Lebensdaten
1805 bis 1872
Geburtsort
Leipzig
Sterbeort
Leipzig
Beruf/Funktion
Verleger ; Buchhändler
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 116276908 | OGND | VIAF: 47509605
Namensvarianten
  • Köhler, Karl Franz
  • Koehler, Karl Franz (II)
  • Koehler, Karl Franz
  • mehr

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Von der Person ausgehende Verknüpfungen

Personen in der GND - familiäre Beziehungen
Personen in der GND - Bekannte und Freunde

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Koehler, Karl Franz, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116276908.html [09.08.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Karl Franz Gottlieb (1764–1833), seit 1789 Verleger u. Sortimenter in Leipzig (s. ADB 51);
    M Henriette Justine Pfitzer aus Gräfenhainichen;
    Julie Liebing;
    3 S, 4 T, u. a. Karl Franz (s. 2), Hugo ( 1894), übernahm 1884 d. „Antiquarium“, das 1894 an Bernh. Liebisch überging.

  • Leben

    K. übernahm nach der Lehrzeit – unter anderem bei K. Chr. Horvath in Potsdam und Heyer in Gießen – und einer Gehilfen-, schließlich einer Geschäftsführertätigkeit in Wien, Aarau und Freiburg (Breisgau) 1830 die Kommissionsbuchhandlung seines Vaters. Er baute sie als Kommissionär bedeutender Verlage – wie W. Braumüller in Wien, Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen, H. R. Sauerländer in Aarau, W. Radde in New York – zielstrebig aus (von 17 auf 183 Kommittenten). Der Verlag wurde 1846 als „Koehlersche Verlagsbuchhandlung Adolph Winter“ abgezweigt; aus ihm ging ein geistes- und geschichtswissenschaftlicher (seit 1919 zeitweilig Memoiren-) Verlag hervor, der unter dem Namen „Koehler & Amelang“ (seit 1925) noch heute in Leipzig auf kulturhistorischem Gebiete publiziert. Das Kommissionsgeschäft ergänzte K. 1847 durch ein wissenschaftliches Antiquariat (K. F. Koehlers Antiquarium), das von Adolf Ulms geleitet wurde und mit seinen Antiquariatskatalogen Weltruf errang.

  • Autor/in

    Hans Lülfing
  • Empfohlene Zitierweise

    Lülfing, Hans, "Koehler, Karl Franz" in: Neue Deutsche Biographie 12 (1979), S. 301 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116276908.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA