Lebensdaten
1525 – 1584
Beruf/Funktion
katholischer Theologe ; Theologe
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 124672140 | OGND | VIAF: 40318196
Namensvarianten
  • Hittorp, Melchior
  • Hittorpius, Melchior

Quellen(nachweise)

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Hittorp, Melchior, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd124672140.html [14.06.2024].

CC0

  • Biographie

    Hittorp: Melchior H., Theologe, geb. gegen 1525 zu Köln, ebenda 1584. Er war der Sprosse einer vornehmen Familie, deren Mitglieder eine lange Reihe von Jahren hindurch einflußreiche Stellen an der städtischen Verwaltung bekleideten. Nachdem er Licentiat der Theologie geworden war, erhielt er ein Canonicat an der Stiftskirche St. Maria ad gradus. Im J. 1583 wurde er zum Dechanten der Collegiatkirche St. Cunibert gewählt. H. lebte in einer Zeit, in welcher im Erzstift Köln ein zweiter Versuch gemacht wurde, den Niederrhein für die neue Lehre zu gewinnen. Den Theologen der Stadt Köln gebührt ein nicht geringer Antheil an dem Sieg des alten kirchlichen Systems. H., dessen Sache es nicht war, sich an dem entbrannten Kampfe zu betheiligen, begnügte sich damit, für die Zustände in der alten christlichen Kirche durch Herausgabe alter Kirchenschriftsteller Zeugniß zu geben. Auf Veranlassung des Brügger Canonicus, späteren Propstes von Utrecht und Bischofs von St. Omer, Jakob Pamelius, gab er 1568 „Vetustorum ecclesiae patrum libros varios de divinis catholicae ecclesiae ofticiis una cum ordine Romano antiquo de ecclesiasticis ofticiis“ heraus. Für seine gelehrten Arbeiten waren ihm von besonderem Nutzen die kostbaren Schätze der Hildebold’schen Dombibliothek und die Handschriften des Freundes des Georg Cassander, Cornelius Wouters, sowie der Kölner Dominikaner.

    • Literatur

      Hartzheim, Bibliotheca Coloniensis. — Jöcher. — Hartzheim, Catalogus bibliothecae ecclesiae Metropolitanae Coloniensis.

  • Autor/in

    Ennen.
  • Zitierweise

    Ennen, Leonhard, "Hittorp, Melchior" in: Allgemeine Deutsche Biographie 12 (1880), S. 507 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd124672140.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA