Lebensdaten
1884 bis 1951
Geburtsort
Sankt Gallen
Sterbeort
Nervi (Italien)
Beruf/Funktion
Komponist ; Musikschriftsteller
Konfession
konfessionslos
Normdaten
GND: 130584568 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • David, Karl H.

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Zitierweise

David, Karl Heinrich, Indexeintrag in: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd130584568.html [31.08.2016].

CC0

David, Karl Heinrich

Komponist und Musikschriftsteller, * 30.12.1884 Sankt Gallen, 17.5.1951 Nervi (Italien). (konfessionslos.)

  • Genealogie

    V Heinr. (1856–1935), Dr., Regierungsrat, Strafgerichtspräsident in Basel, S des Nik. Heinr. (1823–67), Kaufm. u. Konsul, u. der Maria Salome Burckhardt (1827–65); M Virginia Carolina (1860–1938), T des Mor. Ign. Grossmann (1830–1910), Direktor in St. Gallen, u. der Maria Anna Josefa Tomlanovich (1838–1915); 1) Marg. Helene Julie (1875–1944), T des Gust. Hausmann u. der Julie Schulte, 2) Basel 1944 Olga (* 1908), T des Aug. Frdr. Joh. Rhode u. der Emma Marzellina Gutheinz; kinderlos.

  • Leben

    In Basel aufgewachsen, bezog D. nach Bestehen der Maturität zuerst das Kölner Konservatorium und wurde später in München Kompositionsschüler von Ludwig Thuille. Durch Hans Huber berufen, amtete er 1910 bis 1914 als Lehrer für Theorie und Solfège am Basler Konservatorium. Dreißigjährig wurde er als Komponist des Festspiels für die Schweizer Landesausstellung 1914 in Bern, „Die Bundesburg“, allgemein bekannt. Auch später hat sich D. wiederholt der Bühne zugewandt und vor allem mit der Märchenoper „Aschenputtel“ (Basel 1921) und der lyrischen Oper nach Turgeniew „Traumwandel“ (Zürich 1928) Erfolg gefunden. Sein Bestes aber hat er in seinen Kammerorchester- und Kammermusikwerken gegeben. Obwohl mitten in die Spätromantik hineingeboren, wußte er sich den neuen Strömungen aufzuschließen und sie auf geistvolle, musikantische Art zu verarbeiten. Seine späteren Jahre teilte D. zwischen der Komposition und dem Schrifttum. 1928-41 redigierte er die „Schweizerische Musikzeitung“, und bis zu seinem Tode hatte er das Musikreferat der Zürcher Tageszeitung „Die Tat“ inne.

  • Literatur

    F. Giegling, in: MGG III, Sp. 56 f. (W, L).

  • Autor

    Hans Ehinger
  • Empfohlene Zitierweise

    Ehinger, Hans, "David, Karl Heinrich" in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 536 f. [Onlinefassung]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd130584568.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

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