Lebensdaten
1446 bis 1520
Geburtsort
Nürnberg
Sterbeort
Nürnberg
Beruf/Funktion
Humanist ; Nürnberger Kirchenmeister ; Kaufmann
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 119113643 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Schreyer, Sebald

Objekt/Werk(nachweise)

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Zitierweise

Schreyer, Sebald, Indexeintrag in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd119113643.html [24.07.2016].

CC0

Schreyer, Sebald

Kaufmann, Kirchenmeister, Förderer des Humanismus, * 9.6.1446 Nürnberg, 22.5.1520 Nürnberg, Nürnberg, Sankt Sebald, Ostchor.

  • Genealogie

    V Hans (1377?-1477), erlernte zunächst d. Kürschnerhandwerk, gelangte als Pelzhändler in Polen, Litauen, im Baltikum, in Rußland u. später in N. zu Wohlstand, S d. Andreas (1336?-1377?) u. d. Walburga Tucher gen. v. Feuchtwangen, Angaben über Großeltern nur in S.s eigener Fam.gesch. erw., Angaben über Königsdienst u. adliges Konnubium legendär; M  Genoveva ( 1487), T d.  Heinrich Fuchs aus Nördlingen; Stief-B  Stephan (1421–82), Pelzhändler in N., Ungarn u. Österr.; Schw  Margareta (1422–57, ⚭  Markus Landauer, 1468, Maler, Kaufm. in N., s. NDB 13 Fam.art.); – Nürnberg 21.8.1475 Margarethe ( 14.1.1516, s. P), T d. Heinz Kammermeister ( 1455), Kaufm. (?) in N., aus ursprüngl. Bamberger Kaufmannsfam. (s. Stadtlex. Nürnberg); kinderlos; Schwager  Sebastian Kammermeister (1446–1503), Kaufm. in N., im Montanwesen tätig; N  Matthäus Landauer d. J. ( 1515), im Montanwesen tätiger Kaufm. in N., stiftete d. Landauersche Zwölfbrüderhaus u. mit S. 1490 d. S.-Landauersche Epitaph am Ostchor v. St. Sebald in N. (s. NDB 13 Fam.art.).

  • Leben

    Nach einer Schulausbildung in Amberg und dem Erwerb des Bakkalaureats an der Univ. Leipzig 1462 trat S. zunächst in die Pelzhandelsfirma seines Bruders Stephan ein, zog sich jedoch wegen dessen unlauteren Praktiken 1469 daraus zurück und schloß sich 1471-75 dem Hof Ks. Friedrichs III. an, von dem er als Diener aufgenommen wurde und zwei Wappenbriefe erhielt. 1475 ließ er sich endgültig in Nürnberg nieder und vermehrte durch Grunderwerbungen in und außerhalb der Stadt sein ansehnliches Vermögen, das durch Erbschaften weiter anwuchs. S. beteiligte sich auch – nur teilweise erfolgreich – am Schneeberger Silberbergbau und an einer mit dem Saigerverfahren arbeitenden Schmelzhütte in Thüringen. Ohne Zugang zum eigentlichen, patrizisch beherrschten Nürnberger Rat zu gewinnen, gehörte S. als Genannter des großen Rates zur reichen und angesehenen Oberschicht der Stadt. Mit einem Vermögen von etwa 8500 fl. wurde S., der sich für Dichtung und Wissenschaft interessierte und selbst Handschriften und Bücher sammelte, zu einem wichtigen Anreger und Förderer von Buchprojekten im Umkreis des dt. Humanismus. So finanzierte er zusammen mit seinem Schwager Sebastian Kammermeister den enorm aufwendigen und kostenintensiven Druck der Weltchronik des Hartmann Schedel (1493). 1493-97 investierte S. erhebliche Mittel in den illustrierten „Archetypus triumphantis Romae“, ein Kompendium antiken Weltwissens, dessen Text auf Anregung S.s der mit ihm befreundete gelehrte Jurist Peter Danhauser (erw. 1478-1512, wohl aus Nürnberg, seit 1497 an d. Univ. Wien) zusammenstellte. Aus unbekannten Gründen wurde das Projekt kurz vor der Drucklegung abgebrochen. Ein, wie ihre Briefe erkennen lassen, besonders enges Verhältnis verband S. mit Konrad Celtis (1459–1508). Dieser wohnte in Nürnberg regelmäßig bei S. und verfaßte Gedichte für ein Wandgemälde in dessen Wohnhaus. S. regte Celtis zu einer als Einblattdruck verbreiteten Ode auf den Nürnberger Lokalheiligen St. Sebald (1493) an und war an der Entstehung von Celtis' Städtelob auf die Stadt Nürnberg (1495/1500) beteiligt. Eine 1493 zwischen ihm und Celtis vertraglich vereinbarte Überarbeitung der Schedelschen Chronik blieb unausgeführt. Seine Rolle als Förderer und Korrektor der Nürnberger Stadtchronik des Sigismund Meisterlin (um 1435-vermutl. n. 1497) von 1488 nutzte S., um darin Teile der Schreyerschen Familiensaga (angebl. Beziehungen zu Ks. Friedrich Barbarossa u. Ks. Karl IV.) unterzubringen. Als Kirchenpfleger von St. Sebald (1482–1503) beauftragte er Meisterlin außerdem, einen Katalog der von S. vermehrten Kirchenbibliothek (1489/90) und eine neue Sebalduslegende (1483) anzufertigen. Neben der neu geordneten Güterverwaltung sowie der Sorge für Kunst und Kirchenbau sah S. seine besondere Aufgabe darin, den Kult des Nürnberger Stadtpatrons weiter zu verbreiten. Das S.-Landauersche Epitaph an der Außenseite des Ostchors von St. Sebald (1490), das Kreuztragung, Grablegung und Auferstehung Christi darstellt und in Verbindung mit der Grablege der beiden Stifterfamilien stand, war der erste größere Auftrag für Adam Kraft ( 1509). Der Konnubiumsverband der beiden Stifter (diese selbst, ihre Geschwister und Eltern samt Ehepartnern) erscheint in figura mit ihren Familien-Wappen in einer Stifterzeile am unteren Rand des dreiteiligen Epitaphs.

  • Quellen

    Qu teilw. eigenhändige Aufzeichnungen S.s üher seine Fam., Biogr., private Grundherrschaft u. Amtstätigkeit: StA Nürnberg, Rep. 52a, Nr. 301-303;  Nürnberg, GNM, Merkel-Hs. Nr. 1122;  StadtA Nürnberg, A 21, Nr. 74a-2o;  – Akten aus S.s Amtstätigkeit beschrieben in: Caesar (s. L), S. 180-201 u. Staub (s. L), S. 66, 69 f., 78, 82-84, 87-89;  Teile ed. in: A. Gümbel, Einige neue Notizen über d. Adam Kraft'sche Schreyergrab, in: Rep. f. Kunstwiss. 25, 1902, 21968, S. 360-70;  ders., S. S. u. d. Sebalduskapelle zu Schwäb.-Gmünd, in: Mitt. d. Ver. f. Gesch. d. Stadt Nürnberg 16, 1904, S. 125-50;  ders., Kirchl. Stiftungen S. S.s 1477-1517, ebd. 18, 1908, S. 99-133;  ders., tlie Baurechnungen über d. Erhöhung d. Türme v. St. Sebald in Nürnberg 1481-1495, ebd. 20, 1913, S. 10-94, 21, 1915, S. 1-56;  Th. Hampe, S. S. vornehml. als Kirchenmeister v. St. Sebald, ebd. 28, 1928, S. 155-207;  A. Gümbel, Das Mesnerpflichtbuch v. St. Sebald in Nürnberg v. J. 1482, 1929;  – Korr. mit Celtis: Der Briefwechsel d. Konrad Celtes, hg. v. H. Rupprich, 1934;  Ma. Bibl.kataloge Dtlds. u. d. Schweiz, III/3: Bistum Bamberg, bearb. v. P. Ruf. 1939, 21961, S. 676-729 u. 845-52.

  • Literatur

    ADB 32;  L. Grote, Die „Vorder-Stube“ d. S. S., Ein Btr. z. Rezeption d. Ren. in Nürnberg, in: Anz. d. GNM 1954 bis 1959, 1960, S. 43-67;  E. Caesar, S. S., Ein Lb. aus d. vorreformator. Nürnberg, in: Mitt. d. Ver. f. Gesch. d. Stadt Nürnberg 56, 1969, S. 1-213 (Qu, L);  K. Kohn, Die Wohnhäuser zweier berühmter Nürnberger, ebd. 60, 1973, S. 296-99, hier S. 297;  P. Zahn, Nürnberger kalligraph. Fraktur 1493-1513 in Hss. aus d. Bes. d. Kirchenmeisters S. S., in: Grundwiss. u. Gesch., FS f. P. Acht, hg. v. U. Schlögl u. P. Herde, 1976, S. 295-304;  ders., Die Endabrechnung über d. Druck d. Schedelschen Weltchronik (1493) v. 22. Juni 1509, Text u. Analyse, in: Gutenberg-Jb. 66, 1991, S. 177-213;  Bauhütte St. Sebald Nürnberg (Hg.), 500 J. Grabmal d. Familien S. u. Landauer v. Adam Kraft, 1992 (P);  J. Schneider, Humanist. Ansprach u. städt. Realität, Die zweisprachige Nürnberger Chronik d. Sigismund Meisterlin, in: Zweisprachige Gesch.schreibung im spätma. Dtld., hg. v. R. Sprandel, 1993, S. 271-316;  Ch. Reske, Die Produktion d. Schedelschen Weltchronik in Nürnberg, 2000;  R. Schoch, ‚Archetypus triumphantis Romae', Zu e. gescheiterten Buchprojekt d. Nürnberger Frühhumanismus, in: 50 J. Sammler u. Mäzen, hg. v. U. Müller u. a., 2001, S. 261-98;  U. Söding, Das S.-Landauer-Epitaph u. d. Stilbildung b. Adam Kraft, in: Adam Kraft, Die Btrr. d. Kolloquiums im GNM, 2002, S. 109-70;  G. Weilandt, Der Blick durch die Wand, Adam Krafts S.-Landauer-Grabmal als szenisches Andachtsbild, ebd., S. 271-94;  M. Staub, Les paroisses et la cité, Nuremberg du XIIIe siècle à la Réforme, 2003;  K. Arnold, Die, Norinberga' d. Konrad Celtis, Ihre Entstehung u. Aufnahme in Nürnberg, in: Konrad Celtis u. Nürnberg, hg. v. F. Fuchs, 2004, S. 100-16;  Stadtlex. Nürnberg.

  • Portraits

    Stifterdarstellung auf Epitaph v. A. Kraft (Nürnberg, St. Sebald, Außenseite d. Ostchors, linker Flügel d. Epitaphs unten, zusammen mit Ehefrau), Abb. u. a. in: 500 J. Grabmal d. Familien S. u. Landauer (s. L), S. 6 Abb. 3.

  • Autor

    Joachim Schneider
  • Empfohlene Zitierweise

    Schneider, Joachim, "Schreyer, Sebald" in: Neue Deutsche Biographie 23 (2007), S. 546-547 [Onlinefassung]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd119113643.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

Schreyer, Sebald

  • Leben

    Schreyer: Sebald S., geboren am 8. Juni 1446 zu Nürnberg, daselbst am 22. Mai 1520 als der letzte seines Geschlechts, verbrachte einen Theil seiner Jugendzeit am Hofe Kaiser Friedrich's III., an dessen Römerzug er theil nahm. Späterhin trat er in den Dienst seiner Vaterstadt. So finden wir ihn 1479 in der Commission, welche berufen war, die Revision des Nürnberger Civilgesetzbuches, der sogenannten Nürnberger Reformation, vorzunehmen, 1482 wurde er Kirchenmeister bei St. Sebald, ein Amt, das er bis zum Jahre 1503 auf das gewissenhafteste verwaltete. Er erwarb sich um den Ausbau der Thürme und die Restauration der Kirche hervorragende Verdienste. Bei der Stiftung der nach ihm benannten, von Adam Kraft ausgeführten und zu dessen bedeutendsten Bildwerken zählenden sogenannten Grablegung Christi außen am Ostchore von St. Sebald war er in besonderem Maaße betheiligt. Die Beiträge flossen reichlich. Sebald S. und seine Gesellschaft gaben an erster Stelle 117 fl. 12 Heller, Hans Stark 100 fl., Imhoff und seine Gesellschaft 60 fl., Sigmund Fürer und seine Gesellschaft 80 fl. Weiterhin nahm er zugleich mit dem Kirchenpfleger Anton Tucher, dann Peter Imhoff und Sigmund Fürer im J. 1507 den schon gegen Ende des 15. Jahrhunderts von Ruprecht Haller und Paul Volkamer ins Auge gefaßten Plan der Herstellung eines künstlerisch vollendeten Grabdenkmals des h. Sebald wieder auf. Im Mai des genannten Jahres faßten sie den Beschluß, des heiligen Himmelsfürsten St. Sebald Sarg mit Gottes Hülfe und frommer Menschen Almosen durch Meister Peter Bischer anfertigen zu lassen. Diese seine Thätigkeit hing, wie schon bemerkt, zum Theil wenigstens mit seiner Stellung als Kirchenmeister bei St. Sebald zusammen, sie läßt übrigens erkennen, mit welch' einem Eifer und Ernst und mit wie hohem Verständniß er seinen Beruf auffaßte, um die bedeutenden Ziele, die er sich gesteckt, zu erreichen. In der gleichen Stellung als Kirchenmeister bekundete er seinen wissenschaftlichen Sinn dadurch, daß er die sehr bedeutende Kirchenbibliothek durch den bekannten Chronisten Sigmund Meisterlin katalogisiren ließ. Zusammen mit seiner Gemahlin Margaretha, einer Tochter des Heinrich Kammermeister, stiftete er eine Capelle im Karthäuserkloster. Das von Jörg Keyper gestiftete große Almosen ins Abwesen gerathener Bürger setzte er 1485 als Pfleger zugleich mit Hans Gartner und Hans Ingram ins Werk und vermehrte es durch|eine ansehnliche Schenkung. Ungleich bedeutender noch war die Wirksamkeit, die er entfaltete, um die von Sigmund Toppler letztwillig gemachte Schenkung dem geeignetsten Zwecke zuzuführen. Als Mitvormünder dieser Stiftung waren Sigmund Bester und Konrad und Lienhard Marstaller aufgestellt. Aber von S. ging doch allem Anschein nach der Gedanke aus, das Toppler'sche Vermächtniß zum Bau und zur Unterhaltung eines Spitals für Pestkranke außerhalb der Stadt zu verwenden, und er war dann bei der Ausführung dieses Unternehmens die eigentlich leitende und treibende Kraft. So entstand denn nach mannichfachen Hindernissen in den Jahren 1504—15 das St. Sebastianspital unterhalb der Weidenmühle, bei dessen Bau S. die Rechnungsführung und Oberaufsicht als Pfleger oblag. Er war der "Baumeister", wie man es damals nannte.

    S. ist ferner für Nürnberg als eifriger Förderer der humanistischen Wissenschaften bemerkenswerth. Mit Celtis unterhielt er einen regen und innigen Verkehr. Johann Werner verehrte in ihm, wie Celtis, seinen Gönner. In einem Briefe an ihn vergleicht er ihn mit Cato von Utica und hebt besonders hervor, daß S. noch in vorgerückteren Jahren die griechische Sprache erlernt habe, aus keinem anderen Grunde, als um jede Lücke in seiner Bildung auszufüllen. Seine lateinischen Briefe bezeugen eine nicht geringe humanistische Bildung, wenn er auch selbst einmal in seiner Bescheidenheit an Celtis schreibt, er selbst sei ungebildet, die Form seines Ausdrucks aber noch weniger gebildet und geglättet. In einer Ode, die er seinem Freunde "Clamosus" widmete, rühmt ihn Celtis, daß er die Reliquien der Wissenschaft vor dem Untergange bewahre und einem edlen Herzenszuge folgend die Jünger der Musen unablässig ansporne, "den künftigen Jahrhunderten die Denkmale ihres geistigen Schaffens zu vererben".

    S. regte wissenschaftliche und künstlerische Unternehmungen nicht bloß an, er unterstützte sie auch und führte sie aus eigenen Mitteln zum guten Ende. An erster Stelle ist hier die Schedel'sche Weltchronik zu nennen, zu diesem für seine Zeit hervorragenden Werk, das heute noch durch die Eigenart seiner Ausstattung anmuthet, lieferten Michel Wolgemut und sein Stiefsohn Wilhelm Pleydenwurf die 2000 Holzschnitte, die es schmücken. S. hatte nicht allein den ersten Anstoß zu dem Werk gegeben, sondern er trug auch mit seinem Schwager Sebastian Kammermeister die gesammten Kosten und das Risiko, während der Drucker Anton Koburger den commissionellen Vertrieb übernommen hatte. Ein weiteres Unternehmen, dessen Ausführung S. ermöglichte, war der "Archetypus triumphantis Romae" von Peter Danhauser, eine Chrestomathie römischer Dichter, Redner und Geschichtschreiber. Die Abbildungen lieferte Sebald Gallenstorfer auf Schreyer's Kosten, der auch dem Verfasser das Honorar zahlte. Die Gesammtkosten, die sich für S. ergaben, betrugen hier 334 st. 2 Pfennig.

    So sehen wir ihn ebenso gewissenhaft und opferwillig in seiner amtlichen Stillung, als freigebig, wenn es gilt, wissenschaftliche und künstlerische Interessen zu fördern. Den ausgebildeten Geschmack eines feinfühligen und reichen Humanisten zeigt am besten die Ausstattung seines Wohnhauses (Burgstraße Nr. 7). Bilder des Amphion, Orpheus und Apollo, sowie der sieben Weltweisen schmückten die Wände des einen Zimmers, während in dem gegenüberliegenden die Bilder der neun Musen angebracht waren. Unter jedem Bilde waren Epigramme von Celtis zu lesen, die dieser dem Freunde von Ingolstadt aus 1495 übersandt hatte. In den Nischen aber hingen die Porträts von Celtis und Danhauser, unter denen gleichfalls kurze Verse von Celtis standen.

    • Literatur

      Will u. Nopitsch, Nürnbergisches Gelehrtenlexikon. — Baader, Beiträge zur Kunstgeschichte Nürnbergs. — Hartmann, Konrad Celtis in Nürnberg,|in Heft 8 der Mittheilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg. — Urkunden im städtischen Archiv zu Nürnberg.

  • Autor

    Mummenhoff.
  • Empfohlene Zitierweise

    Mummenhoff, Ernst, "Schreyer, Sebald" in: Allgemeine Deutsche Biographie 32 (1891), S. 492-494 [Onlinefassung]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd119113643.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA