Lebensdaten
1841 – 1918
Geburtsort
Penzing bei Wien
Sterbeort
Wien
Beruf/Funktion
Architekt ; Stadtplaner ; Künstler
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 118628399 | OGND | VIAF: 39439361
Namensvarianten
  • Wagner, Otto Koloman
  • Wagner, Otto
  • Wagner, Otto Koloman
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Zitierweise

Wagner, Otto, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118628399.html [18.07.2024].

CC0

  • Genealogie

    V Simeon (1800–46), kgl. ungar. Hofkanzlist;
    M Susanne Huber, adoptierte Helferstorfer (1804–80);
    B Adolf Emmerich (1839–1921);
    1) Wien 1867 1884 Josefine (1847–89), aus W., T d. Joseph Melchior Domhart, 2) Budapest 1884 Louise (1859–1915), aus W., T d. Friedrich Wilhelm Stiffel;
    2 T aus 1) (1 früh †) Susanna Wallisch (1868–1937), 1 S aus 2) Stefan (1884–1945), 2 T aus 2) Louise Watzlawick (1885–1976), Christine (1889–1970, Hermann Frhr. v. Lütgendorff-Gyllenstorm, 1877–1946);
    aus Beziehung mit Sophie Paupie (1840–1912, 1868 Koloman v. Stettern, 1836–1909) 2 S Otto Paupie (seit 1897 W.) (1864–1945, Paula Schmeidler), Architekt u. a. in W., Graz, Berlin u. Belgien, 1920–27 Dir. d. Wohnungsfürsorge-Ver. f. Steiermark in Graz (s. ÖBL), Robert Paupie (seit 1919 W.) (1865–1954), Fabr.;
    E Paula (1899–1974, Ludwig Baldass, bis 1918 v. Baldass, 1887–1963, Dr. phil., Kunsthist., 1918–43 Kustos bzw. Leiter d. Gem.gal. d. Kunsthist. Mus. in W., 1934 ao. Tit.prof. an d. Univ. W., 1927 Chevalier d. Ehrenlegion, s. Jb. d. Wiener Ges., 1929; Teichl; Hist. Lex. Wien; Dict. of Art Historians).

  • Biographie

    W. wurde am Akademischen Gymnasium in Wien, danach am Stiftsgymnasium Kremsmünster unterrichtet. 1857–59 besuchte er das Polytechnikum in Wien und anschließend die Berliner Bauakademie bei Carl Ferdinand Busse (1802–68). Nach einjährigem Studium zurück in Wien, schloß er bis 1862 ein weiteres Jahr an der Akademie der bildenden Künste bei Eduard van der Nüll (1812–68) und August Sicard v. Sicardsburg (1813–68) an. Parallel dazu absolvierte er eine Maurerlehre bei Stadtbaumeister Philipp Brandl |und trat 1862 in das Atelier Heinrich v. Försters (1832–89) ein. Ab 1864 war er als Privatarchitekt tätig. 1894–1913 wirkte W. als Professor und Leiter einer der beiden Spezialschulen für Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien, 1913–15 als Honorarprofessor.

    Die wichtigsten Vorbilder W.s unter den Architekten des 19. Jh. waren Karl Friedrich Schinkel, Gottfried Semper sowie seine Lehrer Sicard und van der Nüll, aber auch Theophil (v.) Hansen. Schinkels konsequente Neuinterpretation und Weiterentwicklung des klassischen griech. Formenvokabulars für die Bedürfnisse und Ansprüche einer modernen Großstadt, seine Auseinandersetzung mit neuen Baumaterialien wie dem Eisen und sein umfassender Gestaltungsanspruch waren für W. von großer Bedeutung. Unmittelbarer war der Einfluß Sempers, dessen Wiener „Kaiserforum“ für W. stets das Muster einer monumentalen städtebaulich-architektonischen Planung bildete und im Phantasieprojekt „Artibus“ (1880), aber auch in vielen Abschlußarbeiten seiner Schüler an der Akademie, einen direkten Widerhall fand. Von Semper übernahm W. auch das Motto „Artis Sola Domina Necessitas“ und ebenso aus dessen Schriften Anregungen für seine „Moderne Architektur“ (1896). Wichtige Impulse für W.s Interpretation des Historismus als „Wahnsinnsgebäude“, das „umzureißen“ sei (in: Moderne Architektur, 1896), kamen von van der Nüll und Sicard. Im Anschluß an van der Nüll, der bereits 1845 die Aporie des Historismus erkannt und festgestellt hatte, daß ein neuer Stil nur durch neuartige Konstruktionen hervorgebracht werden könne, legte fast fünf Jahrzehnte später W. seine Vorstellung von einer konsequent aus den Anforderungen von Konstruktion, Material und Funktion entwickelten Architektur dar.

    Das Baugeschehen an der Wiener Ringstraße prägte W. von Anfang an nachhaltig. So gewann er 22jährig den Wettbewerb für den Bau des Kursalons im Stadtpark (1863, nicht realisiert); sein eigenes Haus am Schottenring (1877) zeigt im selektiven Zugriff auf das Repertoire der oberital. Frührenaissance bereits eine ausgeprägt individuelle Formensprache. Bekanntheit erlangte W. zu jener Zeit jedoch durch Festdekorationen anläßlich der Silberhochzeit des österr. Kaiserpaares 1879 und des Einzugs der Kronprn. Stephanie von Belgien 1881. Das Wettbewerbsprojekt für das Reichstagsgebäude in Berlin (1882) zeigte dann unter dem unorthodoxen historischen Stilkleid erstmals eine streng „funktionalistische“ Entwurfspraxis, wie sie auch im Gebäude der Länderbank (1882) in Wien zum Ausdruck kommt. Für W. war die Auseinandersetzung mit den im damaligen Wien beliebten barocken Formen ein wichtiger Schritt weg vom Historismus: 1889 erkannte er in einer vom genius loci Wiens beflügelten „freien Renaissance“, die die modernen Verhältnisse und Errungenschaften in Hinblick auf Material und Konstruktion berücksichtigen müsse, die ersten Ansätze für einen „Zukunftsstil“ – den „Nutzstil“. In der Studie für den Berliner Dom (1890–91) sind die Kuppeln, das traditionelle Hoheitsmotiv, nicht mehr in Ziegeln und Stein, sondern als diaphane Eisenkonstruktionen ausgeführt.

    Beim Entwurf für den Generalregulierungsplan von Wien (1892 / 93) präsentierte W. erstmals seine Idee einer modernen, vom Verkehr systematisch erschlossenen Großstadt. Knapp 20 Jahre später schloß er mit der Studie „Die Großstadt“ (1911) an diese Überlegungen an und entwickelte am Beispiel Wiens die Vision einer potentiell unbegrenzt, aber planmäßig wachsenden Stadt. 1894 wurde W. mit der künstlerischen Leitung der Stadtbahn betraut, die den Bau sämtlicher Viadukte, Brücken und Stationsgebäude umfaßte. Es gelang ihm, das innerstädtische Massenverkehrsmittel überzeugend in den Stadtraum zu integrieren und den besonderen technischen und funktionalen Anforderungen entsprechend architektonisch zu artikulieren. Die Eingangsbereiche der Stationsgebäude wurden durch reich geschmückte Eisenkonstruktionen hervorgehoben, die Pavillons am Karlsplatz bestanden zur Gänze aus Eisenfachwerk mit eingesetzten Marmorplatten. Im Rahmen der Stadtbahnplanung verschwand das traditionelle Ornament im Werk W.s sukzessive zugunsten einer am Empire orientierten Felder- und Flächengestaltung, bzw. – auch unter dem Einfluß von Mitarbeitern wie Joseph Maria Olbrich (1867–1908) – eines vom westeurop. Art Nouveau beeinflußten floralen Linienspiels, das an den Pavillons am Karlsplatz (1898) und den gleichzeitigen Miethäusern an der Wienzeile seinen Höhepunkt erreichte. Im Zuge des Stadtbahnbaues entstand auch das eindrucksvolle Schleusenwerk des Donaukanals in Nußdorf (1894), das die technische Zähmung der Wassermassen in Architektur übersetzte.

    Ab 1894 ist W.s Schaffen auch im intensiven kreativen Austausch mit seinen Schülern an der Wiener Akademie zu sehen, von denen einige, wie etwa Olbrich oder Josef Pleč nik (1872–1957) in seinem Atelier beschäftigt waren und die Ausführungspläne und Präsentationsblätter zeichneten. Ihnen widmete W. |1896 seine bedeutendste Schrift „Moderne Architektur“, die bis 1914 drei weitere Auflagen erlebte (die letzte u. d. T. „Die Baukunst unserer Zeit“); sie vermittelt die Grundzüge von W.s Ästhetik, gibt daneben aber auch konkrete Hinweise zur „Kunstpraxis“, etwa zur Darstellung der Entwürfe, zur Anlage von Straßen und Plätzen. Die von Anbeginn auch kritisch rezipierte Schrift ist durch die dezidierte Abkehr vom Historismus gekennzeichnet. Gemäß der Forderung, der Architekt habe „immer aus der Konstruktion die Kunstform zu entwickeln“, kam dabei dem Eisen und seiner für W. beinahe grenzenlosen Anwendbarkeit theoretisch zentrale Bedeutung zu.

    Parallel zum Stadtbahnbau war W. mit mehreren ebenso großangelegten wie exemplarischen Projekten beschäftigt, die er oftmals aus eigenem Antrieb initiierte. So entstanden ein Projekt für den Neubau der Akademie der bildenden Künste (1897 / 98), eine Studie „Die Moderne im Kirchenbau“ (1898), ein Entwurf für die Vollendung des Kaiserforums (1898), Projekte für den Neubau der Kapuzinerkirche und -gruft (1898) und eine Moderne Galerie (1899). 1900 legte er das erste Projekt für das vom Wiener Gemeinderat beschlossene Kaiser Franz Joseph-Stadtmuseum am Karlsplatz vor. In der folgenden jahrelangen Debatte um das Projekt standen die Vorkämpfer der modernen Architektur den Verteidigern des Historismus zunehmend unversöhnlich gegenüber, der Bau unterblieb. Während der Museumsplanung gewann W. 1902 den Wettbewerb für die Kirche der Nervenheilanstalt am Steinhof, bei deren Bau er seine Vorstellung von einer „zweckmäßigen“ Formensprache erstmals an einem Sakralbau präsentieren konnte. Während die architektonischen Motive Erinnerungen an Byzanz und die Barockkirchen Wiens wecken, ist die Ziegel- und Eisenbetonkonstruktion mit Marmorplatten verkleidet, die mit sichtbar belassenen, zugleich „ornamentalen“ Bolzen im Mauerwerk verankert zu sein scheinen. Mit der Postsparkasse (1903–10) schuf W. dann einen modernen Verwaltungsbau, dessen Monumentalität und Repräsentativität ganz auf der konsequenten Ästhetisierung des Funktionalen beruhten. Neben diesen beiden Hauptwerken entstanden bis zum Beginn des 1. Weltkriegs weitere unausgeführte Projekte, in denen W. die Möglichkeiten seiner auf „Bedürfnis, Zweck, Konstruktion und Idealismus“ basierenden Architektur anhand repräsentativer Bauaufgaben exemplarisch vorführte. Demgegenüber nehmen sich die Realisierungen im letzten Jahrzehnt seines Lebens – Lupusheilstätte (1908), Mietshäuser Neustift- und Döblergasse (1909–11), Zweite Villa W. (1912) – nur auf den ersten Blick bescheiden aus: Die scharfkantigen kubischen Baukörper mit ihrer bis aufs Äußerste reduzierten linear-geometrischen Fassadengliederung bedeuteten vielmehr den logischen nächsten Schritt hin zu einer von jeglichem konventionellen Ornament – und damit jeglicher historischen Assoziation – befreiten, „reinen“ Architektur, die wenige Jahre später vom Funktionalismus der 1920er Jahre weiterentwickelt wurde.

    W.s aufwendig gestaltete und noch zu Lebzeiten veröffentlichte Präsentationszeichnungen seiner ungebauten Projekte stehen als durchgeplante Architekturen ebenbürtig neben dem ausgeführten Werk. Seine Bauten und Publikationen übten entscheidenden Einfluß auf die zeitgenössische Architektur und eine ganze Generation von Architekten aus.

  • Auszeichnungen

    |Rr.kreuz 2. Kl. d. russ. Stanislaus-Ordens (1873);
    Bürgerrecht d. Stadt Wien (1879);
    Komturkreuz d. serb. Takowa-Ordens (1885);
    Medaille d. Jub.ausst., Berlin (1886);
    Goldene Medaille, Berlin (1891);
    Ehrenmitgl. d. Royal Inst. of British Architects (1892);
    Oberbaurat (1894);
    Orden d. Eisernen Krone III. Kl. (1898);
    Offz.kreuz d. franz. Ehrenlegion (1901);
    Komturkreuz d. Franz-Josef-Ordens (1907);
    Jeton d’Or d. Soc. centrale des Architectes Françaises (1908);
    Goldene Salvatormedaille d. Wiener Gde.rates (1911);
    HR (1912);
    sächs. Staatspreis (1913);
    Dr.-Ing. E. h. (TH Dresden 1917).

  • Werke

    Weitere W u. a. Bauten: Synagoge in Pest, 1868;
    Miethaus Schottenring 23, 1877;
    Länderbank, 1882;
    Miethaus Stadiongasse, 1882, alle Wien;
    Villa W. in Hütteldorf, 1886;
    Miethaus Univ.str., 1887;
    Wohnhaus W. am Rennweg, 1889;
    Warenhaus Neumann, 1893 (zerstört), alle Wien;
    Wehranlage in Nußdorf, 1894;
    Miethäuser Köstlergasse u. Linke Wienzeile, 1898;
    Kirche St. Leopold am Steinhof, 1902–04;
    Depeschenbüro „Die Zeit“, 1902 (zerstört), alle Wien;
    Projekte: Kursalon im Wiener Stadtpark, 1863;
    Rathaus in Hamburg, 1876;
    RTgebäude in Berlin, 1882;
    Parl. in Budapest, 1882;
    Börse in Amsterdam, 1884;
    Kirche auf d. Währinger Friedhof, 1898;
    Friedenspalast Den Haag, 1905;
    Palast d. Wiener Ges., 1906;
    Ausst.gebäude House of Glory, Washington, D. C. oder San Francisco, 1907;
    Reichskriegsmin., 1907–08;
    Techn. Mus., 1909;
    Univ.bibl., 1910;
    Hotel am Kolowratring, 1910;
    Ak. d. bild. Künste, 1910;
    Haus d. Kunst MCM-MM, 1913;
    Spitalsgebäude f. Krebsforsch., 1914–15;
    Siegeskirche, 1915–16;
    Otto-Hof, 1916;
    Friedenskirche auf d. Schmelz, 1917;
    Künstlerhof, 1918;
    – zeichner. Nachlaß nur in Teilen erhalten (überwiegend im Wien Mus. [ehem. Hist. Mus. d. Stadt Wien], e. kleinerer Bestand im Kupf.kab. d. Ak. d. bild. Künste Wien);
    Schrr.: Einige Scizzen, Projecte u. ausgeführte Bauwerke, Bd. 1, 1889, Bd. 2, 1897, Bd. 3, 1906, Bd. 4, 1922;
    Moderne Architektur, 1896, ²1898, ³1902;
    Denkschr. über d. Reorganisation d. Kunstschulen u. d. Kunstpflege, 1904;
    Zur Kunstförderung, 1909;
    Die Großstadt, 1911;
    Die Qualität d. Baukünstlers, 1912;
    Die Baukunst unserer Zeit, 1914;
    Wien nach d. Kriege, in: Neue Freie Presse v. 7. 4. 1917.

  • Literatur

    |J. A. Lux, O. W., 1914;
    J. Strzygowski, in: Neue Freie Presse v. 12. 4. 1918;
    A. Hoffmann, in: Dt. Bauztg. 52, 1918, H. 44, S. 189 f. u. 197–99;
    O. v. Leixner, O. W., Versuch e. künstler. Würdigung, in: Zs. d. Österr. Ing.- u. Architekten-Ver. 71, 1919, S. 2–5, 19 u. 25;
    H. Tietze, O. W., 1922;
    D. Frey, Ein Epilog, in: O. W., Einige Skizzen, Projekte u. ausgeführte Bauwerke, Bd. 4, 1922, S. 59–65;
    ders., in: NÖB I, 1923, S. 178–87;
    H. Ostwald, O. W., Ein Btr. z. Verständnis seines baukünstler. Schaffens, 1948;
    E. Pirchan, O. W., Der gr. Baukünstler, 1956;
    O. A. Graf, O. W. 1882, Diss. Wien 1963;
    H. Geretsegger u. M. Peintner, O. W. 1841–1918, Unbegrenzte Großstadt, Beginn d. modernen Architektur, 1964, ²1984 (umfassende Bibliogr.);
    P. Asenbaum, P. Haiko, H. Lachmayer u. R. Zettl, O. W., Möbel u. Innenräume, 1984;
    G. Peichl (Hg.), Die Kunst d. O. W., 1984;
    O. A. Graf, O. W., 7 Bde., 1985–2000;
    P. Haiko, O. W. u. d. Ks.-Franz-Joseph-Stadtmus., Das Scheitern d. Moderne in Wien, 1988;
    G. Kolb, O. W. u. d. Wiener Stadtbahn, 2 Bde., 1989;
    R. Trevisiol, O. W., 1990;
    H. F. Mallgrave (Hg.), O. W., Reflections on the raiment of modernity, 1993;
    W. Oechslin, Stilhülse u. Kern, O. W., Adolf Loos u. d. evolutionäre Weg z. modernen Architektur, 1994;
    D. Frisby, Metropolitan Architecture and Modernity, O. W. in Context, Diss. Glasgow 1998;
    H. F. Mallgrave, O. W., Mailand 2010;
    O. W., hg. v. A. Nierhaus u. E.-M. Orosz, Ausst.kat. Wien Mus. 2018;
    Wurzbach;
    ThB;
    Hist. Lex. Wien;
    Dict. of Art;
    ÖBL;
    Internet: Architektenlex. d. Architekturzentrums Wien.

  • Porträts

    |Ölgem. v. F. X. Stocker, 1880;
    Pastell v. G. Th. Kempf v. Hartenkampf, 1896;
    Aquarell v. E. Schiele, 1910;
    Ölgem. v. F. v. Radler, 1917 (alle Wien Mus.);
    Bronzebüste v. G. Ambrosi, 1918 (Österr. Gal. Belvedere);
    Plakette v. J. Tautenhayn jun., 1911 (Wien, Kunsthist. Mus.);
    Denkmal (Stele) v. J. Hoffmann, 1930 (ehemals Wien 1., Heldenplatz, jetzt Makartgasse).

  • Autor/in

    Andreas Nierhaus
  • Zitierweise

    Nierhaus, Andreas, "Wagner, Otto" in: Neue Deutsche Biographie 27 (2020), S. 245-248 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118628399.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA