Velsen, Dorothee von

Lebensdaten
1883 – 1970
Geburtsort
Zabrze (Oberschlesien, heute Polen)
Sterbeort
Ried bei Kochel am See (Oberbayern)
Beruf/Funktion
Frauenrechtlerin ; Historikerin ; Politikerin ; Schriftstellerin
Konfession
evangelisch-lutherisch
Normdaten
GND: 117369195 | GND-Explorer | OGND | VIAF
Namensvarianten

  • Velsen, Sophie Dorothea Clemence Pauline Emma von
  • Velsen, Dorothee von
  • Velsen, Sophie Dorothea Clemence Pauline Emma von
  • Velsen, Dorothee

Vernetzte Angebote

Verknüpfungen

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Velsen, Dorothee von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/gnd117369195.html#indexcontent [11.07.2026].

CC0

  • Velsen, Dorothee von (eigentlich Sophie Dorothea Clemence Pauline Emma von Velsen)

    1883 – 1970

    Frauenrechtlerin, Historikerin, Politikerin

    Dorothee von Velsen war eine führende, auch international aktive Vertreterin der liberal orientierten Frauenbewegung und trat seit 1910 als Publizistin und Politikerin für Demokratie und Frauenrechte ein. Von 1921 bis 1933 leitete sie den Allgemeinen Deutschen Frauenverein (seit 1928 Deutscher Staatsbürgerinnen-Verband). Nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte Velsen sich am Aufbau bedeutender Kultur-, Politik- und Bildungsinstitutionen, u. a. des Deutschen Akademikerinnenbunds, des Deutschen Frauenrings und Deutschen Frauenrats, der FDP in Bayern, der Friedrich-Naumann-Stiftung sowie der Akademie für politische Bildung in Tutzing am Starnberger See.

    Lebensdaten

    Geboren am 29. November 1883 in Zabrze (Oberschlesien, heute Polen)
    Gestorben am 16. Mai 1970 in Ried bei Kochel am See (Oberbayern)
    Grabstätte Stadtfriedhof in Göttingen
    Konfession evangelisch-lutherisch
    Dorothee von Velsen, Archiv der deutschen Frauenbewegung (InC)
    Dorothee von Velsen, Archiv der deutschen Frauenbewegung (InC)
  • 29. November 1883 - Zabrze (Oberschlesien, heute Polen)

    1888 - 1891 - Zabrze (Oberschlesien, heute Polen)

    Hausunterricht

    1891 - ca. 1895 - Saarbrücken

    Schulbesuch

    Höhere Töchterschule

    1895 - 1900 - Halle an der Saale

    Haus- und Schulunterricht

    1900 - 1914 - Berlin; Weimar; London

    Übersiedlung; Aufenthalte in einem Mädchenpensionat und Frauencollege

    1905 - ca. 1908 - Berlin

    Mitarbeiterin

    Verein zur Fürsorge für die weibliche Jugend

    1909 - 1910 - Schöneberg (heute Berlin)

    Ausbildung zur Sozialfürsorgerin

    Soziale Frauenschule

    1912 - 1914

    Mitglied

    Nationalliberale Partei

    1914 - Berlin

    Vorsitzende

    Berliner Sektion der Deutschen Vereinigung für Frauenstimmrecht

    1914 - 1915 - Zehlendorf (heute Berlin)

    Kriegsfürsorgerin

    Nationaler Frauendienst

    1915 - 1916 - Brüssel

    Abteilung für die belgische Zivilbevölkerung des Roten Kreuzes

    1917 - Breslau (Niederschlesien, heute Wrocław, Polen)

    Leiterin

    Kriegsamtsstelle

    1917 - ca. 1921

    Vorstandsmitglied

    Verband Deutscher Sozialbeamtinnen

    1918 - Kiew

    leitende Referentin

    Kriegsamtsstelle

    1919 - 1933 - Berlin

    Vorstandsmitglied; 1921–1933 Vorsitzende

    Allgemeiner Deutscher Frauenverein (seit 1928 Deutscher Staatsbürgerinnen-Verband)

    1919 - 1926 - Berlin

    Geschäftsführerin; 1921–1924 Co-Schriftleiterin des Verbandsorgans

    Bund Deutscher Frauenvereine (BDF)

    1922 - Berlin

    Mitglied

    Deutsche Demokratische Partei (DDP)

    1922 - 1925 - Berlin

    Geschäftsführerin

    Kulturausschuss der DDP

    1923 - 1924 - Berlin

    Gründerin; Leiterin

    Altershilfe (BDF-Stiftung)

    1923 - 1935

    Delegierte; 1926–1935 Vorstandsmitglied; 1933–1935 Schatzmeisterin

    International Woman Suffrage Alliance (seit 1926 International Alliance of Women)

    1923 - 1924 - Berlin

    Studium der Geschichtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre

    Deutsche Hochschule für Politik

    1925 - 1929 - Heidelberg

    Studium der Geschichtswissenschaft, Kirchengeschichte und Philosophie

    Universität

    1925 - ca. 1930 - Heidelberg

    Stadtpolitikerin

    1926 - 1933

    Mitglied

    Deutscher Akademikerinnenbund

    12.12. 1929 - Heidelberg

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    1931 - Genf

    Mitglied; Sachverständige

    Deutsche Delegation beim Völkerbund

    1932 - 1945 - Ried bei Kochel am See (Oberbayern)

    Übersiedlung; seit 1938 Schriftstellerin

    1933 - 1933 - Berlin

    Leiterin

    Frauenarbeitsgemeinschaft für Verfassungsfragen

    ca. 1946

    Mitglied

    FDP (Bayern)

    ca. 1947 - Tutzing am Starnberger See

    Mitglied

    Evangelische Akademie für Politische Bildung

    1947 - 1948 - München

    Leiterin

    Arbeitsgemeinschaft überparteilicher Frauenorganisationen der US-amerikanischen Zone

    1947 - 1955 - München

    Vorstandsmitglied

    Verein für Fraueninteressen und Frauenarbeit

    1949

    Mitgründerin; 1952–1954 Leiterin des Satzungsausschusses

    Deutscher Frauenring

    1949 - 1955

    Vorsitzende

    Bayerischer Landesring

    1951

    Mitgründerin

    Informationsdienst für Frauenfragen (heute Deutscher Frauenrat)

    1958 - 1970

    Mitgründerin; Mitglied des Kuratoriums

    Friedrich-Naumann-Stiftung (heute Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit)

    16. Mai 1970 - Ried bei Kochel am See (Oberbayern)

    alternativer text
    Dorothee von Velsen, Archiv der deutschen Frauenbewegung (InC)

    Als Tochter wohlhabender, nationalliberal orientierter Eltern wuchs Velsen mit englischen und französischen Erzieherinnen in Zabrze (Oberschlesien, heute Polen), Saarbrücken, Halle an der Saale und Berlin auf. Seit 1900 reiste die von europäischem Kulturbewusstsein geprägte Heranwachsende ohne ihre Familie jährlich nach England. 1905 übernahm Velsen in Berlin wohlfahrtsstaatliche Arbeiten im Verein zur Fürsorge für die weibliche Jugend und beteiligte sich im selben Jahr an einer in Gut Jacobsdorf (Oberschlesien, heute Byczyna, Polen) durchgeführten, von Marie Wegner (1859–1920) geleiteten Studie zur Lage der Landarbeiterinnen.

    1909/10 absolvierte Velsen eine Ausbildung zur Sozialfürsorgerin an Alice Salomons (1872–1948) Sozialer Frauenschule in Schöneberg (heute Berlin), ehe sie 1910 die Haushaltsführung für ihren verwitweten Vater übernahm. 1914 wurde sie Vorsitzende der Berliner Sektion der Deutschen Vereinigung für Frauenstimmrecht. Seit Beginn des Ersten Weltkriegs engagierte Velsen sich als Kriegsfürsorgerin im Nationalen Frauendienst in Zehlendorf (heute Berlin) sowie 1915/16 im deutsch besetzten Brüssel. 1917/18 leitete sie die Kriegsamtsstelle in Breslau (Niederschlesien, heute Wrocław, Polen) sowie 1918 jene in Kiew.

    Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs übernahm Velsen leitende Posten in bürgerlich-liberal geprägten Frauenbewegungsverbänden. Von 1919 bis 1926 war sie Geschäftsführerin, seit 1924 Vorstandsfrau des von Gertrud Bäumer (1873–1954) und Marianne Weber (1870–1954) geleiteten Bunds Deutscher Frauenvereine, den sie u. a. im Deutschen Schutzbund für das Grenz- und Auslandsdeutschtum, im Deutschen Frauenausschuss zur Bekämpfung der Schuldlüge sowie in der Rheinischen Frauenliga vertrat. 1921 wurde Velsen als Nachfolgerin Helene Langes (1848–1930) Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF, seit 1928 Deutscher Staatsbürgerinnen-Verband, DStV), den sie bis zu dessen Selbstauflösung 1933 führte. Unter ihrer Leitung konzentrierte der ADF/DStV sich auf demokratische Bildungsarbeit. Zudem setzte der Verband sich mithilfe frauenbewegter Kooperationen erfolgreich für die Zulassung von Frauen zum Schöffenamt (1922) und für die Reform des umstrittenen Gesetzes zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten (1927) ein. In ihrer Funktion als ADF-/DStV-Vorsitzende war Velsen von 1923 bis 1935 deutsche Delegierte in der von Margery Corbett Ashby (1882–1981) geleiteten International Woman Suffrage Alliance (seit 1926 International Alliance of Women).

    Velsen wurde 1922 Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und übernahm bis 1925 die Geschäftsführung des DDP-Kulturausschusses unter dem Vorsitzenden Anton Erkelenz (1878–1945). Ende 1923 begann sie ein Studium der Geschichtswissenschaft an der Berliner Deutschen Hochschule für Politik, das sie 1925 an der Universität Heidelberg fortsetzte, wo sie 1929 mit einer von Willy Andreas (1884–1967) betreuten Studie über die „Gegenreformation in den Fürstentümern Liegnitz-Brieg-Wohlau“ zur Dr. phil. promoviert wurde. 1931 arbeitete Velsen als Sachverständige zu Wohlfahrtsfragen, zu juristischen Fragen der Staatsangehörigkeit von Ehefrauen sowie zur politischen Mitarbeit von Frauen in der deutschen Völkerbunddelegation und leitete 1933 die Berliner Frauenarbeitsgemeinschaft für Verfassungsfragen. Auch hier setzte sich Velsen gegen antidemokratische Bestrebungen und den sukzessiven Rückbau freiheitlicher Frauenrechte ein.

    Als Gegnerin des Nationalsozialismus zog Velsen sich bereits 1932 in ihr Landhaus nach Ried bei Kochel am See zurück, wohin sie u. a. Elly Heuss-Knapp (1881–1952) und Theodor Heuss (1884–1963) einlud. Bis 1945 bot sie NS-Verfolgten, darunter den Schwestern Lydia Wertheimer (1884–1942) und Martha Wertheimer (1890–1942), einen Rückzugsort. Seit 1938 publizierte sie als Autorin der sog. Inneren Emigration historisch-literarische Monografien, u. a. 1943 über den österreichischen Generalfeldmarschall Claudius Florimund Graf von Mercy (1666–1734). Als hauptberuflich eingestufte „Hausfrau“ war Velsen von der Mitgliedschaft in der Reichsschrifttumskammer befreit.

    Velsen trat um 1946 der bayerischen FDP bei und engagierte sich seit ca. 1947 u. a. durch die Organisation von Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen zu jugend-, bildungs- und frauenpolitischen Themen und die Vermittlung von Referentinnen und Referenten für die Evangelische Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See. 1949 initiierte sie mit Marie-Elisabeth Lüders (1878–1966) die Neugründung des Deutschen Akademikerinnenbunds, dem sie von 1926 bis 1933 angehört hatte. Als Vorstandsmitglied im Verein für Fraueninteressen und Frauenarbeit (1947–1955), als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft überparteilicher Frauenorganisationen der amerikanischen Zone, die 1949 zum Deutschen Frauenring Landesverband Bayern wurde (1947–1955), als Mitgründerin des Deutschen Frauenrings (1949) und Mitinitiatorin des Informationsdiensts für Frauenfragen (1951, heute Deutscher Frauenrat) spielte Velsen eine zentrale Rolle bei der Neuformierung der organisierten deutschen Frauenbewegung in der Bundesrepublik. In Beiträgen u. a. für die Zeitschriften „Die Welt der Frau“, „Mädchenbildung und Frauenschaffen“, „Informationen für die Frau“ und „International Women’s News“ sowie als Autorin von Monografien und Hörspielen für den Bayerischen Frauenfunk hielt sie die Erinnerung an ehemalige Weggefährtinnen und an die Verdienste der Frauenbewegung vor der NS-Diktatur wach. Von 1958 bis zu ihrem Tod engagierte Velsen sich als Mitgründerin und Mitglied des Kuratoriums für die Friedrich-Naumann-Stiftung (heute Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit).

    1955 Ehrenmitglied des Vereins für Fraueninteressen und Frauenarbeit, München
    1955 Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    Von-Velsen-Straße, Ried bei Kochel am See (Oberbayern)

    Hauptnachlass:

    Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel, NL–P–62.

    Teilnachlässe:

    Bundesarchiv, Koblenz, N 1543.

    Helene-Lange-Archiv, Berlin-Lichterfelde, Rep. 235–15–01.

    Familienbesitz.

    Weitere Archivmaterialien:

    Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel, NL–K–08–9. (Akten des Deutschen Staatsbürgerinnen-Verbands)

    Monografien:

    Die Gegenreformation in den Fürstentümern Liegnitz-Brieg-Wohlau. Ihre Vorgeschichte und ihre staatsrechtlichen Grundlagen, 1931. (Diss. phil.)

    Die Königlichen Kinder, 1938.

    Das Goldene Tor. Eine Novellensammlung, 1939.

    Der Graf Mercy. Im Kampf um Deutschlands Grenzen, 1943.

    Wir leben eine Spanne Zeit, 1951.

    Im Alter die Fülle. Erinnerungen, 1956.

    Aufsätze und Artikel:

    Die Frau und die Volksvertretung. Eine statistische Studie, in: Elisabeth Altmann-Gottheiner (Hg.), Jahrbuch des Bundes Deutscher Frauenvereine, 1920, S. 23–28.

    Politik, Parteipolitik und Frauenbewegung, in: Die Frau. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit 30 (1922), S. 12–18.

    Deutsche Interessen auf internationalen Frauentagungen, in: ebd., S. 43–46.

    Über die Freundschaft, in: Die Frau. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit 30 (1923), S. 367–374.

    Erziehung zum weiblichen Selbstgefühl. Aussprache, in: ebd., S. 377 f.

    Zur Frage des Religionsunterrichts, in: Die Hilfe 29 (1923), S. 206–208.

    Vom weiblichen Geist, in: Hilde Lion/Irmgard Rathgen/Else Ulich-Beil (Hg.), Dritte Generation. Für Gertrud Bäumer, 1923, S. 98–105. (Onlineressource)

    Eindrücke aus Amerika, in: Die Frau. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit 37 (1930), S. 385–395. (Onlineressource)

    Staatsbürgerin und Parteiwesen, in: Die Frau. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit 38 (1930), S. 91–97 (Onlineressource) u. S. 135–142 (Onlineressource).

    Was haben die Frauen vom Nationalsozialismus zu erwarten?, in: Mitteilungen des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins 3 (1931), H. 6, S. 4.

    Frauen, Volk und Staat, in: Die Frau. Monatsschrift für das gesamte Frauenleben unserer Zeit 40 (1933), S. 321–336.

    Eindrücke in der modernen Türkei, in: Die Hilfe 41 (1935), S. 347–351.

    Die deutsche Kultur eine europäische Frage, in: Walter Goetz (Hg.), Zwischen Moskau und London. Probleme des deutschen Friedensvertrages, 1947, S. 32–45.

    Nationale und internationale Verantwortung, in: Informationen für die Frau 1 (1952), H. 9, S. 19.

    Überlegungen zur Bundestagswahl, in: Informationen für die Frau 2 (1953), H. 7/8, S. 5.

    Gertrud Bäumer in der Frauenbewegung, in: Emmy Beckmann (Hg.), Sonderheft Gertrud Bäumer, 1953, S. 33–38.

    Monografien:

    Marie-Elisabeth Lüders, Dorothee von Velsen. Versuch zu einem Lebensbild. Eine Würdigung zu ihrem 80. Geburtstag am 29. November 1963, 1963.

    Gabriele Strecker: Gesellschaftspolitische Frauenarbeit in Deutschland. 20 Jahre Deutscher Frauenring, 1970, S. 111.

    Irene Stoehr, Emanzipation zum Staat? Der Allgemeine Deutsche Frauenverein – Deutscher Staatsbürgerinnenverband 1893–1933, 1990, S. 100, 105 u. 125.

    Mirjam Höfner, Würdevoll. Dorothee von Velsen (1883–1970), 2025. (Diss. phil., Universität der Bundeswehr München)

    Aufsätze und Artikel:

    Gudrun Wedel, Weltoffen und unbekannt. Dorothee von Velsen (1883–1970), in: Irina Hundt (Hg.), Über Grenzen hinweg. Zur Geschichte der Frauenstimmrechtsbewegung und zur Problematik der transnationalen Beziehungen in der deutschen Frauenbewegung, 2007, S. 221–235.

    Kerstin Wolff, Dorothee von Velsen, in: Hiram Kümper (Hg.), Historikerinnen. Eine biobibliographische Spurensuche im deutschen Sprachraum, 2009, S. 211–214.

    Angelika Schaser, Eingeschrieben? Geschlecht in Autobiographien der ersten Politikerinnen in Deutschland, in: L‘Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft 24 (2013), H. 2, S. 23–38. (Onlineressource)

    Mirjam Höfner, „Weltoffene“ Interventionen. Dorothee von Velsen (1883–1970) und die Internationalisierung der deutschen Frauenbewegung in der Weimarer Republik, in: Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte, Nr. 73/74 (Juli 2018), S. 82–89. (Onlineressource)

    Mirjam Höfner, „... dem genius loci zuliebe“. Dorothee von Velsens Erinnerungen an Heidelberg, in: Sabine Holtz/Sylvia Schraut (Hg.), 100 Jahre Frauenwahlrecht im deutschen Südwesten. Eine Bilanz, 2020, S. 147–168.

    Mirjam Höfner, Mit Stolz und Vorurteil. Eine Skizze zu Dorothee von Velsens internationalem Handeln in den 1920er-Jahren, in: Gabi Gumbel/Gabriele Pieri/Corinna Schneider/Sylvia Schraut (Hg.), Partizipation und Geschlecht. Handlungsspielräume von Frauen im 19. und 20. Jahrhundert, 2023, S. 190–215.

    Fotografien, Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel.

  • Autor/in

    Mirjam Höfner (Freiburg im Breisgau)

  • Zitierweise

    Höfner, Mirjam, „Velsen, Dorothee von“, in: NDB-online, veröffentlicht am 01.07.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd117369195.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA