 Marie (* 1836), T d. Jos. Mühldorfer (1800–63), bad. Hoftheatermaschinist u. Maler in M. (s. ThB), u. d. Augusta Elis. Wirth;
    2 S, 4 T (2 früh †), u. a. Karl (1858–1923), Schriftsteller (s. Kosch, Lit.-Lex.).

  • Leben

    H. war seit 1857 Mitinhaber des von seinem Vater 1821 gegründeten Instrumenten- und Musikalienhandelshauses, in dem er seit 1870 die Instrumentenabteilung leitete. Er erwarb sich besondere Verdienste um das Mannheimer Musikleben durch die Gründung einer Konzertvereinigung (1869) sowie die Veranstaltung von Konzerten (unter anderem Fragmente aus R. Wagners „Götterdämmerung“, 1872; Hugo Wolf-Konzert 1896) im Musiksalon seiner Firma und war seit 1877 Mitglied, seit 1879 mehrmals Präsident des Mannheimer Hoftheaterkomitees. Enge Beziehungen zu Wagner bewogen H. im Verein mit Carl Tausig 1871 zur Gründung des ersten Richard-Wagner-Vereins im deutschen Sprachgebiet und zur Organisierung der (fehlgeschlagenen) deutschen Nationalsammlung für das Bayreuther Bühnenfestspielhaus. Teilnahme an den Konferenzen des Bayreuther Verwaltungsrates und an der Grundsteinlegung des Bayreuther Festspielhauses (1872) folgten. Trotz seiner Bemühungen um Wagner ist er von diesem unbedankt geblieben. Persönliche Beziehungen, die H. 1875 in Wien zu Anton Bruckner und Johannes Brahms, später auch zu Hugo Wolf angeknüpft hatte, haben nur bei letzterem zu einer kurzen Bindung an das Mannheimer Verlagshaus geführt.

  • Literatur

    Letters of Richard Wagner to E. H., with a brief hist. of the Bayreuth Festivals, ed. by W. A. Ellis, London 1899;
    BJ XIII (Tl. 1908, L);
    F. Walter, in: Bad. Biogr. VI, 1935, S. 412-17;
    O. Wessely, in: MGG VI, Sp. 10-14 (L);
    Nachrede, in: Bayreuther Bll. 31, 1908, S. 229;
    J. A. Beringer, E. H., Ein Gedenkbl., in: Richard Wagner-Jb. 3, 1908, S. 387 ff. (P);
    Zum 100j. Bestehen d. Fa. K. Ferd. Heckel in Mannheim (20.10.1821-1921), in: Neue Musikztg. 43, 1922, S. 24 f.

  • Autor/in

    Othmar Wessely
  • Empfohlene Zitierweise

    Wessely, Othmar, "Heckel, Emil" in: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 178 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116560606.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA