Lebensdaten
1793 oder 1795 bis 1863
Geburtsort
Frankfurt/Main
Sterbeort
Frankfurt/Main
Beruf/Funktion
Historiker
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118660748 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Böhmer, Johann Friedrich
  • Boehmer, Fridericus
  • Boehmer, Friedrich
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Zitierweise

Böhmer, Johann Friedrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118660748.html [16.08.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Karl Ludwig, rheingräflicher Hofrat, später Kanzleidirektor in Frankfurt/Main;
    M Juliane Wilhelmine, T des Reichskammergerichtsprokurators Caspar Friedrich von Hofmann in Wetzlar und der Elisabeth Johanna Freudenberg;
    Om Georg Wilhelm von Hofmann (1777–1860), preußischer General der Infanterie; ledig.

  • Leben

    B. studierte in Heidelberg und Göttingen und wurde hier 1817 zum Doktor beider Rechte promoviert. Sein bedeutendes Familienvermögen setzte ihn instand, auf die Beamtenlaufbahn zu verzichten und sich ganz seinen wissenschaftlichen Neigungen zu widmen. Von großer Bedeutung wurde dabei eine Reise nach Italien 1819, bei der er in Rom Verbindung mit den dortigen deutschen Künstlerkreisen aufnahm und sein Augenmerk zunächst der altdeutschen Kunst zuwandte. Nach der Rückkehr in seine Heimat wurde er 1822 an mehreren Frankfurter Bibliotheken angestellt und im gleichen Jahre Mitadministrator des Städelschen Kunstinstituts. Doch gab er diese Stelle 1834 wieder auf, nachdem er 1830 erster Stadtbibliothekar geworden war und bereits 1825 auch eine Anstellung am Stadtarchiv erhalten hatte. Eine Frucht seiner Tätigkeit als Archivar war das Urkundenbuch der Reichsstadt Frankfurt/Main („Codex Diplomaticus Moenofrancofurtanus“, Teil 1, 1836). Den bedeutsamsten Anstoß zu seiner späteren wissenschaftlichen Laufbahn bildete aber die 1823 durch Johann Karl Fichard vermittelte Bekanntschaft mit|dem Freiherrn vom Stein, der ihn noch im gleichen Jahre zum Mitglied der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde und in die Zentraldirektion der Monumenta Germaniae Historica berief. 1824 wurde er ständiger Sekretär der Gesellschaft und zusammen mit Georg Heinrich Pertz deren Leiter in den ersten Jahrzehnten ihrer Wirksamkeit. Als wissenschaftliche Aufgabe fiel ihm die Edition der deutschen Königs- und Kaiserurkunden des Mittelalters zu, und wenn er auch nie zu einer eigentlichen Ausgabe gelangt ist, so verdankt doch dieser Aufgabe sein bedeutendstes Werk, die Regesta Imperii, sein Entstehen. Bereits 1831 erschien der erste Band, der die Regesten von 911 bis 1313 umfaßt. Ihm folgten 1833 die Regesten der Karolinger und 1839-1846 die Kaiser Ludwigs des Bayern. Unermüdliches Sammeln des Materials, für das er fast jedes Jahr ausgedehnte Reisen unternahm, versetzte ihn in die Lage, 1844-1857 die Kaiserregesten der Jahre 1246-1313 und 1847/49 die von 1198 bis 1254 in bedeutend erweiterter Gestalt herauszugeben.

    Obwohl er den Monumenten bis zu seinem Lebensende die Treue hielt und Pertz in Freundschaft verbunden blieb, geriet er doch in späteren Jahren über die Methode der Herausgabe der Quellen in einen gewissen wissenschaftlichen Gegensatz zu ihm, und diesem Gegensatz verdanken die drei Bände der Geschichtsquellen Deutschlands ihre Entstehung; ein vierter Band erschien nach seinem Tode. Seine letzte große Publikation zur mittelalterlichen Geschichte Deutschlands sind die 1854 erschienenen Regesten der Wittelsbacher. Die ebenfalls geplanten Mainzer Regesten konnte er nicht mehr vollenden; sie kamen auf Grund seiner Vorarbeiten erst nach seinem Tode heraus. B.s ganze Liebe galt Zeit seines Lebens dem alten 1806 untergegangenen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, was ihn daran hinderte, der politischen Entwicklung in Deutschland im 19. Jahrhundert, besonders dem Vordringen der norddeutschen Großmacht Preußen, mit Verständnis zu begegnen; er fühlte sich vor allem als Bürger einer freien Reichsstadt. Obwohl aus protestantischer Familie stammend, näherte er sich immer mehr unter dem Einfluß einiger Freunde (Clemens von Brentano, Görres) der katholischen Kirche, ohne allerdings den letzten Schritt eines offenen Übertritts zu vollziehen. Seine große Bedeutung für die deutsche Geschichtswissenschaft besteht in seiner Beschäftigung mit dem mittelalterlichen Urkundenwesen, die ihn zu einem der Begründer der modernen Diplomatik werden ließ. Versuchen, ihn für die Laufbahn eines Hochschullehrers zu gewinnen, hat er sich immer versagt, da er für seine persönliche Unabhängigkeit fürchtete, doch hat er in seinen späteren Lebensjahren diese Weigerung gelegentlich bedauert.

  • Werke

    Weitere W Fontes rerum Germanicarum, 3 Bde., 1843–53, Bd. 4 aus d. Nachlaß hrsg. v. A. Huber, 1868;
    Regg. archiepiscoporum Moguntinensium (v. 742 bis 1288 reichend), Bd. 1, 1877, Bd. 2 hrsg v. C. Will. 1886.

  • Literatur

    ADB III;
    A. v. Reumont, in: Archivio Storico Italiano, Nuova Seria 18, Florenz 1863, S. 1 ff.;
    J. Janssen, J. F. B.s Leben, Briefe u. kleinere Schrr. 3 Bde., 1868 (P);
    Briefwechsel J. F. B.s mit F. J. Mone u. Fridegar Mone, hrsg. v. F. v. Weech, in: ZGORh, NF 16, 1901, S. 422-63, 650-90;
    H. Herzog, Aus d. Briefwechsel zw. J. F. B. u. d. Kupferstecher Sam. Amsler, in: Taschenb. d. Hist. Ver. Aargau, 1906, S. 131-60;
    M. Ritter, Die Entwicklung d. Gesch.wiss., an d. führenden Werken betrachtet, 1919, S. 337 ff.;
    H. Bresslau, Gesch. d. Monumenta Germaniae Historica, = NA 42, 1921, bes. S. 187-395;
    F. Schnabel, Dt. Gesch. im 19. Jh. III, 21950, S. 103 f.;
    H. v. Srbik, Geist u. Gesch. vom dt. Humanismus bis z. Gegenwart I, 1950,. S. 236 f.;
    E. Kleinstück, in: Frankfurter Lb. XV. 1955;
    LThK;
    Dictionnaire d’Histoire et de Géographie Ecclésiastiques IX, 1937, Sp. 389 f.;
    Enc. Catt. II. - Zu Gg. Wilh. v. Hofmann: Priesdorff IV, S. 328 f. (P) Ölgem. v. A. v. Barrelier, 1847 (Frankfurt/Main, Stadtbibl.), Abb. in: F. C. Ebrard, Die Stadtbibl. in Frankfurt a. M., 1896.

  • Autor/in

    Gottfried Opitz
  • Empfohlene Zitierweise

    Opitz, Gottfried, "Böhmer, Johann Friedrich" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 393 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118660748.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Böhmer: Johann Friedrich B., geb. zu Frankfurt a. M. 22. April 1795, daselbst 22. Oct. 1863. Einer der verdienstvollsten deutschen Geschichtsforscher, groß durch seine eigenen Leistungen, und nicht minder bedeutend durch die liebevolle und uneigennützige Förderung fremder Arbeiten, ein Mann von höchst eigenthümlichem Charakter, widerspruchsvoll in Ansichten und Neigungen, und nicht zu harmonischer Ausbildung seiner reichen Anlagen gelangt, wie er selbst beklagte. Im Widerspruch mit den herrschenden Ansichten seiner Zeit, hat er nie eine bedeutende Einwirkung auf seine Zeitgenossen erreicht, und große darstellende Werke über deutsche Geschichte, welche er lange beabsichtigte, sind nicht zur Ausführung gekommen. Aber wenn auch ihm selbst, was er leistete, wenig genügte, so sind doch die Früchte seiner unablässigen Arbeit unverloren, und werden in ihrem hohen Werthe allgemein anerkannt. Die eigenthümliche Art und Richtung des Mannes findet ihre Erklärung in der Erziehung des Kindes. Sein Vater, Karl Ludwig B., war rheingräflicher Hofrath, und entwich 1792 vor den Franzosen, zunächst nach Wetzlar, wo er eine zweite Ehe schloß, und dann nach Frankfurt, wo er die wichtige Stelle eines Canzleidirectors erhielt und von früh bis spät nur seiner Arbeit lebte; ein Mann von strengster Rechtschaffenheit, sehr wohlthätig, aber ohne Empfänglichkeit für die heiteren und fröhlichen Seiten|des Lebens. In starrer Abgeschlossenheit erwuchs Johann Friedrich, und er selbst erklärte daraus seine Schüchternheit und Aengstlichkeit, welche er schmerzlich empfand, ohne sich davon frei machen zu können. Eine mächtige Wirkung übte auf ihn die Zeit der Franzosenherrschaft; sie weckte in ihm das vaterländische Gefühl und die Sehnsucht nach Kaiser und Reich, die ihn nie verlassen hat. Durch die Unzufriedenheit mit der Neugestaltung Deutschlands und die romantische Richtung, die ihn bald ergriff, gewann diese Sehnsucht die Gestalt der tiefen Abneigung gegen den Protestantismus, der ihm durch mangelhaften Unterricht früh in abstoßender Form entgegengetreten war, und gegen Preußen, das als Haupthinderniß der Reichseinheit erschien. Weil er aber doch auch vom Katholicismus in seiner wirklichen Erscheinung sich nicht befriedigt fühlte, zum Uebertritt nicht zu bewegen war, und in seiner Vorliebe für die alte Kirche, für Baiern und Osterreich, überall auf Enttäuschungen stieß, ergab er sich mehr und mehr einem unbefriedigt wehmüthigen Gefühl, das in seinen Briefen aus den letzten Lebensjahren oft stark hervortritt. Er empfand es bitter, daß seine Arbeiten gerade in Norddeutschland die lebhafteste Anerkennung und Nachwirkung fanden, und seine Herzensneigungen stimmten nur zu oft nicht zu den Erfahrungen seines Lebens. Alt-Frankfurt bezeichnet er selbst als seine erste Liebe, aber mit dem neuen Frankfurt konnte er sich nicht befreunden. Ein Studienjahr in Heidelberg 1813—14 gewährte B. das Glück warmer Jugendfreundschaft und des herrlichsten Naturgenusses; dagegen vermochte er dem juristischen Studium weder hier noch in Göttingen Geschmack abzugewinnen. In Göttingen aber führte Sartorius ihn in die Kenntniß deutscher Verfassungsgeschichte ein, und Fiorillo erschloß ihm das neue Gebiet der Kunst. Gerade die Seiten seines Gemüthes, welchen die Knabenzeit keine Entwicklung verstattet hatte, gewannen jetzt ein starkes Uebergewicht. Nach dem Tode seines Vaters 1817 konnte B. sich zu einem bestimmten Beruf nicht entschließen und folgte der Aufforderung eines Freundes zu einer italienischen Reise, wo er in dem Kreise der deutschen Künstler und Kunstfreunde, Cornelius, Passavant, Schnorr u. A. mächtig angeregt wurde und ganz in die romantische Strömung gerieth. Schon auf der Hinreise hatte die Boisserée'sche Sammlung altdeutscher Gemälde ihn gewaltig ergriffen, und er gedachte nun, sich ganz dem Studium der altdeutschen Kunst zu widmen, über welche er auch in Frankfurt 1820—21 Vorträge gehalten hat. In die Administration des Städel'schen Kunstinstitutes berufen (1822), trat er in nahe Beziehung zu den ausgezeichneten Frankfurtern J. F. Schlosser, J. G. C. Thomas und J. E. v. Fichard, die ihn immer entschiedener dem Studium der Geschichte zuführten. Entscheidend für seinen Lebensberuf wurde 1823 die durch diese Männer vermittelte Bekanntschaft mit dem Freiherrn v. Stein und sein Eintritt in die Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde, deren Mitdirector er dann lange Jahre gewesen ist, mit G. H. Pertz, mit welchem er trotz großer innerer Verschiedenheit stets durch treue Freundschaft verbunden geblieben ist. Nun erst gewann seine Thätigkeit eine bestimmte und fruchtreiche Richtung. Es ist nicht nöthig, ihn auf seinen vielen wissenschaftlichen Reisen zu begleiten und den kleineren Begebenheiten seines Lebens zu folgen; es genügt zu bemerken, daß er von 1830—1862 Bibliothekar seiner Vaterstadt, von 1825 bis 1836 auch am Archive angestellt gewesen ist, und durch den ersten Band eines Frankfurter Urkundenbuches 1836 sich ein damals noch seltenes Verdienst erworben hat. Ein bedeutendes Vermögen setzte ihn in den Stand, nicht nur sorgenfrei leben, sondern auch fremde Arbeiten in liberalster Weise unterstützen zu können. Für die „Monumenta Germaniae“ übernahm B. die Sammlung und Ausgabe der Kaiserurkunden, verzichtete aber später auf die Ausgabe, weil er sich mit dem Folioformat nicht befreunden konnte; wir dürfen aber nicht verschweigen, daß seine als Acta Conradi I. 1859 gegebene Probe einer selbständigen Ausgabe den gesteigerten Anforderungen unserer Zeit nicht ganz genügte. Wahrhaft epochemachend aber sind seine Vorarbeiten zu der Ausgabe geworden, die Regesten, d. h. die Verzeichnisse sämmtlicher von unseren Kaisern und Königen ausgestellten Urkunden, welche für alle historischen Darstellungen die einzige feste Grundlage liefern, und überall Nachahmung gefunden haben. Er hatte dabei auch, wie er mit Bezug auf den von ihm sonst hochverehrten Luzerner Kopp äußert, den Gesichtspunkt, die Geschichte von ihrem unendlichen Ballast zu entlasten und der Darstellung eine freiere Bewegung möglich zu machen. Deshalb hat er auch, nachdem zuerst 1831 die Regesten von 911 bis 1313 als bloße Auszüge von Urkunden erschienen waren, in steigendem Maße die geschichtlichen Thatsachen eingereiht und in ausführlichen Einleitungen die Hauptbegebenheiten der einzelnen Regierungen dargelegt. Hier vorzüglich ist es, wo er seiner Feindschaft gegen die moderne Zeit den Zügel schießen ließ, und auch schon dem Kaiser Friedrich II. mit gleicher Erbitterung entgegentrat; der Anstoß aber, den er dadurch der großen Mehrzahl gab, wurde weit überwogen durch die Trefflichkeit der Arbeit. 1833 erschienen die Regesten der Karolinger, 1839 die Regesten Ludwigs des Baiern; dann begann er rückwärts gehend die Neugestaltung der alten Regesten in unendlich bereicherter Form; vollendet sind in dieser Weise die Regesten von 1198 bis 1313. Dazu gesellten sich 1854 die Regesten der Wittelsbacher bis auf den Kaiser Ludwig; ebenfalls eine sehr werthvolle Arbeit, die aber durch einige scharfe Bemerkungen in der Vorrede Anstoß erregte. Als sehr störend empfand B. bei seinen Arbeiten den verwahrlosten Zustand der Chroniken aus der späteren Zeit, für welche von den Monumenta Germaniae noch lange keine Hülfe kommen konnte. Von diesen hatte man längere Zeit alles erwartet, die eigene Thätigkeit war gelähmt gewesen. Da hat sich B. ein neues großes Verdienst erworben, indem er zuerst jenen Bann durchbrach, und in handlicher Form, zu bequemem Gebrauche, unter dem Titel „Fontes Rerum Germanicarum“ eine Sammlung von Geschichtsquellen in drei Bänden herausgab, unter welchen sich auch manche neue Entdeckung befand. Denn unablässig spürte er auf Bibliotheken und in Privatbesitz verborgenen Schätzen nach, und mehr als ein glücklicher Fund ist ihm gelungen. Von vorzüglichem Werthe sind auch die in den Einleitungen gegebenen Charakteristiken der herausgegebenen Schriftsteller. Nur schwer aber entschloß sich B. zur abschließenden Bearbeitung der von ihm gesammelten reichen Materialien und um so mehr ist es dankbar anzuerkennen, daß er durch letztwillige Verfügung auch für die Zukunft gesorgt hat. Schon ist aus seiner reichen Urkundensammlung, durch neues Material vermehrt, durch Ficker's sorgsame und saubere Arbeit der stattliche Band der Acta Imperii Selecta (1870) erschienen; durch A. Huber ein vierter Band der Fontes (1868) und von demselben begonnen die Regesten Karls IV., durch C. Will die Monumenta Blidenstadensia (1872). Weitere Arbeiten sind zu erwarten, und die so ungemein förderliche Einwirkung Böhmer's auf die deutsche Geschichtsforschung ist durch seinen Tod nicht abgeschlossen.

    B. ist unvermählt geblieben; um so inniger war sein Verhältniß zu seinen Freunden, zu Clemens Brentano, der Görres'schen Familie, Döllinger, Stälin u. A. Davon zeugt die Sammlung seiner Briefe, welche aus seinem Nachlasse Joh. Janssen in zwei Bänden herausgegeben hat, eine wahre Fundgrube für die Geschichte seiner Zeit und die sie bewegenden Gedanken und Richtungen. Vorausgeschickt ist im ersten Bande eine mit liebevoller Pietät gegen den Mann, dem auch er viel verdankte, ausgearbeitete Lebensbeschreibung (Freiburg 1868).

  • Autor/in

    Wattenbach.
  • Empfohlene Zitierweise

    Wattenbach, Wilhelm, "Böhmer, Johann Friedrich" in: Allgemeine Deutsche Biographie 3 (1876), S. 76-78 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118660748.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA