Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
Seiden- und Leinenbandhändler in Krefeld
Konfession
mennonitisch
Normdaten
GND: 1073136159 | OGND | VIAF: 316506645
Namensvarianten
  • von der Leyen

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen im NDB Artikel

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Zitierweise

von der Leyen, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd1073136159.html [21.04.2024].

CC0

  • Biographie

    Die Familie stammt aus Radevormwald im Berg. Land. Adolf (um 1590–1625) besuchte 1623 als Seiden- und Leinenbandhändler die Frankfurter Messe. Auch seine Nachkommen waren Kaufleute, die einen umfangreichen Fern- und Kommissionshandel vornehmlich mit Leinen, aber auch mit Seidengarnen und Seidengeweben trieben. Wegen ihres mennonit. Glaubens mußte die Familie 1656 Radevormwald verlassen und zog in das zur oran. Gfsch. Moers gehörende Krefeld, in dem religiöse Toleranz herrschte. Die Unternehmungen der Familie, die sich schon vor 1700 der Seidenfabrikation zuwandte, leisteten einen entscheidenden Beitrag zum Aufstieg des 1702 preußisch gewordenen Krefeld zu einer führenden Manufakturstadt im 18. Jh.

  • Autor/in

    Helmuth Croon
  • Familienmitglieder

  • Zitierweise

    Croon, Helmuth, "von der Leyen" in: Neue Deutsche Biographie 14 (1985), S. 432 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd1073136159.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA