Lebensdaten
1852 bis 1923
Geburtsort
Hüttengrund-Bernhardshütte bei Sonneberg (Thüringen)
Sterbeort
Bad Reichenhall
Beruf/Funktion
Wasserbauingenieur
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 139526781 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Koch, Alexander
  • Coch, Alexander

Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Koch, Alexander, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd139526781.html [03.07.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Joh. Nikolaus, Schweißermeister;
    M Joh. Friederike Dittmar;
    1882 Amalie, T d. Bankdir. Albert Bock in Stuttgart;
    1 S, 1 T.

  • Leben

    K. kam in jungen Jahren nach Wasseralfingen. Nach Schulbesuch in Aalen und Stuttgart studierte er an der TH Stuttgart Eisenbahn- und Wasserbau und war dort nach dem Diplom-Examen Assistent und Privatdozent. 1877 wurde er Baumeister und war 1878-80 Ingenieur und Straßenbauinspektor bei der Ministerialabteilung Straßen- und Wasserbau in Stuttgart. 1880 übernahm er die Verwaltung der Straßen- und Wasserbauinspektion Ulm, wurde 1888 Kollegialrat beim Ministerium in Stuttgart und gehörte 1889-95 der Kaiserlichen Kanalkommission Kiel für den Bau des Nord-Ostsee-Kanals an. 1896 wurde K. als Nachfolger Eduard Sonnes zum ordentlichen Professor für Ingenieurwissenschaften und|Wasserbau an die TH Darmstadt berufen, war Dekan der Abteilung Ingenieurwesen (1897/98) und Rektor (1898–1900). 1900 erhielt er einen selbständigen Lehrstuhl für Wasserbau. 1920 wurde er emeritiert. – Auf K.s Arbeit in Darmstadt gehen bedeutende Verbesserungen der wasserbaulichen Versuchstechnik zurück. Sein 1904 gegründetes Flußbau-Laboratorium wurde international bekannt und diente 30 Jahre lang dem Unterricht und der Forschung. Neben seiner Hochschultätigkeit war K. seit 1898 Experte in der Technischen Kommission der Gesellschaft für den Bau des Panamakanals. 191-14 war er Mitglied der 1. Kammer des Hessischen Landtages und seit 1916 Bevollmächtigter der hessischen Regierung bei der Zentralkommission für die Rheinschiffahrt.|

  • Auszeichnungen

    Geh. Baurat (1898), Staatsrat (1922), Dr.-Ing. E. h. (TH Berlin 1920), Ehrenbürger v. Wasseralfingen.

  • Werke

    Von d. Bewegung d. Wassers u. d. dabei auftretenden Kräften, 1926 (mit M. Carstanjen).

  • Literatur

    M. Carstanjen. in: DBJ V (u. Tl.);
    ders., in: VDI-Zs. 67, 1923, S. 933;
    F. Bassler, in: 100 J. TH Darmstadt, 1977, S. 245-47.

  • Autor/in

    Friedrich Bassler
  • Empfohlene Zitierweise

    Bassler, Friedrich, "Koch, Alexander" in: Neue Deutsche Biographie 12 (1979), S. 255 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd139526781.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA