Lebensdaten
erwähnt 12. – 20. Jahrhundert
Beruf/Funktion
bergische und westfälische Familie
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 120620529 | OGND | VIAF: 20516693
Namensvarianten
  • Landsberg, von

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Zitierweise

Landsberg, von, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd120620529.html [28.02.2024].

CC0

  • Biographie

    Das im Bergischen Land und in Westfalen beheimatete Geschlecht tritt 1115 mit Everhard, Vogt und Truchseß der Abtei Werden/Ruhr, zuerst urkundlich auf. Dessen Urenkel Philipp v. Werden, Burgmann der Burg Landsberg b. Kettwig/Ruhr, nimmt 1294 den Namen dieser Burg an. Seine Söhne Wessel und Reinhard begründen die Stämme L. zu Erwitte und L. zu Landsberg. Daniel Dietrich v. L. zu Erwitte (1618–83) war kurköln. General und über 30 Jahre Landdrost des Hzgt. Westfalen. 7 seiner Söhne wurden Domherren in Paderborn, Münster, Osnabrück oder Hildesheim. Der Erbe, Franz Anton ( 1727) stand als Oberst und Regimentskommandeur im Dienst des Bischofs von Münster und war später als Generalleutnant Gouverneur der Stadt und Festung Münster. Er hinterließ ein aufschlußreiches Tagebuch über die Belagerung von Kaiserswerth (1689). Ihm folgte sein jüngster Bruder, Franz Kaspar Ferdinand (1670–1748), Domherr zu Münster. Mit päpstl. Dispens heiratete er und bewahrte so die Familie vor dem Aussterben. Dessen Enkel, Paul Joseph (1761–1800, s. Gen. 1) erhielt im Reichsvikariat im Jahr 1792 den Freiherrnstand mit Namens- und Wappenvereinigung „Velen“. Dessen Sohn Ignaz (s. 1) wurde 1840 der preuß. Grafenstand (nach dem Recht der Erstgeburt) und 1864 der erbliche Sitz im preuß. Herrenhaus verliehen (beides geknüpft an den Besitz der Herrschaft Gemen). Maximilian (1889–1957) war Gründer und 1. Vorsitzender des Vereins westfäl. Adelsarchive. Manfred (* 1923) ist Präsident des Verbands deutscher Freizeitunternehmer und des Reit- und Fahrverbands Weser-Ems, Max-Dieter (* 1925) ist Präsidiumsmitglied des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland, Präsident der deutschen reiterlichen Vereinigung und des Malteserhilfsdienstes.

  • Literatur

    Vj.schr. f. d. Landsberg. Fam.verband, Jg. 1923–34.

  • Autor/in

    Redaktion
  • Familienmitglieder

  • Zitierweise

    Redaktion, "Landsberg, von" in: Neue Deutsche Biographie 13 (1982), S. 509-510 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd120620529.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA