Lebensdaten
1743 bis 1789
Geburtsort
Hildesheim
Sterbeort
Burgsteinfurt (Westfalen)
Beruf/Funktion
Schriftsteller ; Freimaurer ; Gründer von Freimaurerlogen
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 118718282 | OGND | VIAF: 41865713
Namensvarianten
  • Goué, August Siegfried von
  • Goue, Siegfried von
  • Goué, August Friedrich von
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Zitierweise

Goué, Siegfried von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118718282.html [06.08.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Gg. Gebhard Gue, Reichsadel 1747 als „v. Goue“ (1688-1774), dän. u. venetian. Offz., zuletzt Major, 1733-51 Stadtmajor in H., dann in Braunschweig, 1757 in Wolfenbüttel, Gutsbes. in Völkerode, S d. Joh. Bernh. Gue (1656–1708), braunschw. Amtmann u. Hauptm. zu Königslutter u. Jerxheim, u. d. Anna Magd. Meyer;
    M Elisabeth (1721–57), T d. Siegfried Henning Spellerberg. Kauf- u. Handelsherr in H., u. d. Dor. Elisabeth Neuhoff aus Braunschweig;
    1771 (getrennt lebend seit 1775) Sophie Elis. (* 1736), T d. Bauern Peter Deneke in Drütte; kinderlos.

  • Leben

    G., „ein schwer entzifferbarer und zu beschreibender Mann, eine derbe, breite, hannövrische Figur, still in sich gekehrt“, nicht arm „an Talenten mancher Art“ (Goethe), aber widerspruchsvoll in seinem Wesen, besuchte die Schule zunächst in Braunschweig, seit 1757 das Domgymnasium in Halberstadt (hier Kontakt mit J. W. L. Gleim); seit 1760 studierte er in Halle Rechtswissenschaften (verehrte als Lehrer besonders den berühmten Baumgarten-Schüler Georg Friedrich Meier), hatte an den Folgen einer studentischen Duellverwundung lebenslänglich zu leiden, begann 1764 seine Laufbahn als Richter in Braunschweig, wurde 1765 Hofgerichts-Assessor in Wolfenbüttel und ging in Assistenz des zwar juristisch tüchtigen, menschlich aber als ungemein kleinlich, eingebildet, eigensinnig und heimtückisch bekannten Hofrats J. J. Höfler im Juni 1767 als Legationssekretär an das Reichskammergericht nach Wetzlar. Juli 1771 aufgrund eines hinterhältigen Berichts|seines Vorgesetzlen Höfler ausgeschieden, fand G. erst 1775 eine notdürftige Erwerbstätigkeit in Salzgitter als privater Rechtsberater. Im Frühsommer 1780 ging er nach Burgsteinfurt als Hofkavalier und Premier-Leutnant (das heißt als Kommandant der 50 Mann Grenadierwache) am Hofe des regierenden Grafen von Bentheim-Steinfurt. Dort lebte er bei durchaus erträglichen Pflichten und Rechten, allerdings ohne Avancement und bei allmählich ausgeglichener werdendem Temperament bis zum Tode.

    G. war nicht nur infolge der dissonierenden Charaktere seiner Eltern zu starken Spannungen in seinem Wesen prädisponiert, sondern die umbruchartige Situation seiner Zeit stellte ihn extremistisch zwischen die Geistesarten der Vorhergegangenen wie der Nachfolgenden und ließ ihn für die eine zu jung und für die andere zu alt sein. In dieser doppelten Widersprüchlichkeit wurzelten seine Eigenliebe, Eitelkeit, Verschwendungssucht (vornehmlich im Trinken und Spielen), kurz: seine gern übertreibende Selbsteinschätzung als Genie, das aller gewöhnlichen Regeln überhoben sei und das demzufolge tun dürfe, was ihm gefalle, andererseits sein Hang zu ebenso gern untertreibender Parodie durch possenhafte Späße, skurrilen Spott, bisweilen durch fast frivolen Hohn. So geriet er oft in einen schwer ausgleichbaren Zwiespalt zwischen Wollen und Vollbringen, zwischen Schein und Sein, zwischen stoizistischen Entsagungs-Worten und epikureischen Genießer-Ausflüchten. Aus diesem durchaus charakterlich und schicksalhaft bedingten, erst gegen das Lebensende hin verdrängten oder überwundenen Dilemma versuchte er sich, seiner selbst im Grunde unwürdig, durch eine reiche Heirat zu retten. Mit Hilfe einer Heiratsvermittlerin erwählte er dazu eine verwaiste, körperlich und geistig reizlose Bauerntochter. G. bestritt aus dem ihm zugekommenen Vermögensanteil seiner Ehefrau, mit der er nie zusammengelebt hatte, seinen Lebensunterhalt, bis er sich 1775 ohne Scheidung trennte.

    G. fühlte sich dank seiner Wesensanlagen und im Sinne der Zeitströmungen frühzeitig zur Freimaurerei hingezogen, wobei er 1765-80 oft die Grenzen des Seriösen überschritt und sich ins Karikierte, Parodistische verlor. So begann er 1765 in Wolfenbüttel mit einem „Ritterorden“, bei dem es auch einen „Narren“ gab, 1767 war er am Entstehen und Wirken der „Knopfmacherzunft“ in Wetzlar beteiligt, 1768 trat er ebendort der Loge „Joseph zu den drei Helmen“ bei und wurde in dieser nach schnellem Aufstieg 1770 zum „Tempelritter“ geschlagen. 1768/69 gründete er überwiegend in Gemeinschaft mit den jüngeren Verkehrsgästen des Wetzlarer Wirtshauses „Zum Kronprinzen“ den durchaus ernst gemeinten „Übergangs“-Orden, Ende 1769 beteiligte er sich an dem parodistischen „Hofstaat“ derselben jungen Leute, die damit den „Übergangs“-Orden karikieren wollten, 1771 im Herbst ließ er die „Rittertafel“ im „Kronprinzen“ entstehen, die ihn berühmt machte, und zwar dadurch, daß ihr Goethe in seiner Wetzlarer Zeit angehört hat. Das Modell dieser „Rittertafel“ entnahm G. seinen freimaurerischen Kenntnissen als „Tempelritter“ der Loge. G., der sie – ohne offiziell zu präsidieren – kraft seiner intellektuellen Autorität heimlich leitete, vereinigte dadurch die Mehrzahl der damals am Reichskammergericht tätigen jungen Juristen, neben Goethe auch F. W. Gotter, C. W. Jerusalem (G.s Amtsnachfolger, der durch seinen alsbaldigen Selbstmord unsterblich wurde) und viele andere. Unmittelbar vor seinem Abschied aus Wetzlar wurde G. durch den Prokurator am Reichskammergericht und kurkölnischen Geheimrat Ph. F. Greß in dessen Eigenschaft als kaiserlicher Hofpfalzgraf 1772 zum kaiserlichen Poeta laureatus gekrönt, im Sinne der alten Traditionen durchaus legitim, aber schon in der damaligen Zeit eine anachronistische, völlig entleerte Form und bloße Posse, die aber der Selbsteinschätzung G.s durchaus geschmeichelt haben muß. Nach mancherlei Reisen (Kassel, Regensburg, Straßburg, Frankfurt/Main, Hanau, Darmstadt, Mannheim, Rastatt, Basel, Wien, Preßburg, Göttingen, Kopenhagen, Barby/Herrnhutische Brüdergemeine) und nach der Notzeit in Salzgitter kam G. erst 1780 in Burgsteinfurt wieder zu einer neuen Gründung. Als „eklektische“ ließ er die Loge „Ludwig zum flammenden Stern“ entstehen und wurde selbst Meister vom Stuhl. Wegen seines selbstverschuldeten schlechten Rufes aus früheren Jahren wurde er jedoch bei seinen nunmehrigen Bemühungen nicht so ernst genommen, wie er es nach endlich erfolgter Reifung verdient hätte. Man fürchtete noch immer seine Extravaganzen. Nur örtlich, unter den Augen der Burgsteinfurter, erwarb er sich in den letzten neun Jahren seines vielverworrenen Lebens zunehmend Ansehen.

    G. hat seine Existenz, determiniert durch seine innere Disposition und seine äußere Situation als Persönlichkeit einer Zwischenheit, nicht nur leidvoll gelebt, sondern auch beredt gemacht. Dies geschah in einer großen Anzahl von schließlich sogar publizierten Äußerungen, die wahrscheinlich noch längst nicht alle wieder aus ihrer Verschollenheit|zutage gebracht worden sind. Zwei dieser Zeugnisse ragen zweifelsfrei hervor und dürfen Anspruch auf Bewahrung machen. 1768 veröffentlichte G. das Gründungs-Konzept seines „Übergangs“-Ordens unter dem Titel „Der hoeere Ruf“, dem in zweiter Auflage 1769 – durchaus charakteristisch für den Mann – sogleich eine Parodie unter dem Titel „Der feinere Pfiff“, verfaßt von J. F. Opitz beigebunden wurde. 1775 ließ G. „Masuren oder der junge Werther. Ein Trauerspiel aus dem Illyrischen“ erscheinen. Dies ist seine Darstellung des Selbstmordes, zugleich aber auch der Problematik seines Landsmanns und Amtsnachfolgers C. W. Jerusalem, der – aufgrund einer literarischen Anleihe bei der Gottschedin (aus Ostpreußen) – als „Ritter von Masuren“ auftritt. Die Grundfrage, die überdies auch in der Mentalität C. W. Jerusalems einen Platz hatte und Formulierungen J. G. Hamanns nahekam, ging von einer Bejahung der Finsternis, das heißt des Schattens oder der Lichtlosigkeit als wesentlich zur Schönheit wie zur Deutlichkeit der „Erscheinungen“ aus, hielt jedoch typisch „zwischen“-zeitlich und demzufolge konsequent im Sinne der Prämissen G.s die humanitären Ansätze zu kurz. Es heißt: der Mensch bedürfe notwendig der Liebe, um in einer Welt solcher Spannungen und in der Welt überhaupt existieren zu können. Goethes Werther hingegen greift bereits entschieden und entscheidend über diese Intention hinaus, wenn er sagt, daß die Welt der Menschenliebe bedürfe, um existieren zu können. Es ist bemerkenswert und auch fast paradox, daß es Idee und Realität der Liebe sind, die G.s historische und systematische „Zwischen“-Position zwischen den Geistesarten der vorhergegangenen wie der nachfolgenden Generation offenbart, deutlicher als alles andere, was er getan und gelebt, gedacht und gesprochen hat.

  • Werke

    Weitere W u. a. Der Menschen-Freund in e. Rede geschildert, 1769;
    Von d. wahren Glück d. Sterblichen, 1770 (Prosa, Gedichte);
    Elegien, 1774;
    Betrachtungen üb. d. Einsichten d. uns bekannten ältesten Völker, 1778;
    Vermischte Gedichte, 1779;
    Franz v. Rotenfels’ freie Bestimmung zum Kleinstädter, 1780;
    Roller in Lubach, 1780 (Roman);
    Grundsätze d. Staatswirtsch., 1780;
    Über d. Ganze d. Maurerey, 1782;
    Sonderbare Verhängnisse e. Benediktiners, 1784;
    Notuma, nicht Ex-Jesuit üb. d. Ganze d. Maurerey, 1788 f. (Umarbeitung d. Schr. v. 1782);
    Über Kunst u. Wiss., entworfen nach griech.-röm. Kostüm, 1789. - Trauerspiele: Donna Diana, 1771;
    Iwanette u. Stormond, 1771;
    Amalisunde u. Gulliver, 1775;
    Batilde, 1778;
    Naamah, 1780. - Neuausg. v. „Masuren“ u. „Der hoeere Ruf“, hrsg. v. C. Schüddekopf, 1917. - Weiteres s. Goedeke IV, 1, S. 760 ff.

  • Literatur

    ADB IX;
    W. Herbst, Goethe in Wetzlar, 1881;
    C. Schüddekopf, Bibliographisches üb. G., in: Dt. Vjschr. 6, 1893, S. 145-52;
    H. Gloël, Goethes Rittertafel u. d. Orden d. Übergangs, 1910;
    ders., Goethes Wetzlarer Zeit, 1911;
    ders., Goethe u. s. Rittertafel in Wetzlar, in: Goethe-Jb. 32, 1911, S. 101-19;
    A. Benkert, Ein vergessener Jugendgenosse Goethes, in: Zs. f. vaterländ. Gesch. u. Altertumskde. 69, 1912, S. 72-85;
    ders., in: Neuausg. v. Masuren…, (Biogr., s. W);
    A. Zastrau, in: Goethe-Hdb. II (in Vorbereitung).

  • Portraits

    Schattenriß, Abb. in G.s „Masuren…“. 1775, u. in: Goethe u. seine Welt, hrsg. v. H. Wahl u. A. Kippenberg, 1932.

  • Autor/in

    Alfred Zastrau
  • Empfohlene Zitierweise

    Zastrau, Alfred, "Goué, Siegfried von" in: Neue Deutsche Biographie 6 (1964), S. 690-692 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118718282.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Goué: Aug. Friedrich v. G., geb. am 2. August 1743 zu Hildesheim, war Hofgerichtsassessor in Wolfenbüttel, dann braunschweigischer Legationssecretär beim Reichskammergericht in Wetzlar, verlor bald seinen Dienst, lebte dann mehrere Jahre als Privatmann zu Salzliebenhall im Hildesheimschen, mit litterarischen Arbeiten beschäftigt. Im J. 1779 trat er als Hofrichter, Hofcavalier und zugleich Hauptmann der gräflichen Haustruppen beim Grafen von Bentheim-Steinfurt in Dienst, und starb zu Steinfurt am 26. Februar 1789, zuletzt dem Trunke und einem abenteuerlichen Lebenswandel ergeben. G. war ein Mann von bedeutendem Genie und besaß in verschiedenen wissenschaftlichen Fächern nicht ungründliche Kenntnisse, „aber erzdissolut, auf nichts als Spaß, Thorheit und windige Projecte ausgehend“. Als braunschweigischer Gesandtschaftssecretär in Wetzlar trieb er manche Thorheiten und stiftete unter seinen Collegen und Tischgenossen einen lustigen Ritterorden, dessen Commenden und Comthureien die umliegenden Dörfer waren; G. trat in demselben als Ritter Coucy, Goethe als Götz von Berlichingen auf. Dieser entwirft von G. im 12. Buche von „Wahrheit und Dichtung“ folgende Charakteristik: „G., ein schwer zu entziffernder und zu beschreibender Mann, eine derbe, hannöversche Figur, still in sich gekehrt. Es fehlte ihm nicht an Talenten mancher Art. Man hegte von ihm die Vermuthung, daß er ein natürlicher Sohn sei; auch liebte er ein gewisses geheimnißvolles Wesen und verbarg seine eigensten Wünsche und Vorsätze unter mancherlei Seltsamkeiten, wie er denn die eigentliche Seele des wunderlichen Ritterbundes war. — Bei allem aber konnte man keinen ernsten Zweck bemerken; es war ihm bloß zu thun, die Langeweile, die er und seine Collegen bei dem verzögerten Geschäft empfinden mußten, zu erheitern, und den leeren Raum, wäre es auch nur mit Spinnegewebe, auszufüllen.“ G. hat viel geschrieben, meistens ohne sich als Verfasser zu nennen. Er veröffentlichte: „Gedicht vom wahren Glück der Sterblichen", 1770; „Elegien", 1774; „Gisfred der Barde am Grabe seines Freundes“, 1775; „Vermischte Gedichte“, 1779. Besonders hat sich G. als dramatischer Dichter versucht; es erschienen von ihm: „Donna Diana, ein Trauerspiel“, 1771; „Iwanette und Stormond, ein Trauerspiel“, 1771; „Der Einsiedler und Dido, zwei Duodramata“ (welche C. F. v. Blankenburg in seinen litterarischen Zusätzen zu Sulzer's Theorie der schönen Künste III. 602, als die ältesten deutschen Stücke dieser Gattung aufführt), 1771; „Amalisunda und Gulliver, ein Trauerspiel“, 1775; „Masuren oder der junge Werther, ein Trauerspiel“, 1775, u. a. m. In den Masuren versucht G. Goethe's Werther — auf eine geschmacklose Weise — in ein Trauerspiel umzuformen; doch sind wirkliche Züge des Wetzlarer Treibens eingeflochten,|welche dem seltsamen Stücke ganz besonderes Interesse verleihen. Gleichzeitig erschien von ihm: „Berichtigung der Geschichte des jungen Werthers“, ohne Druckort, 1775. Großes Aufsehen erregte damals eine von ihm 1782 zu Leipzig herausgegebene anonyme Schrift: „Ueber das Ganze der Maurerei. Aus den Briefen des Hr. v. Fürstenstein und v. Rosenfeld"; dieselbe erschien 1788 zu Leipzig in neuer umgearbeiteter Auflage unter dem Titel: „Notuma, nicht Exjesuit, über das Ganze der Maurerei.“

    • Literatur

      Vgl. Rotermund, Das gelehrte Hannover II, Anhang S. XXV; Goedeke, Grundriß z. Gesch. d. deutsch. Dichtung I. S. 663; Ersch und Gruber, Encyklopädie LXXVI. S. 268.

  • Autor/in

    Bodemann.
  • Empfohlene Zitierweise

    Bodemann, "Goué, Siegfried von" in: Allgemeine Deutsche Biographie 9 (1879), S. 521-522 unter Goué, August Friedrich von [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118718282.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA