Lebensdaten
1879 bis 1940
Geburtsort
Holzminden/Weser
Sterbeort
Jena
Beruf/Funktion
Optiker
Konfession
evangelische Familie
Normdaten
GND: 125368402 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Mackensen, Otto

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Zitierweise

Mackensen, Otto, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd125368402.html [21.02.2018].

CC0

  • Genealogie

    B Fritz (s. 1);
    - Hedwig (* 1883), T d. Werkmeisters Friedrich Sprung in Halberstadt u. d. Charlotte Stopp;
    1 S, 1 T.

  • Leben

    M. studierte an der TH Hannover und legte 1904 die Prüfung als Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Maschinenbau ab. Seine Lehrer waren F. Schwerd und H. Franke. Bei letzterem war er Assistent, bis er 1907 als Leiter eines Konstruktionsbüros in die Optischen Werkstätten Carl Zeiss in Jena eintrat, wo er bis zu seinem Tode blieb. An der TH Braunschweig promovierte M. 1926 zum Dr.-Ing. Von seinen Erfindungen zeugen 44 Patente, die fast alle allein auf seinen Namen lauten. Sie beziehen sich besonders auf Fernrohr- und Zielgeräte. Für die Herstellung von Scheinwerferspiegeln erfand er das Meridianschleifverfahren und steigerte damit sowohl die Genauigkeit wie die Schnelligkeit des Arbeitsganges. Ferner schuf er eine Schmirgelsortieranlage. Er führte die Entwicklung der maschinellen Anfertigung asphärischer (nicht kugeliger) Flächen für die Optik nach achtjährigen Versuchen 1933 zum Erfolg. Ein dabei benutztes, auch anderweitig verwendetes Spannlager trägt seinen Namen.|

  • Auszeichnungen

    Prof.titel (1917).

  • Werke

    Schleifen v. Glas f. Zwecke d. Optik, Diss. Braunschweig 1926.

  • Literatur

    F. Stier, O. M. (Ms. im Landeshauptarchiv Weimar u. Betriebsarchiv VEB Carl Zeiss-Jena, P).

  • Portraits

    Gem. v. Fritz Mackensen (B), Abb. b. Stier; s. L.

  • Autor

    Friedrich Stier
  • Empfohlene Zitierweise

    Stier, Friedrich, "Mackensen, Otto" in: Neue Deutsche Biographie 15 (1987), S. 622 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd125368402.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA