Lebensdaten
1767 - 1843
Geburtsort
Königsberg (Preußen)
Sterbeort
Thorn
Beruf/Funktion
Pädagoge ; Kant-Biograph ; Schulmann ; Pädagoge ; Schulleiter ; Prediger
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118869744 | OGND | VIAF: 29655920
Namensvarianten
  • Jachmann, Reinhold Bernhard
  • Jachmann, R. B.
  • Jachmann, Reinhold
  • mehr

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Zitierweise

Jachmann, Reinhold Bernhard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118869744.html [24.10.2021].

CC0

  • Genealogie

    V Joh. Abraham ( 1790), Schuhmachermeister, S d. Dr. med. Georg Kaspar in Namslau, aus schles. Arzt- u. Goldschmiedfam., u. d. Marianne Eleonore Bollner;
    M Marie Eleonore Werner (1725–1818);
    B Joh. Benjamin (1765–1832), Dr. med., Kreisphysikus u. Rittergutsbes.;
    - 1) 1794 Wilhelmine Hesse, T e. Justizkommissars, 2) 1807 Minna Elisabeth, T d. Gutsbes. Karl Schaaf in Jenkau b. Danzig u. d. Elisabeth Stobbe;
    2 S, 4 T, u. a. Eduard (s. 1), Agnes ( Karl Kuh, 1804–72, Prof. d. Med. in Breslau), Maria ( Jul. Hermann Finder, 1805–67, Oberpräs. v. Schlesien).

  • Leben

    J. ist neben Borowski und Wasianski einer der drei ältesten Kant-Biographen (1804) und war Zeuge des Lebens Kants in dessen wirkungsvollster Phase 1783-93/94; er gilt als sein Amanuensis und Famulus, wird in dieser Funktion auch mit seinem älteren Bruder Joh. Benjamin, dem Mediziner (und Chemiker), der als Kantschüler 1789 in Edinburg Vorträge über die Kantische Philosophie hielt, verwechselt. J. wurde wie sein Bruder vielfach von Kant gefördert und hat deshalb mit seiner Brief-Biographie auch einen Dank abstatten wollen. Trotz einzelner inhaltlicher Versehen hat diese späteren Kant-Biographen als anerkannte Grundlage gedient. Er gehört auch zu der 1805 von William Motherby in Königsberg inaugurierten Gesellschaft, die sich alljährlich an Kants Geburtstag (22.4.) traf. – J. gilt wissenschaftlich als Kantianer und Schüler Kants. So schreibt 1820 der westpreuß. Oberpräsident Th. v. Schön an den Kantianer und Ökonomie-Professor H. v. Jakob in Halle, der J. kennenlernte: „Sie werden den kategorischen Imperativ bei J. in Fleisch und Bein gefunden haben, mir ist wenigstens niemals ein Mensch vorgekommen, in den Kant so unbedingt übergegangen ist. Leiden, die eine Masse von Menschen erdrückt haben würden, haben sein Wesen und seinen Blick, bei lebhafter Empfindung, nicht verändert.“ So wird J. über seine Beziehung zu Kant hinaus kaum gewürdigt; eine Monographie über ihn liegt bis jetzt nicht vor.

    Nach dem Besuch des Königsberger Altstädtischen Gymnasiums studierte J. seit 1783 an der Königsberger phil. Fakultät, erwarb 1787 unter dem mit Kant befreundeten K. L. Pörschke die Magisterwürde, wechselte jedoch von der philosophischen und juristischen Fakultät zur theologischen und bewarb sich 1793 – vergeblich – um das Diakonat der Altstädt. Kirche in Königsberg. 1794 wird er als 3. Prediger nach Marienburg berufen und ist damit gleichzeitig Rektor der dortigen Gelehrtenschule. 1795 bringt J. seine religionspädagogischen Interessen auf der Grundlage der Kantischen Sittenlehre und dessen „Methodenlehre der praktischen Vernunft“ zum Ausdruck; in seinen Predigten will er einen „praktischen Vernunftsglauben an Gott“ befördern. Zudem interessiert sich J. 1797 für Metaphysik, Logik, Physik und Mathematik und strebt an der Univ. Königsberg eine entsprechende Lehrstelle an, wobei er Kant um Fürsprache bittet. Für J.s weitere Ausrichtung zur praktischen Philosophie gibt dann Kant selbst einen entscheidenden Anstoß, indem er J. beauftragt, eine richtigstellende Schrift zu der 1797 erschienenen Dissertation von C. A. Wilmanns über Kants angeblich mystizistische Religionsphilosophie zu verfassen. 1800 erscheint J.s Buch „Prüfung der Kantischen Religionsphilosophie …“ (mit einem Vorwort Kants), welches in streng systematischer Form und ohne philologisch-historische Aspekte Kants Religionsphilosophie darstellt und gegen den Vorwurf des Mystizismus verteidigt.

    1801 wird J. zum Direktor des Provinzialschul- und Erziehungsinstituts, des Conradinums, eines Internats in Jenkau b. Danzig, berufen, das unter seiner Leitung zu einer vorbildlichen gymnasialen Bildungsstätte in Preußen wird. 1814 wird er Regierungsrat mit Sitz in Gumbinnen, wo er mit dem Oberpräsidenten v. Schön Freundschaft schließt; dort stiftet er die „Friedensgesellschaft“ zur Unterstützung begabter Jünglinge, die er mit seinem Übertritt zur neu errichteten Regierung in Danzig unter Schön 1816 weiterführte. In Westpreußen förderte er die Gymnasien (z. B. in Conitz) und das darniederliegende Volksschulwesen mit großem Erfolg. Nach der Vereinigung der Provinzen West- und Ostpreußen mit einem folgenden gemeinsamen Provinzialschulkollegium siedelt J. nach Königsberg über und leitet als Geh. Regierungsrat und Nachfolger D. F. Dinters seit 1831 das Gymnasialwesen der Provinz. Er starb auf einer Dienstreise in Thorn.

    J.s wissenschaftlich-pädagogische Arbeit dokumentiert sich in einer 1811 zunächst anonym erscheinenden, umfangreichen Rezension von Herbarts „Allgemeiner Pädagogik“ (1806), deren systematische und terminologische Schwächen J. umständlich analysiert. Herbart repliziert polemisch u. a. mit einer Schrift „Über meinen Streit mit der Modephilosophie dieser Zeit“ (1814). J.s Annäherung an Fichte zeigt sich in dem 1812 mit Franz Passow in 4 Heften herausgegebenen „Archiv Deutscher Nationalbildung“. Mit 4 umfangreichen Aufsätzen gibt J. hier über seine Pädagogik gründlich Aufschluß. Der von ihm entwickelte Begriff der Nationalerziehung soll der Tatsache Rechnung tragen, daß der pädagogisch grundlegende Begriff der „vernünftigen und vollkommenen Menschheit“ (im Sinne des „Wesens des|Menschen“ gemäß der deutsch-idealistischen Moralphilosophie) auch die konkrete – in späterer Terminologie – soziale und historische Manifestation des Menschen berücksichtigen muß, wenn das pädagogische Tun gelingen soll. Nationalität ist für J. so wenig ein moralisch-pädagogisches Prinzip wie Individualität. Beide bezeichnen vielmehr einen Inbegriff unumgänglicher faktischer Bedingungen der Erziehung. Eine Verselbständigung dieser Bedingungen gegenüber dem prinzipiellen Begriff der vollkommenen und vernünftigen Menschheit bekämpft J. nachdrücklich. Im „Archiv“ gibt J. auch einen sehr instruktiven Bericht über das Conradinum in Jenkau, der durch Beiträge anderer Autoren über damals aktuelle Schulfragen ergänzt wird, so daß das „Archiv“ als ein Grundbuch des vielseitigen pädagogischen Wirkens J.s gelten kann.|

  • Auszeichnungen

    Dr. phil. h. c. (Breslau 1817).

  • Werke

    Weitere W u. a. Immanuel Kant geschildert in Briefen an e. Freund, in: Über Immanuel Kant, 1804: 1. Buch (L. E. Borowski), 2. Buch (R. B. J.), 3. Buch (E. H. Ch. Wasianski), neu hrsg. v. F. Groß u. d. T.: Immanuel Kant, Sein Leben in Darst. v. Zeitgenossen, 1912, Nachdr. 1968;
    Immanuel Kant, geschildert in Briefen …, in: Aetas Kantiana, 1968;
    Prüfung d. Kant. Rel.philos. in Hinsicht auf d. ihr beigelegte Ähnlichkeit mit d. reinen Mystizismus, 1800;
    Rezension v. Herbarts Allg. Päd., in: Jena. Allg. Lit.ztg., Jg. 1811, Nr. 234-37, Sp. 81-110, s. a. Herbarts Sämtl. Werke, hrsg. v. K. Kehrbach, III, 1887, S. 146-62;
    Ideen z. Nat.-Bildungslehre, in: Archiv dt. Nat.bildung, 4 Hh. in 1 Bd., 1812, S. 1-45;
    Die Nat.-Schule, ebd., S. 61-98;
    Die Berücksichtigung d. Individualität b. d. Erziehung, nach d. Prinzip e. idealischen Erziehungslehre geprüft, ebd., S. 202-42;
    Das Wesen d. Nat.bildung, ebd., S. 405-63;
    Beschreibung d. Conradinums auf Jenkau b. Danzig, ebd., S. 273-332.

  • Literatur

    ADB 13;
    Kants ges. Schrr., hrsg. v. d. Kgl. Preuß. Ak. d. Wiss., 1902 ff., IV, S. 627, VIII, S. 439-41, 521 ff., X-XIII (Kants Briefwechsel, ²1922);
    J. G. Hamanns Leben u. Schrr., hrsg. v. C. H. Gildemeister, 6 Bde., 1857-73, Bd. V;
    J. F. Herbarts Sämtl. Werke, hrsg. v. K. Kehrbach, 1887-1902, Bd. 3, 16-19 (Herbarts-Briefwechsel);
    K Vorländer, Die ältesten Kant-Biographien, Eine krit. Studie, 1918;
    A. Hasenclever, Ungedr. Briefe v. Th. v. Schön an den Hallenser Prof. L. H. v. Jakob (1805–21), in: FBPG 31, 1919.

  • Autor/in

    Ernst W. Orth
  • Empfohlene Zitierweise

    Orth, Ernst W., "Jachmann, Reinhold Bernhard" in: Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 213-215 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118869744.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Jachmann: Reinhold Bernhard J., Dr. phil., Geheimer Regierungs- und Provinzialschulrath, den 16. August 1767 in Königsberg in Ostpreußen geboren, vorgebildet auf dem dortigen Altstädtschen Gymnasium, bezog eben daselbst 1783 die Universität, um Theologie zu studiren. Er trat sofort in nähere Beziehung zu Kant, dessen System er mit vollem Verständniß in sich aufnahm und dessen Zuneigung er in so hohem Grade erwarb, daß seine im J. 1800 erschienene Schrift: „Prüfung der Kantischen Religionsphilosophie in|Hinsicht auf die ihr beigelegte Aehnlichkeit mit dem reinen Mysticismus“ von Kant mit einer besonderen Einleitung eingeführt wurde, in welcher dieser ausdrücklich seine stete Freundschaft für J. bezeugt. Diese Schrift beurtheilt mit philosophischer Schärfe und in gefälliger Darstellung den Mysticismus und überhaupt die Möglichkeit einer unmittelbaren Offenbarung nach den in den beiden ersten Kant’schen Kritiken entwickelten Grundsätzen. Und andererseits verlieh J. seiner Verehrung Kant's und seiner Vertrautheit mit dessen Denk- und Lebensweise einen schönen und dankbaren Ausdruck in seiner 1804 (Königsberg) erschienenen Schrift „J. Kant geschildert in Briefen an einen Freund"; es verdient bemerkt zu werden, daß Kant ihn selbst als Biographen gewünscht hatte. Seit 1794 war J. dritter Prediger und Rector der damaligen gelehrten Schule in Marienburg, welche 1815 erlosch und erst 1860 als Gymnasium wieder ins Leben trat. Auf Grund seiner pädagogischen Bewährung und seiner vorgedachten philosophischen Bildung wurde J. im J. 1801 mit unbeschränkter Vollmacht zum Director des Provinzialschul- und Erziehungsinstitutes berufen, welches aus dem ansehnlichen Vermächtniß des Freiherrn C. F. von Conradi zu Jenkau bei Danzig gegründet wurde. Ursprünglich in zweifacher Gliederung als Elementar- und als höhere Schule, jedoch mit humanistischem Ziele gedacht, nahm die Anstalt, welche sich wesentlich in der Form eines Alumnats bewegte, unter Jachmann's Einwirkung mehr den Charakter einer Vorbereitungsschule für die Universität an, zumal nach dem ersten Jahrzehnt, welches J. selbst als den Zeitraum des Experiments bezeichnet, Fr. Passow als Mitdirector und August Meineke als Lehrer hinzutraten. Bis dahin hatte J. die Anstalt mit dem pädagogischen Interesse und Verständniß geleitet, welches im Anfange dieses Jahrhunderts die edleren Geister der Nation erfüllte; Passow selbst bezeugt ihm wiederholt neben persönlicher Liebenswürdigkeit eine vortreffliche Einwirkung auf die sittliche und die allgemeine Verstandesbildung der Zöglinge. J. hatte aber auch, hierin über Kant hinausgehend und offenbar im Anschluß an Fichte, bald die nationale Erziehung der Schüler mit klarem Zweckbewußtsein als eine wesentliche Aufgabe erfaßt und deshalb dem deutschen Unterricht unter Herbeiziehung unserer frisch entdeckten mittelalterlichen Volksepen ein besonderes Gewicht verliehen; kein Zweifel, daß er hierin durch die nationale Schmach jener Jahre bestärkt wurde, zumal er schon 1807, wenn auch damals ohne nachhaltigen Schaden für sein Institut, die erste Belagerung Danzigs anschauen mußte. Selbst die Nähe des von ihm sorgfältig gemiedenen französischen Gouverneurs Rapp schreckte ihn in diesen Bestrebungen nicht, die er um so eifriger aufnahm, je engere Geistesbande ihn auch in dieser Hinsicht mit Passow verknüpften. So gewann das Institut unter beiden Directoren eine weit über seinen nächsten Zweck hinausragende Bedeutung; beide gaben vereint und mit der theils zugesagten, theils wirklich ausgeführten Mitarbeiterschaft von Fichte, F. A. Wolf, H. Voß, Fr. Jacobs, Joh. Schulze, Scheffner u. a. im J. 1812 das „Archiv deutscher Nationalbildung“ heraus (4 Hefte, Berlin bei Maurer), welches nach dem Vorwort zum vaterländischen Sammelplatz, zur Berathung derjenigen Gegenstände bestimmt war, von deren Anwendung die höhere Bildung und Veredelung der deutschen Nation abhänge. Hierauf richten sich besonders vier Aufsätze von J. selbst: Ideen zur Nationalbildungslehre, die Nationalschule, die Berücksichtigung der Individualität bei der Erziehung, und das Wesen der Nationalbildung, welche sämmtlich warme Vaterlandsliebe und ein philosophisch geübtes Denken bekunden, wenn gleich der letzte sich überwiegend in formalen Begriffs- und Zweckbestimmungen bewegt. Indeß machte die zweite Belagerung Danzigs 1813 mit ihrer Verwüstung der Conradischen Stiftsgüter der Wirksamkeit des jungen Instituts vorläufig ein Ende, und erst 1819 konnte|dasselbe, wenn auch mit veränderter Bestimmung wieder eröffnet werden. J. war inzwischen 1814 zum Regierungsschulrath ernannt und ihm die Wahl seines Berufsorts zwischen Frankfurt und Gumbinnen frei gestellt, er zog die letztere Stadt als geborener Ostpreuße und auch wol aus Bewunderung für den dortigen Präsidenten von Schön vor, der gleich ihm ein überzeugter Schüler Kant's war. Dort stiftete J. zur Unterstützung begabter Jünglinge die Friedensgesellschaft zum dankbaren Andenken an den eben errungenen Frieden, und als er 1816 mit Schön an die neuerrichtete Regierung in Danzig übertrat, rief er hier eine gleiche Gesellschaft ins Leben, welche beide noch in fruchtbarer Wirksamkeit bestehen. In Westpreußen entfaltete J. unter Schön eine erfolgreiche Thätigkeit nicht nur für die Gymnasien, von denen hauptsächlich das zu Conitz ihm viel zu danken hat, sondern mehr noch durch Neubegründung, Wiederbelebung und Beaufsichtigung des arg darniederliegenden Volksschulwesens, so daß ihm Leben und Thätigkeit in Danzig inmitten eines höchst anregenden Freundeskreises stets besonders lieb geblieben ist. Im J. 1817 wurde J. von der Universität zu Breslau zum Dr. phil. ernannt. Als nach der schon früher vollzogenen Vereinigung von Ost- und Westpreußen für beide auch ein gemeinsames Provinzialschulcollegium in Königsberg eintrat, siedelte J. als Geh. Regierungsrath dorthin über und leitete seitdem nach Dinter's Tode das Gymnasialwesen der Provinz. In dieser Amtsthätigkeit starb er auf einer Dienstreise in Thorn den 28. Sept. 1843 und hat auch dort seine Ruhestätte gefunden.

  • Autor/in

    Schrader.
  • Empfohlene Zitierweise

    Schrader, W., "Jachmann, Reinhold Bernhard" in: Allgemeine Deutsche Biographie 13 (1881), S. 528-530 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118869744.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA