Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
Freiherren von Blomberg
Konfession
mehrkonfessionell
Normdaten
GND: 133020762 | OGND | VIAF: 47939774
Namensvarianten
  • Blomberg

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Zitierweise

Blomberg, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd133020762.html [25.05.2024].

CC0

  • Biographie

    Die Abstammung der Familie wird auf Pawel B. (1307) zurückgeführt, der die Güter Seseaten und Puhmen in Kurland erwarb. Johann Albert von Blumberg (rittermäßige Reichsadelsbestätigung 1668) wurde 1670 in den Reichsfreiherrnstand erhoben; seine Söhne Nikolaus und Ernst Fabian waren die Stammväter der beiden späteren Linien. Der vielseitige Maler, Schriftsteller und Kunstschriftsteller Hugo von B. (1820-71), der u. a. die 3. Auflage von F. Kuglers „Geschichte der Malerei“ herausgab (1869), entstammt dem 1. (kurländischen) Ast der I. Linie. Dem 2. (westfälischen) Ast gehören an der Schriftsteller Georg von B. (1770-1818) und seine beiden Stiefbrüder aus der 3. Ehe des Vaters, die Schriftsteller Wilhelm (1786–1846) und Alexander von B. (1788-1813). Alexander nahm 1809 am Schillschen Zuge teil, trat 1812 in russische Dienste und fiel am 20.2.1813 beim Kampf um das Schönhauser Tor in Berlin; seine „Poetischen Schriften“ gab Friedrich de la Motte-Fouqué 1820 mit einer biographischen Einleitung heraus. Werner von B. (s. u.) stammt von dem preußischen Oberstleutnant Julius von B. (1769-1842) ab, der als illegitimer Sohn des preußischen Obersten Karl August von B. aus Kurland 1771 durch Legitimation den Adel erhielt.

  • Literatur

    zu Hugo: ADB II;
    ThB;zu Georg:
    Goedeke VII, 1906, S. 322 f.;zu Wilh. u. Alex.:
    ADB II;
    Goedeke VII, 1906, S. 845 (Alex.), XIII, 1938, S. 454 bis 456 (Wilh.);
    E. Hammer, Zur Erinnerung an A. Frhr. v. B., in: Mitt. d. Ver. f. Gesch. Berlins, 1913, Nr. 2 u. 4;
    B. Heinemann, W. u. A. v. B., Zwei westfäl. Dichter, Diss. Münster 1926;
    Menschen vom Lippischen Boden, hrsg. v. M. Staercke, 1936, S. 172-74 (Alex.);
    Kosch, Lit.-Lex. I.

  • Autor/in

    Helmuth Rönnefarth
  • Familienmitglieder

  • Zitierweise

    Rönnefarth, Helmuth, "Blomberg" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 313 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd133020762.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA