Lebensdaten
erwähnt 997, gestorben 1021
Sterbeort
Mainz
Beruf/Funktion
Erzbischof von Mainz ; Abt von Fulda
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 130894540 | OGND | VIAF: 3589930
Namensvarianten
  • Erchanbald von Mainz
  • Erchanbald
  • Erchanbald von Mainz
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Zitierweise

Erchanbald, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd130894540.html [27.09.2020].

CC0

  • Genealogie

    Aus gfl. Fam.; Blutsverwandter Bischof Bernward v. Hildesheim ( 1022, s. NDB II);
    N.N.;
    S Gf. Lando, Vogt des Klosters Fulda.

  • Leben

    E. zählt nicht zu den großen Kirchenfürsten. Er zeichnet sich dadurch aus, daß er immer treu zum deutschen König, vor allem Heinrich II., stand, nicht nur als Erzbischof, sondern auch schon als Abt von Fulda (seit 997), so bei Heinrichs Umritt 1002, im Feldzug gegen Otto von Hammerstein 1018/20 und bei den Eingriffen Heinrichs in Fulda 1013 (Absetzung des Abtes Brantog). Erhalten sind von ihm einige Predigten.

  • Literatur

    F. J. Boehmer u. C. Will, Regg. z. Gesch. d. Mainzer EB, I, 1877;
    Jbb. d. dt. Gesch., Otto II. u. Otto III., Bd. 2;
    dass., Heinrich II., 3 Bde.;
    Wattenbach-Holtzmann;
    R. Holtzmann, Gesch. d. sächs. Kaiserzeit, 31955;
    R. Wesenberg, Curvatura Erkanbaldi Abbatis, in: Karol. u. otton. Kunst, = F z. Kunstgesch. u. christl. Archäol. III, 1957, S. 373-81;
    F. V. Arens, Die Inschrr. d. Stadt Mainz, 1958, Nr. 654.

  • Autor/in

    Hans Jürgen Rieckenberg
  • Empfohlene Zitierweise

    Rieckenberg, Hans Jürgen, "Erchanbald" in: Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 566 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd130894540.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA