Lebensdaten
1876 bis 1934
Geburtsort
Schwerin
Sterbeort
Den Haag
Beruf/Funktion
Prinz der Niederlande ; Herzog zu Mecklenburg-Schwerin
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 118859986 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Heinrich zu Mecklenburg
  • Mecklenburg, Heinrich Herzog zu
  • Heinrich
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Objekt/Werk(nachweise)

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Zitierweise

Heinrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118859986.html [18.09.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Ghzg. Friedrich Franz II. v. Mecklenburg-Schwerin ( 1883, s. ADB 49);
    M Marie (1850–1922), T d. Prinzen Adolf v. Schwarzburg-Rudolstadt (1801–75);
    Den Haag 1901 Kgn. Wilhelmina d. Niederlande (seit ihrer Abdankung 1948 „Prn. d. N.“) (1880-1962), T d. Kg. Wilhelm III. d. N. (1817–90) u. d. Prn. Emma zu Waldeck-Pyrmont;
    T Kgn. Juliane d. N. (* 1909);
    N Ghzg. Friedrich Franz IV. v. Mecklenburg (1882–1945).

  • Leben

    1900 lernte die junge Königin Wilhelmina der Niederlande H. bei einem Besuch von Verwandten in Rudolstadt in Thüringen kennen. Schon im folgenden Jahre heirateten sie. Die Stellung, die H. bei der Hochzeit eingeräumt wurde und die nach der des Prinzen Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, des Gemahls der Königin Viktoria von England, stilisiert worden war, beteiligte ihn nicht an der Souveränität. Im Gegensatz zu Prinz Albert, dessen Stellung in keinem Gesetz verankert war, hat jedoch bei der H.s nie Unklarheit darüber bestanden, daß er staatsrechtlich Untertan der Königin war. H. hat demnach, wohl auch weitgehend seinen Anlagen folgend, keinen politischen Ehrgeiz entwickelt. – H. ist allein dadurch bedeutsam, daß seine Stellung eine Tradition auf dem Kontinent begründete. In seiner Person wurde diese Sonderform des Königtums zu einer festen Institution. Da die Zuerkennung einer Apanage für ihn eine Abänderung der Zivilliste während der Regierung der Königin erfordert hätte, was die niederländische Verfassung nicht zuließ, blieb H. Zeit seines Lebens auf die Apanage angewiesen, die er von seinem mecklenburgischen Stammhause erhielt. In den Niederlanden hat er sich vor allem um das Forstwesen verdient gemacht.

  • Literatur

    Wilhelmina, Einsam u. doch nicht allein, 1961 (P);
    H. W. v. Hentig, Titularkönig u. Prinzgemahl, Diss. Bonn 1962 (L);
    R. Strauch u. R. Großkopff, Die Deutschen an Hollands Thron, 1966 (P).

  • Autor/in

    Hans Wolfram von Hentig
  • Empfohlene Zitierweise

    Hentig, Hans Wolfram von, "Heinrich" in: Neue Deutsche Biographie 8 (1969), S. 374 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118859986.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA