Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
Adelsfamilie
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 120559358 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Reichlin-Meldegg

Objekt/Werk(nachweise)

Verknüpfungen

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Zitierweise

Reichlin-Meldegg, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd120559358.html [13.12.2019].

CC0

  • Leben

    Die Familie geht zurück auf Joß (Jodocus) Richli (Reichlin) ( 1409), Arzt und Bürger zu Konstanz, der 1400 das Wappen der aus St. Gallen stammenden, ausgestorbenen Familie v. Meldegg übernahm. 1465 und 1530 wurde sie in den Reichsadels-, 1652 bzw. 1680 in den Freiherrenstand aufgenommen. Zahlreiche Vertreter finden sich in militärischen Diensten: Franz Joseph Anton (1703–66) war ksl. General und Deutschordenskomtur in Öhlingen, Benedikt (1752–1823) ksl. General und Kommandant von Karlsburg, Karl (1829–1919) k. u. k. Feldmarschalleutnant, Johann (1838–1913) k. u. k. Generalmajor. Zur preuß. Generalität gehörte Albert (1838–1913), zur bayer. Philipp Anton ( 1838), Marquard ( 1845), Theophil (1846–1910) und Aloys (1855–1932). Letzterer trat als P Ascanius in Dietfurt/Altmühl in den Franziskanerorden ein. Eine Anzahl schlug die geistliche Laufbahn ein: Elsa (Immaculata) (* 1883) wurde Ursulinin in Ödenburg, Irene (Regintrudis) Priorin des Benediktinerinnenstifts Nonnberg in Salzburg, Heinrich ( 1474) war Abt in Kreuzungen, Anselm (* 1679) 1728-47 Fürstabt in Kempten (s. Bürgerfleiß u. Fürstenglanz, Ausst.kat. 1998), Carl Alexander|(s. u.) erst kath., dann ev. Theologe, Rudolf (1916–88) als Jesuit Rektor des Kollegiums Kalksburg. Adolfine (1839–1907) trat als Malerin und Schriftstellerin hervor (s. BJ XII), Friedrich (1843–95) verwaltete das Bürgermeisteramt zu Colmar (s. NDBA).

  • Autor/in

    Friedrich Wilhelm Graf
  • Familienmitglieder

  • Empfohlene Zitierweise

    Graf, Friedrich Wilhelm, "Reichlin-Meldegg" in: Neue Deutsche Biographie 21 (2003), S. 317-318 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd120559358.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA