Lebensdaten
erwähnt 17./18. Jahrhundert
Beruf/Funktion
schwäbische Adelsfamilie
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 119268078 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Königseck, von
  • Königsegg, Grafen von
  • Königseck, von

Orte

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Zitierweise

Königsegg, Grafen von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd119268078.html [21.11.2019].

CC0

  • Leben

    Schwäbisches Adelsgeschlecht mit Stammsitz Königsegg (Gemeinde Guggenhausen bei Saulgau/Württemberg). Es wurde 1629 in den Grafenstand und sein Besitz Königsegg zur Reichsgrafschaft erhoben. Die Brüder Hugo (siehe Genealogie 2) und Johann Georg (siehe unten) stifteten die Linien K.-Rothenfels und K.-Aulendorf. Leopold Wilhelm (siehe 2) und seine männlichen Nachkommen erhielten 1673 das Große Palatinat. – Zu dem Geschlecht gehören unter anderem Johann Marquard ( 1570), kaiserlicher Rat, Landvogt im Elsaß und Kammerpräsident, dessen Bruder Johann Jakob ( 1567), Reichskammergerichtspräsident, und dessen 3 Söhne Marquard ( 1626), bayerischer Geheimer Rat, Obermarschall und Statthalter zu Ingolstadt, Berthold ( 1607), Reichskammergerichtspräsident, und Georg ( 1622), Oberstkämmerer des Erzherzogs Ferdinand in Tirol, Unterlandvogt im Elsaß. Söhne Georgs waren Johann Jacob ( 1663), Domdekan zu Köln, Berthold ( 1664), Domdekan zu Konstanz, Hugo (siehe Genealogie 2) und Johann Georg (1596–1666), kaiserlicher Geheimer Ratspräsident, Statthalter in Tirol und im Breisgau, Landvogt in Ober- und Niederschwaben. Ferner sind zu nennen Johann Wilhelm ( 1663), Reichskammergerichtspräsident, die 2 Brüder Hugo Franz (1660–1720), Domherr zu Köln, Salzburg und Lüttich, seit 1716 Bischof von Leitmeritz, und Sigmund (1663–1709), Reichshofrat, 1691-97 Gesandter in Kopenhagen, die 3 Brüder Karl Ferdinand (1696–1759), kaiserlicher Diplomat, Vizepräsident des Rats der österreichischen Niederlande, Obersthofmeister der Erzherzogin Marianne und der Kaiserin-Witwe Elisabeth Christine, Präsident des Direktoriums des Münz- und Bergwesens, seit 1754 Hofkammerpräsident, Christian Moritz (1705–78), kaiserlicher Feldmarschall, 1749-51 Gesandter in Kurköln, und Max Friedrich (1708–84), seit 1761 Kurfürst und Erzbischof von Köln, Bischof von Münster, 1777 Gründer der Akademie in Bonn, der Vorgängerin der Universität, und die 2 Brüder Franz Xaver (1724–92), kaiserlicher Feldmarschall-Leutnant, Erbe des Besitzes in Ungarn, und Carl Aloys (1726–96), Weihbischof von Köln, sowie Alexander Eusebius Carl (1734–1807) kaiserlicher und königlicher Reichsgeneralfeldzeugmeister, und Ernst (1755–1803), kaiserlicher Präsident von Vorderösterreich.

  • Literatur

    Wurzbach XII;
    Dipl. Vertr. I-III.

  • Autor/in

    Redaktion
  • Familienmitglieder

  • Empfohlene Zitierweise

    Redaktion, "Königsegg, Grafen von" in: Neue Deutsche Biographie 12 (1979), S. 356 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd119268078.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA