Lebensdaten
1891 bis 1952
Geburtsort
Siegen (Westfalen)
Sterbeort
Guildford (Vermont)
Beruf/Funktion
Geiger ; Komponist ; Dirigent
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118876759 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Busch, Adolf Georg Wilhelm
  • Busch, Adolf
  • Busch, Adolf Georg Wilhelm
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Zitierweise

Busch, Adolf, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118876759.html [20.10.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Wilh. (1861–1929), Geigenbauer in Siegen, S des Tagelöhners in Erndtebrück Heinrich u. der Marie Elise Schmidt;
    M Henriette (1865–1932), T des Schlossers Franz Schmidt u. der Elise Schaumann;
    B Fritz s. (2), Willi (1893–1951), Schauspieler in Bochum (unter Saladin Schmitt), Leiter der Schauspielschule in Bochum, Hermann (1897-1975), Cellist (Mitglied des B.-Quartett), Heinr. (1900–29), Pianist, Komponist;
    1) 1913 Frieda (1891–1946), T des Musikdirektors Hugo Grüters (1851–1928) in Bonn (Schwägerin des Geologen Hans Cloos [ 1951, s. NDB III]), 2) 1947 Dr. Hedw. Vischer (* 1915), T des Arztes Dr. Vischer-Oeri in Basel;
    1 T aus 1) Irene (* 1917, 1935 Rudolf Serkin [* 1903], Klaviervirtuose, Mitgl. des B.-Trio), 2 S aus 2).

  • Leben

    B., schon in frühester Jugend vom Vater im Geigenspiel unterrichtet, wurde mit 11 Jahren am Kölner Konservatorium Schüler von W. Heß und B. Eldering; 1908 ging er als Kompositionsschüler zu H. Grüters nach Bonn. Nach einer Konzertmeistertätigkeit in Wien wurde er als Nachfolger H. Marteaus an die Berliner Musikhochschule berufen, gründete 1919 ein Streichquartett und siedelte 1927 nach Basel über. Als berühmter Solist und Primarius seines besonders um die Beethoven- und Schubertinterpretation verdienten Quartettes und Trios, dem als Pianist sein Klavierbegleiter und späterer Schwiegersohn R. Serkin angehörte, bereiste er alle Länder der Welt. 1939 emigrierte er nach Amerika und kehrte nach 1945 von dort zu Gastspielen nach Europa zurück. B. setzte sich sehr für die Werke Max Regers ein, mit dem er oft zusammen musiziert hat und dem er auch als Komponist verpflichtet ist. B.s bedeutendster Schüler ist Y. Menuhin.

  • Literatur

    K. Laux, in: MGG (W).

  • Autor/in

    Wolfgang Rehm
  • Empfohlene Zitierweise

    Rehm, Wolfgang, "Busch, Adolf" in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 58 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118876759.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA