Lebensdaten
um 1508 bis 1572
Geburtsort
Wermelskirchen-Dabringhausen
Sterbeort
Schwerin
Beruf/Funktion
Schulmann ; Philologe ; erster Rektor der Fürstenschule in Schwerin
Konfession
evangelisch?
Normdaten
GND: 121536637 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Dabercusius, Matthias Marcus
  • Dabercusius, Mathias Marcus
  • Dabercusius, Matthias Marcus
  • mehr

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - Bekannte und Freunde

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Aus dem Register von NDB/ADB

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Dabercusius, Mathias Marcus, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd121536637.html [09.04.2020].

CC0

  • Leben

    Dabercusius: Mathias Marcus D., ein Rheinländer von Geburt, geb. um 1508, Schüler von Joh. Rivius, ging mit diesem nach Annaberg, Schneeberg und Freiberg und wurde am letzteren Orte 1537 der erste Conrector. 1538 zum supremus, 1540 zum Rector in Schneeberg und 1543 zum Conrector in Meißen ernannt, nahm er 1553 den Ruf des Herzogs Johann Albrecht I. von Mecklenburg an, wurde der erste Rector der neuen Burg- oder Fürstenschule in Schwerin und starb hier am 17. Febr. 1572. Er wird in den sächsischen Chroniken nebst Joh. Rivius „Wiederhersteller der Wissenschaften in den Meißnischen Landen“ genannt. — Die wenig bekannten Schriften des D. sind folgende: „Quaestionum de grammatica latina sive de analogia libri quatuor“, I. u. II. Rost. 1569, III. u. IV. herausg. von Bernh. Hederich, Rost. 1577 (?). — „Quaestionum de grammatica graeca libri duo“, Rost. 1577 (herausg. von Hederich). — „Agapeti ad Justinianum imperatorem de officio regis praecepta“, Manuscript im Großh. Archiv zu Schwerin.

    • Literatur

      B. Hederich, Chron. Suerin. Rost. 1598. — Schmidt, Beiträge zur Geschichte der Domschule in Schwerin I, 7. II, 5. —
      Jöcher III, S. 2128. —
      Leipziger litt. Ztg. 1820, Nr. 257. —
      Mylius Ann. b. Gerdes IV, p. 262. —
      v. Westphalen, Mon. ined. III, p. 1696.Dr. F. C. Wex, Zur Gesch. d. Schwer. Gel.-Schule S. 14 ff.

  • Autor/in

    Fromm.
  • Empfohlene Zitierweise

    Fromm, "Dabercusius, Mathias Marcus" in: Allgemeine Deutsche Biographie 4 (1876), S. 685 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd121536637.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA