Lebensdaten
erwähnt 1160, gestorben 1185
Beruf/Funktion
Markgraf der Niederlausitz ; Graf von Landsberg
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 137317794 | OGND | VIAF: 81524973
Namensvarianten
  • Dietrich
  • Dietrich von Landsberg
  • Dietrich
  • mehr

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Zitierweise

Dietrich von Landsberg, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd137317794.html [20.05.2024].

CC0

  • Biographie

    Dietrich, zweiter Sohn des Markgrafen Konrad von Meißen, erhielt aus der väterlichen Erbschaft Eilenburg, wird auch nach dem von ihm erbauten Schloß Landsberg genannt; ist Stifter des Cisterzienserklosters Dobrilugk. Gleich seinen Brüdern ein treuer Anhänger Kaiser Friedrichs I. und ein heftiger Gegner Heinrich des Löwen, an dessen Zuge gegen die Abodriten er 1160 Theil genommen hatte, trat er gegen diesen besonders erbittert auf dem Tage zu Magdeburg auf, weil Heinrich die Nordslaven zu einem Einfall in die Niederlausitz gereizt hatte. 1184 auf dem Reichstage zu Mainz erkrankt, er 9. Febr. 1185 auf dem Petersberge. Von seiner Gemahlin Dobergana oder Lucardis, einer Tochter Boleslaws III. von Polen, lebte er lange getrennt und während dieser Zeit mit Kunigunde, Wittwe des Grafen Bernhard von Plötzke, die ihm einen Sohn Dietrich gebar, der, nachher legitimirt, Bischof von Merseburg wurde. Sein rechtmäßiger Sohn Konrad fand 1175 seinen Tod im Turnier, weshalb Dietrichs Erbe und Lehen auf seinen Bruder Dedo von Rochlitz übergingen.

  • Autor/in

  • Zitierweise

    Flathe, Heinrich Theodor, "Dietrich von Landsberg" in: Allgemeine Deutsche Biographie 5 (1877), S. 186 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd137317794.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA