Lebensdaten
1593 bis 1643
Geburtsort
Brunne (Mark)
Sterbeort
Königsberg (Preußen)
Beruf/Funktion
brandenburgischer Staatsmann
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118003348 | OGND | VIAF: 42623568
Namensvarianten
  • Brunne, Balthasar von
  • Brunn, Balthasar von
  • Brunne, Balthasar von
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen im NDB Artikel

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Brunn, Balthasar von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118003348.html [04.03.2021].

CC0

  • Genealogie

    Aus märkischer Adelsfamilie V Melchior;
    M Elisabeth von Schönermarck;
    1) Ursula von Göllnitz, verwitwete von Blumenthal ( 1636), 2) Hedw. Lucrezia von Britzke ( 1638), 3) Christiana Tugendreich von Otterstedt;
    S aus 3) Georg Wilhelm, späterer kurpfälzischer Geheimer Rat;
    1 T aus 3).

  • Leben

    B. studierte in Frankfurt, Jena und Straßburg und unternahm 1624 eine Kavalierstour durch Frankreich. 1629 wurde er Hof- und Kammergerichtsrat, 1631 als Gesandter auf den Konvent der Protestanten nach Frankfurt/Main abgeordnet. 1633 erfolgte seine Ernennung zum Wirklich Geheimen Rat und bald darauf zum Hauptmann der Grafschaft Ruppin. 1638 vertrat er Kurfürst Georg Wilhelm in Wien beim Empfang der pommerschen Lehen. Als Kurfürst Friedrich Wilhelm am 1.12.1640 zur Regierung kam, fand er in Königsberg B. als einzigen Geheimen Rat vor. Dieser feinsinnige Jurist, der ursprünglich die Gelehrtenlaufbahn einschlagen wollte, leistete dem jungen Kurfürsten wertvolle Dienste auf dem Gebiete der inneren Verwaltung.

  • Literatur

    Th. Ph. v. d. Hagen, Hist.-Geneal. Beschreibung d. adl. Geschlechts v. B., Berlin 1788;
    Klaproth-Cosmar, S. 342 f.;
    O. Meinardus, Protokolle u. Relationen d. Brandenburg. Geh. Rats aus d. Zeit d. Kf. Frdr. Wilh., Bd. 1, = Publ. aus d. Preuß. Staatsarchiven, Bd. 41, 1889, S. XXVIII, 8 u. ö.;
    G. Oestreich, Der brandenburg-preuß. Geh. Rat v. Reg.antritt d. Gr. Kurfürsten bis z. d. Neuordnung im J. 1651, = Berliner Stud. z. neueren Gesch., H. 1, 1937, S. 13 u. ö. - Qu: Collectio Koehnii (Preuß. Staatsbibl. Berlin).

  • Autor/in

    Hans Saring
  • Empfohlene Zitierweise

    Saring, Hans, "Brunn, Balthasar von" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 681 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118003348.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA