Lebensdaten
unbekannt
Beruf/Funktion
Ausgburger Kaufmannsfamilie ; Handelsherren
Konfession
katholisch
Normdaten
GND: 11853677X | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Fugger von Babenhausen
  • Fugger von der Lilie
  • Fugger vom Reh
  • mehr

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Zitierweise

Fugger, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd11853677X.html [15.11.2018].

CC0

  • Leben

    1367 wanderte Hans F. ( nach 1408), Sohn des Bauern und Webers Hans F. aus Graben am Lechfeld, in Augsburg ein und erheiratete das Bürgerrecht. Ob er noch selbst am Webstuhl saß, ist ungewiß. 1397 besaß er bereits ein solches Vermögen, daß er das Haus „zum Rohr“ an der Reichsstraße erwerben konnte. Im Gegensatz zu den üblichen Gepflogenheiten trennten sich schon in der nächsten Generation die Brüder Andreas|( 1457) genannt der „reiche F.“, der Stammvater der F. vom Reh (Wappenbrief 1462), und Jakob der Ältere ( 1469), der Stammvater der F. von der Lilie (Wappenbrief 1473). Ihr durch Handel mit Webwaren und Metallen erworbenes Vermögen hielt sich durchaus noch in dem in Augsburg üblichen Rahmen. Erst in der nächsten Generation unter Jakob dem Reichen ( 1525, s. 1) und seinem Vetter Lucas F. vom Reh ( 1494) änderte sich dieses und führte bei Lucas auch schon zur Katastrophe. Gemeinsam mit seinen Brüdern Jakob ( nach 1499) und Hans ( 1503) gelang es Lucas, der in der Stadt zahlreiche Ehrenämter bekleidete, den Handel nach Italien (vor allem Venedig, Bemühungen um ein deutsches Handelshaus in Mailand), nach Polen, in die Niederlande (Antwerpen) und sogar hinüber nach London auszudehnen. Spätestens 1489 trat Lucas mit Maximilian I. in geschäftliche Verbindungen. Für Darlehen von über 10 000 Gulden erhielt er vom König die Stadt Löwen zum Pfand. Trotz Verhängung der Reichsacht und Prozeß blieb sie Lucas und seinen Erben die Summe schuldig, und Maximilian tat nichts, seinen Geldgeber anderweitig zu entschädigen. Von dem nun unausbleiblichen Bankrott der Firma F. vom Reh erholte sich dieser Zweig der Familie nicht mehr. Lucas starb in Armut. Von seinen und seiner Brüder Nachkommen gelang trotz vieler Bemühungen nur dem Nürnberger Zweig ein neuer Aufstieg in einem im Vergleich zum Wohlstand der F. von der Lilie bescheidenen Umfang. Bis ins 17. Jahrhundert hinein lassen sich Angehörige der Familie in Süd-, Mittel- und Ostdeutschland nachweisen. Ein Zweig lebt noch heute in Warschau (Fukier). Glücklicher verlief die Geschichte des anderen Zweiges der Familie, der F. von der Lilie. Der Schwerpunkt der Interessen der von ihr gebildeten Gesellschaft lag vor allem auf dem Handel mit Kupfer, Silber, Quecksilber und Zinnober, zeitweise auch auf dem mit Gold. Daneben trat der Handel mit Konsumgütern, auch der mit Gewürzen und Tuchen zurück. Nur selten beteiligte sich die Firma an überseeischen Unternehmungen. Sie war der größte Metallieferant der Zeit, hat aber wohl nie daran gedacht, die durch ihre Berg- und Schmelzwerke erzeugten gewaltigen Metallmengen grundsätzlich selbst zu verarbeiten. Ihre monopolartige Stellung ließ sie gelegentlich die Handelspartner und fürstlichen Schuldner fühlen. Neben dem Handel beruhte die Bedeutung der Firma auf dem damit verbundenen Geldgeschäft, hervorgerufen durch den großen Kreditbedarf der Staaten und fürstlicher Hofhaltungen, und auf der Notwendigkeit, große Geldsummen in andere Länder und an die Kurie zu transferieren. Nur einen recht bescheidenen Teil des Kapitals machten die Anteile der Gesellschafter aus, der überwiegende Teil setzte sich aus festverzinslichen Einlagen von Außenstehenden zusammen.

    An den Brennpunkten ihrer Interessen (Tirol, Ungarn, Italien, Niederlande, England und Spanien) wurden Faktoreien oder Agenturen eingerichtet. Mit Hilfe ihrer dortigen Vertreter, die nicht nur als Kauf- und Bankfachleute tüchtig sein mußten, verfügte die Firma über ausgezeichnete Möglichkeiten, sich schnell zuverlässige Nachrichten zu verschaffen, die sie nach eigenem Ermessen an ihre Kunden weitergab. Daraus entstand schon vor 1520 die „Fugger-Zeitung“, die im späten 16. Jahrhundert berühmt wurde.

    Der Erfolg und Aufstieg der F. von der Lilie beruhten wohl neben der überragenden kaufmännischen Begabung Jakobs des Reichen s. (1) und Antons s. (2) darauf, daß der Kreis der Gesellschafter immer auf die erwachsenen männlichen Mitglieder der Familie nicht geistlichen Standes beschränkt blieb und daß nicht der Besitzer der größten Einlagen, sondern der Geschäftstüchtigste ohne Rücksicht auf sein Alter vom Vorgänger zum Leiter der Firma bestimmt wurde. So ging die Leitung von Jacob dem Älteren über seinen Sohn Ulrich (siehe Genealogie 1) auf dessen Bruder Jakob den Reichen s. (1), dessen Neffen Anton s. (2), dessen Neffen Johann Jakob s. (4) und dessen Vetter Markus s. (6) über. Dieses System monarchischer Spitze der Gesellschaft wurde bedenklich und gefährlich, als es schon in der 3. Generation nicht mehr gelang, einen gleichwertigen Nachfolger für Anton ( 1560, s. 2) zu finden, man sich aber auch nicht entschließen konnte, Antons Rat zu befolgen und die Gesellschaft aufzulösen (privater Bankrott des Johann Jakob [s. 4] und seine Absetzung als Firmenleiter 1564, 1591 Rücktritt des Markus [s. 6] von der Leitung der Firma, Krankheit des Johannes [s. 5]). Die Fähigkeiten und Interessen der Familienmitglieder wandten sich schon in der 3. Generation anderen Gebieten, der Kunst und Wissenschaft, zu, und ihre soziale Stellung verschob sich, gefördert durch adelige Heiraten – die F. des 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts hatten Bürger- und nur sehr selten Patriziertöchter geheiratet – und den großen Landerwerb, der ursprünglich als krisenfeste Vermögensanlage gedacht war; die Familie wuchs in den mittleren und hohen Adel hinein. Schon gegen Ende des 16. Jahrhunderts finden wir wiederholt höhere Offiziere in der Familie, und neben Dom- und Stiftsherren und Mitgliedern des Deutschen Ordens treffen wir schon die Bischöfe Sigmund Friedrich von Regensburg (siehe Genealogie 4) und Jakob von Konstanz s. (3) an. Dabei handelt es sich um kirchliche Würden, die damals ausschließlich dem mittleren und hohen Adel vorbehalten waren. Die Mitglieder der Familie saßen immer häufiger auf ihren adligen Landsitzen als in den Kontoren der Gesellschaft, sie waren Grundherren geworden und betonten dieses auch immer wieder selbst. Sie übernahmen oberste landesherrliche und kaiserliche Hofämter, und diese adelige Lebensform duldete keine eigene Betätigung im Warenhandel und Bankgeschäft. Der Zweig Babenhausen wurde mit Anselm s. (10) noch wenige Jahre vor dem Untergang des Reiches in den Reichsfürstenstand erhoben. Diese Erhebung erfolgte allerdings so spät, daß den F. keine Zeit mehr verblieb, ihren Besitz zu einem Territorium auszubauen. Versuche und Pläne Antons, durch Gewinnung der Markgrafschaft Burgau oder gar der Pfalzgrafschaft Neuburg ähnlich wie die Medici im 16. Jahrhundert ein Territorium zu bilden, haben sich nicht verwirklichen lassen.

    Die Tradition der Gesellschaft und die Umschichtung großer Vermögenswerte in Landbesitz bewahrte die Familie und ihre umfangreichen Stiftungen trotz der ungeheuren Verluste in Spanien vor einem Konkurs im 17. Jahrhundert und damit vor dem Schicksal der Welser. Das Aufgehen in den Adel und das Fehlen von kaufmännischen Begabungen im 17. und 18. Jahrhundert ließ die Gesellschaft trotz des großen Bedarfs an Metallen in dieser Zeit nicht wieder aufblühen. (Ihre Auflösung war um 1650 beendet.) Diese Aufgaben der Metallversorgung der Staaten, des fürstlichen Anleihewesens und des Handwerks übernahmen andere Familien, jüdischr Hoffaktoren oder die Staaten selbst. Ausgangspunkt für alle weiteren wirtschaftlichen Unternehmungen in den letzten Jahrhunderten war und ist noch heute der große Grundbesitz der Familie.

    Von den F. der letzten Jahrhunderte sind noch zu nennen: Anton Ignaz Graf F. von Glött (1711-87)), Domherr in Köln, Propst von Ellwangen, Bischof von Regensburg (seit 1769), sorgte bei der Auflösung des Jesuitenordens für Erhaltung von dessen Anstalten in Regensburg und für die Neugründung des Priesterseminars; Ignaz Joseph Cajetan (1720–91), bayerischer Staats- und Konferenzminister; Leopold (1797–1859) und Hartmann (1829–99), beide bayerische Regierungspräsidenten (s. Schärl); Theodor (* 1823) sympathisierte mit der Revolution 1848 und wurde 1850 in Landau von bayerischen Truppen standrechtlich erschossen; Carl Ernst F. von Glött (1859-1940) wurde 1913 in den bayerischen Fürstenstand erhoben, war Kronoberstmarschall und letzter Präsident des Reichsrates der Krone Bayern; Josef Ernst Fürst F. von Glött (* 1895) gehörte zum Kreisauer Kreis der Widerstandsbewegung und war 1949-53 Mitglied des Bundestages.

  • Literatur

    zum Gesamtartikel: Stud. z. Fuggergesch., Bd. 1 ff., 1907 ff.;

    ADB VIII (überholt);
    R. Ehrenberg, Das Za. d. F., Geldkapital u. Creditverkehr im 16. Jh., 1896, 31922, I: Die Geldmächte d. 16. Jh., II: Die Weltbörsen u. Finanzkrisen d. |16. Jh.;
    A. Schulte, Die F. in Rom 1495–1523, Mit Stud. z. Gesch. d. kirchl. Finanzwesens jener Zeit, 2 Bde., 1904 f.;
    M. Jansen, Die Anfänge d. F. bis 1494, 1907;
    J. Strieder, Stud. z. Gesch. kapitalist. Organisationsformen, Monopole, Kartelle u. Aktiengesellschaften im MA u. zu Beginn d. Neuzeit, 21925;
    G. Frhr. v. Pölnitz, F. u. Medici, 1942;
    ders., Jakob F., 2 Bde., 1949/52;
    ders., F. u. Hanse, Ein hundertj. Ringen um Ostsee u. Nordsee, 1953 (P);
    ders., Anton F., 1958 (P);
    ders., Die Fugger, 1960 (L, P);
    N. Lieb, Die F. u. d. Kunst im Za. d. Spätgotik u. frühen Renaissance, 1952 (L, P);
    ders., Die F. u. d. Kunst im Za. d. hohen Renaissance, 1958 (L, P);
    H. Liermann, Zur Rechtsgesch. d. F.schen Stiftungen, in: Zs. f. bayer. Landesgesch. 18, 1955;
    P. Lehmann, Eine Gesch. d. alten F.bibliotheken, 2 T., 1956/60;
    G. Simnacher, Die F.testamente im 16. Jh., 1. T. Darst., 1960;
    Ernst Fritz Schmidt, in: MGG IV, Sp. 1118-26 (L, P).

  • Quellen

    Qu.: F.-Archiv in Dillingen/Donau.

  • Autor/in

    Hans Jürgen Rieckenberg
  • Familienmitglieder

  • Empfohlene Zitierweise

    Rieckenberg, Hans Jürgen, "Fugger" in: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 707-710 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11853677X.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Fugger: Jakob F., Augsburger Handelsherr, 1525. Die berühmte Familie der F. soll, ehe sie sich in Augsburg niederließ, der Tradition nach in dem bei Schwabmünchen gelegenen Dorfe Graben ansässig gewesen sein und sich daselbst außer mit der Landwirthschaft mit Weben und Färben beschäftigt haben —|eine Annahme, die an Glaubwürdigkeit dadurch gewinnt, daß spätere F. die Wiesen und Felder, welche das ursprüngliche Eigenthum der Familie gebildet haben sollen und veräußert worden waren, als sie nach Augsburg übersiedelte, wieder an sich brachten. In Augsburg kommen die F. nicht früher als gegen das Ende des 14. Jahrhunderts vor. Man nimmt gewöhnlich das Jahr 1370 als den Zeitpunkt der Einwanderung an. Es ist dies aber schon zwei Jahre früher geschehen. Es waren zwei Brüder, welche nach Augsburg zogen, Ulrich und Johannes F. Johannes kam damals zuerst allein dahin; erst 1376 kam Ulrich nach. Die Brüder bewohnten von da an gemeinschaftlich ein von der eigentlichen Verkehrsstadt weit abgelegenes Haus. In Augsburg war bereits mit Barchent aus Wolle, Flachs und Hanf ein so lebhafter Geschäftsverkehr ins Leben getreten, daß das Ungeld von den Weberwaaren eines der einträglichsten Gefälle der Stadt bildete. Die Heirath mit Clara Widolf verschaffte dem Johannes F. das Bürgerrecht in Augsburg. Nach dem Tode derselben schritt er im J. 1383 zur zweiten Ehe mit Elisabeth Gevattermann, welche beinahe 22 Jahre in „Fried' und Freud'“, wie die Familienchronik berichtet, währte und mit sechs Kindern gesegnet wurde. Vier von diesen starben in jungen Jahren; nur zwei Söhne, Andreas und Jakob, pflanzten das Geschlecht fort. Johann war in seiner Zunft Mitglied des großen Raths und starb 1409. Der ältere Sohn, Andreas, wußte der väterlichen Handlung bereits einen solchen Schwung zu geben, daß er sich den Beinamen „der reiche Fugger“ erwarb, war aber dabei voll Stolz und Uebermuth. In seiner Ehe mit Barbara Stammler von Ast hatte er mehrere Söhne: einer, Jakob, erhielt 1452 von Kaiser Friedrich III. das erste Fugger'sche Wappen, ein goldenes Reh im blauen Felde, für sich, seine Kinder und Brüder. Doch ist diese Linie schon im J. 1583 ausgestorben. Der zweite Sohn des Johannes, Jakob, geb. 1410, wurde Vorgeher (Zunftmeister) der Barchentweber und der Stammvater der F. von der Lilie. In seiner Ehe mit Barbara, Tochter des Münzmeisters Ulrich Bäsinger, hatte er sieben Söhne und drei Töchter. Von den ersteren starben Andreas und Johann jung und unvermählt zu Venedig in dem Fugger'schen Handelslager, ebenso Peter. Marcus widmete sich dem geistlichen Stande und wurde Propst des Marienstifts zu Regensburg und Canonicus zu St. Johann in Freising. Er starb zu Rom im J. 1478, wohin er sich zur Betreibung eines Processes bei der päpstlichen Curie wegen der ihm Seitens des Augsburger Domcapitels verweigerten Aufnahme in dasselbe begeben hatte. Ulrich (geb. 1441) ist derjenige gewesen, der zuerst durch geschickte Geld- und Creditoperationen in den Gang der Welthändel eingriff. Schon im J. 1473, als Kaiser Friedrich sich in Augsburg zum Zug nach Trier rüstete, um den Herzog Karl von Burgund mit Geldern zu belehnen, begann Ulrich F. mit den Fürsten des Hauses Oesterreich die in der Folge zu so enormer Höhe gelangten Geldgeschäfte abzuschließen. Er lieferte dem Kaiser das seidene und wollene Gewand zu der Reise und erhielt dafür für sich und seine Brüder das Wappen von der Lilie. Auch die kleinsten Vortheile verschmähte er nicht, wie beispielsweise durch ihn Albrecht Dürer's Schöpfungen nach Italien versendet wurden. Von Papst Alexander VI. erkaufte er um 1000 Ducaten das Patronat einer Canonicatpfründe bei St. Moriz. 1494 verband er sich mit seinen Brüdern zu einer Handelsgesellschaft mit Spezereien, Seide und Wolle nach und aus Italien, Tirol, den Niederlanden, Deutschland, Ungarn und Polen. In hohem Alter mußte er sich einer Steinoperation unterziehen und starb an den Folgen derselben im J. 1510. Sein Stamm — er hatte mit Veronica Lauginger sieben Töchter und drei Söhne erzeugt — erlosch mit seinen kinderlosen Söhnen. Der zweite Sohn Jakob Fugger's, Georg, geb. 1453, verheirathete sich 1488 mit Regina Imhof.|Mit seinem Bruder Ulrich kaufte er die Häuser auf dem Weinmarkt (jetziges Fuggerhaus). Gestorben 1506, ist er durch seine Söhne Raimund und Anton der Stammvater der beiden Hauptlinien des Geschlechts geworden. Der bedeutendste unter den Söhnen des älteren Jakob wurde der gleichnamige jüngste Sohn. Geboren 1459, hatte er sich ursprünglich dem geistlichen Stande gewidmet und war Canonicus des im Sprengel von Eichstätt gelegenen Collegiatstifts Herrieden geworden. Als jedoch vier seiner Brüder in rascher Folge gestorben waren, ließ er sich durch die Bitten des ältesten Bruders Ulrich bewegen, sein ruhiges Gelehrtenleben zu verlassen und wieder zum Geschäfte zurückzukehren. Vorerst wandte er sich nach Venedig, um dort im Fugger'schen Lager seine Lehrjahre zu bestehen. Venedig war damals und noch lange Zeit darnach die hohe Schule der süddeutschen Kaufleute. Dieser Schule und einigen größeren Reisen nach den vornehmsten Plätzen des europäischen Handels verdankte auch Jakob den hohen Grad kaufmännischer Bildung, der ihn befähigte, dem damals schon bedeutenden Handel seines Hauses jene Ausdehnung zu geben, die es seitdem weltberühmt gemacht hat. Im J. 1498 verheirathete er sich mit der schönen Sibylla Arzt, blieb jedoch in seiner 27jährigen Ehe kinderlos. Er brachte den Handel zu einer solchen Höhe, daß er die Geschäfte in Wolle, Seide und Spezereien nur noch nebenher betrieb und sich hauptsächlich auf Bergbau und Bankgeschäfte verlegte. In Spanien wie in Tirol, in Ungarn wie in Kärnthen gelang es ihm, eine Reihe der ergiebigsten Silber-, Kupfer-, und Bleibergwerke an sich zu bringen. Der veränderten Handelsrichtung nach Ostindien wußte er sich ebenso rasch als glücklich zu accommodiren. 1505 trat er mit den Handelshäusern Welser und Hochstetter zu einer Gesellschaft zusammen, um drei Schiffsladungen mit levantischen Waaren, welche man in Deutschland bisher ausschließlich auf dem Landweg von Venedig her bezogen hatte, auf dem neuentdeckten Seeweg direct aus Ostindien zu holen. 1509 bezahlte er innerhalb acht Wochen 170,000 Ducaten an den Kaiser Maximilian, als den Betrag der diesem für den italienischen Krieg bewilligten Subsidien, 40,000 von wegen des Papstes, 60,000 für Spanien, 70,000 für Frankreich. 1504 wurde er sammt seinen Brüdern vom Kaiser geadelt, später auch zum kaiserlichen Rath ernannt. Ein gleiches Ansehen genoß er bei Papst Leo X., der ihn zum Pfalzgrafen des Lateran und eques aureatus bestellte. Bei der Kaiserwahl Karls V. wußte er dadurch einen bedeutenden Einfluß zu gewinnen, daß er für die Kosten derselben über 300,000 Fl. vorschoß. Eine rasche und großartige Mehrung fand durch ihn auch der Grundbesitz der Familie. Von Maximilian übernahm er 1507 pfandweise um 70,000 Fl. die Herrschaften Kirchberg und Weißenhorn, Marstetten, Wullenstetten, Pfaffenhofen, Kleinkuffendorf und Tisenhausen, 1509 Schmiehen; 1514 empfing er die Belehnung über die von den Pappenheims erkaufte Herrschaft Biberbach. Bekannt ist dieser F. namentlich auch durch seine Bauthätigkeit. Von ihm rührt der Ausbau des Fuggerpalasts in Augsburg her; der neue Chor der St. Anna-Kirche verdankt ihm seine Entstehung. Ein den Ruhm seines Geschlechts lange überdauerndes Andenken sicherte er sich durch die Gründung der „Fuggerei“, jener inmitten der Stadt gelegenen, in sich abgeschlossenen Stadt der Armen. Er starb 1525, nachdem er in seinem Testament die Söhne seines verstorbenen Bruders Georg, Raimund und Anton, zu seinen Haupterben eingesetzt hatte. Unter diesen beiden erlangte die Familie ihre höchste Blüthe. Die Brüder, in denen nunmehr das gesammte Vermögen des Hauses vereinigt war, bewohnten gemeinsam die Fuggerhäuser auf dem Weinmarkt.

    Raimund und Anton Fugger, Söhne des 1506 verstorbenen Georg F. (s. o.). Raimund wird uns geschildert als eine „schöne, lange und fast lustige Person, stark von Leib und Gemüth, nicht allein ein besonderer Liebhaber,|sondern ein Vater aller wahrhaften Historien, ein fleißiger Nachfrager aller guten Künste, besonders der Antiquitäten. Von ganzem Herzen und Gemüth ist er sanft, mild und gebreich gegen männiglichen und insonderheit gegen alle Armen gewesen“. Raimund ist der Stammvater der einen nach ihm benannten Fugger'schen Linie. Ihm wurde in Gemeinschaft mit seinem Bruder Anton jenes kaiserliche Privilegium ertheilt, von dem Karl V. selbst sagte, daß kein deutscher Kaiser jemals ein ähnliches ertheilt habe, noch ertheilen werde. Durch dasselbe wurden die Brüder in den erblichen Grafenstand des Reiches erhoben und ihnen für ihre Person und ihre Güter die volle Landeshoheit verliehen. Dieses Hauptprivilegium datirt vom 1. März 1530. 1534 folgte das weitere Privilegium, Münzen in Gold und Silber ausprägen zu dürfen. Die Befreiung von fremder Gerichtsbarkeit bestätigte Karl V. 1541, und 1548 verordnete er, daß die Güter allein auf den Mannesstamm sich vererben sollten. Dieser kaiserlichen Privilegien, sofern sie der Stadt Augsburg nachtheilig, mußten sich Anton und Raimund's Söhne begeben, als sie 1538 in das Patriziat aufgenommen wurden. Drei Jahre vorher hatten die Brüder mit dem Rath der Stadt das Abkommen getroffen, jährlich 800 Goldgulden als Steuer bezahlen zu wollen, dafür aber den Steuereid nicht zu leisten. Raimund war seit 1513 vermählt mit Katharina, der Tochter des Georg Thurzo. Die Herrschaft Kirchberg wurde ihm von Karl V. um 525,000 Gulden zu Eigenthum überlassen, wozu er noch die Herrschaften Glött, Oberndorf, Gablingen, Mickhausen u. a. erkaufte. Von Erzherzog Ferdinand übernahm er pfandweise die im Sundgau gelegenen Herrschaften Pfirt und Altkirch sammt der Vogtei Senheim. Ein besonderes Verdienst um die Wissenschaft erwarb er sich durch die Anlegung einer Bibliothek und die Unterstützung gelehrter Arbeiten (z. B. der „Inscriptiones sacrosanctae vetustatis“, Ingolstadt 1534). Er starb 1535. Sein jüngerer Bruder, Anton (geb. 1493), der Stifter der zweiten nach ihm benannten Hauptlinie, darf als der hauptsächlichste Repräsentant des Ruhms der Fugger'schen Familie gelten. In seine Zeit fallen jene uns erhaltenen Schilderungen mehrerer Zeitgenossen (Beatus Rhenanus, Graf Wolrad von Waldeck, Hans von Schweinichen) über die mehr als fürstliche Pracht des Fugger'schen Haushalts. Eine besondere Bedeutung für seine Vaterstadt gewann Anton F. im schmalkadischen Kriege. Augsburg hatte sich in demselben auf die Seite der verbündeten protestantischen Fürsten gestellt. Als das Heer des Bundes sich auflöste und Karl V. zur Unterwerfung und Züchtigung der protestantischen Städte heranrückte, wurde ihm Seitens des demokratischen Stadtraths Anton F. nach Ulm entgegengeschickt, um günstige Bedingungen für die Stadt zu erlangen. Wirklich gelang es auch dem geschickten Unterhändler, dem freilich wie keinem Andern die reichsten materiellen Mittel der Gewinnung und Bestechung zu Gebote standen, von Alba und Granvella das Versprechen zu erhalten, daß die Unterwerfung der Stadt nur eine Formalität sein solle. Trotzdem aber hatte Augsburg nachmals den Zorn des Kaisers in einem besonders hohen Grade zu fühlen. Tief verletzt durch diesen Ausgang seiner Bemühungen zog sich Anton F. bald darauf für mehrere Jahre nach Schwatz in Tirol zurück. An der Verfassungsänderung, welche Karl V. in Augsburg zu Gunsten des aristokratischen Princips vornahm, hat Anton keinen Antheil gehabt, so sehr auch sonst die Bahnen, welche die Stadt in politischer und religiöser Hinsicht in den letzten 12 Jahren vor dem Sturz des zünftischen Regiments eingeschlagen hatte, seinem aristokratischen und altgläubigen Sinn zuwider sein mußten. Er starb 1560.

    Ulrich Fugger, Sohn des Raimund F. (s. o. S. 181), geb. 1526, ursprünglich für den geistlichen Stand bestimmt, wurde später von Paul III. zum päpstlichen Kämmerer ernannt und lebte längere Zeit in Italien. Nach|Deutschland zurückgekehrt, trat er in Verbindung mit verschiedenen Reformatoren und bekannte sich späterhin, als der einzige seiner Familie, offen zum Protestantismus, weßhalb er — unter dem Vorwande, daß er sein Vermögen mit Gelehrten und Künstlern vergeude — von seinen Brüdern unter Curatel gestellt wurde. Später war er sogar genöthigt, vor den Verfolgungen seiner Familie Schutz bei dem Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz zu suchen. Er war ein gründlicher Hellenist, der sich namentlich die Förderung von correcten Classikerausgaben angelegen sein ließ. Heinrich Etienne edirte auf seine Kosten verschiedene griechische Autoren, namentlich Xenophon. Daneben sammelte er eine kostbare, besonders an classischen und hebraeischen Handschriften reiche Bibliothek. Auf seinem Todtenbette bestimmte er sein Vermögen zu Unterrichtsstipendien für arme Jünglinge, die Bibliothek vermachte er der Universität Heidelberg. Er starb 1584.

    Johann Jakob Fugger, Bruder des Vorigen, geb. 1516, ebenfalls berühmt als Förderer der Künste und Wissenschaften. Wahrscheinlich auf Tizians Rath zog er dessen Schüler Antonio Ponzano nach Augsburg und ließ durch ihn die innneren Räume des Fuggerpalastes mit Fresken ausschmücken, nachdem die Außenwände und der innere Hof bereits unter Jakob von dem jüngeren Burgkmair und Albrecht Altdorfer mit herrlichen Fresken geschmückt worden waren. 1565 trat er in die Dienste des Herzogs Albrecht von Bayern und wurde später dessen Kammerpräsident. Er ist der Verfasser der „Wahrhaftigen Beschreibung des österreichischen und habsburgischen Nahmens, Herkommens, Geschlechte, Fortpflanzung“ etc., wovon der von S. von Bircken herrührende bekanntere „Spiegel der Ehren des höchstlöblichen Kayser- und Königlichen Ertzhauses Oesterreich“ (Nürnberg, 1668) nur ein ungenügender Auszug ist (vgl. Joh. Chr. von Aretin, Beiträge zur Gesch. und Litteratur etc., Bd. I, 4. Stück; und Ranke, Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation, 4. Aufl., Bd. I, Beilage S. 343 flg.). Gleich seinem Bruder war auch er eifriger Sammler: Hieronymus Wolf hatte längere Zeit als Bibliothekar in seinen Diensten gestanden. Er starb 1575. Seinem Andenken ist das von König Ludwig I. von Baiern errichtete Standbild in Augsburg gewidmet.

    Marcus Fugger, Sohn des Anton F. (s. o. S. 182), geb. 1529, Verfasser des ersten in Deutschland erschienenen deutsch geschriebenen Werkes über Gestütswesen, Reitschulen etc. Auch auf dem Gebiet der Kirchengeschichte hat er sich durch eine deutsche Uebersetzung der 18 Bücher historiae ecclesiasticae des Nicephorus Callistus bekannt gemacht. Sein erstgenanntes Werk: „Wie und wo man ein Gestüt von gutten edeln Kriegsrossen aufrichten soll“, bildete einen vorteilhaften Gegensatz zu den bis zur Zeit der Reformation in lateinischer Sprache erschienenen, von Mönchen und anderen Compilatoren verfaßten Sammelwerken, welche sich nach Art der Hippiatriker des Aterthums wie nach dem Vorgang byzantinischer Gelehrten mit Thierzucht und Thierheilkunde befaßten. Der ersten Ausgabe des Werkes (1578) folgte bald die zweite Auflage und 1611 (nach dem Tode des Verfassers) eine dritte. Neue Ausgabe von Wolstein, 2 Bände, 1788. (Vgl. Rössig, Pragmat. Gesch. der Oecon. u. Cameralwissensch., 1781. Fraas, Gesch. der Landbau- u. Forstwissenschaft, München 1865, S. 45 f.) Vermählt mit der Gräfin Sibylla von Eberstein, wurde er der Stifter der im J. 1671 wieder erloschenen Nordendorfer Linie. Er starb 1597.

    Franz Fugger, ein Enkel des Vorigen und Sohn des Münchener Kämmerers und Oberstallmeisters Anton F., wurde 1612 geboren. Er nahm in baierischen Diensten anfangs unter Wallenstein und hierauf bei dem Heere in Schwaben am 30jährigen Kriege Theil, nach dessen Beendigung er 1649 als General-Feldzeugmeister zum Gouverneur von Ingolstadt ernannt wurde. In|dieser Stellung, in welcher er sich durch seine Fürsorge für die Heilung der Kriegsschäden sehr beliebt machte, verblieb er, bis 1664 die drohende Türkengefahr ihn veranlaßte, in kaiserlichen Dienst zu treten. Unter Montecuculi zog er mit nach Ungarn und fand dort in der Schlacht beim Dorfe Gotthardt an der Raab am 22. Juli 1664 den Tod.

    Pinacotheca Fuggerorum in Kierchperg et Weissenhorn. Letzte Ausgabe von 1754. P. v. Stetten, Geschichte der adeligen Geschlechter in der freien Reichsstadt Augsburg, 1762. Zeitschrift des historischen Vereins für Schwaben u. Neuburg, 1874. Gerstner, Geschichte von Ingolstadt, 1852.

    Christian Meyer.

    Otto Heinrich Fugger, Graf zu Weißenhorn, kurbaierischer Heerführer im 30jährigen Kriege, geb. 1592, 1635 zu Augsburg, Sohn Christoph's F. von Glött, eines Enkels von Anton F. (s. o. S. 182). Von den vielen Mitgliedern der Familie F., welche im 30jährigen Kriege ihr Schwert und theilweise ihr Vermögen der katholischen Sache zur Verfügung stellten, ist Otto Heinrich der hervorragendste. Er begann seine Laufbahn in spanischen Kriegsdiensten und zwar vermuthlich erst 1617, in welchem Jahre er am Feldzuge des österreichischspanischen Heeres gegen Venedig unter dem spanischen Statthalter von Mailand Don Pedro de Toledo Theil nahm und bei der Belagerung von Vercelli zum Obersten ernannt wurde. Und als dann der Krieg in Böhmen losbrach, warb er in seiner Heimath Schwaben Truppen für den Kaiser, focht unter Boucquoi in der Schlacht am weißen Berge bei Prag und folgte demselben nach Mähren und Ungarn. Nachdem F. nach Boucquoi's Tode unter Caraffa gestanden, befehligte er 1623 unter Colalto abermals gegen die Ungarn, rückte jedoch im folgenden Jahre mit den unter des Letzteren Oberbefehl dem Marchese Spinola zugeschickten Hülfstruppen nach den Niederlanden ab und nahm an der denkwürdigen Belagerung von Breda 1624—25 Theil. Nach dem Falle dieser Festung wurden Colalto's Truppen zu Wallenstein abberufen und F. machte in Folge dessen des Friedländers Zug nach Niedersachsen mit. In den Jahren 1629—31 befand F. sich bei den wegen des Mantuaner Erbfolgestreits gegen Karl Gonzaga aufgebotenen kaiserlichen Truppen in Oberitalien, trat aber nach geschlossenem Frieden aus kaiserlichen in baierische Dienste über. Er errichtete für die Liga neue Regimenter, an deren Spitze er als baierischer Generalwachtmeister nach Hessen zog, um den Landgrafen Wilhelm von der Union zu trennen. Es gelang ihm auch, den Hessen das Stift Fulda abzunehmen, und er war schon im Begriffe auch im Stifte Hersfeld vorzugehen, als der unglückliche Ausgang der Schlacht bei Leipzig ihn nöthigte, zur Verstärkung Tilly's abzurücken, mit welchem er sich dann bei Fritzlar vereinigte. Im J. 1632 rückte er unter Tilly nach Franken ab, wobei ihm die Einnahme von Windsheim und Rothenburg zufiel, und hierauf nach Schwaben zurück. Als nach Tilly's Tode Aldringen den Oberbefehl erhielt, trat auch F. unter dessen Commando, wurde jedoch bald darauf zum General-Commandanten von Baiern und zum selbständigen Befehlshaber der Heerabtheilung ernannt, welche die baierische Westgrenze decken sollte. Er hatte bereits Landsberg den Schweden wieder abgenommen, als er mit 6000 Mann Hülfstruppen zum kaiserlich-baierischen Hauptheere abberufen wurde. Noch rechtzeitig traf er Wallenstein vor Nürnberg an, um in der Schlacht gegen die Schweden mitwirken zu können. Während Wallenstein hierauf nach Thüringen vorrückte, kehrte F. unter Aldringen wieder nach Schwaben zurück. Auch 1633 verblieb er unter des Letzteren Oberbefehl und nahm an dessen Feldzug nach Elsaß gegen Bernhard von Weimar Theil. Aldringen wurde genöthigt sich ins Innere Baierns zurückzuziehen und als derselbe 1634 im Treffen bei Landshut gefallen war, trat F. an seine Stelle als Führer der Heerabtheilung. Er betheiligte sich|an der Belagerung von Regensburg, und als nach Uebergabe dieser Stadt die Schweden unter Horn nach Schwaben zurückgegangen waren, rückte er nach Nördlingen vor. Noch während der Belagerung dieser Stadt mußte er jedoch den Oberbefehl an Karl von Lothringen übergeben, nahm aber trotzdem Gelegenheit sich in der darauf folgenden Schlacht in hervorragender Weise auszuzeichnen. 1635 wurde F. zum kaiserlichen Gouverneur in Augsburg ernannt. In Folge seiner Unduldsamkeit vermochte er nicht, sich in dieser Stellung beliebt zu machen. Die Absetzung des protestantischen und Wiedereinsetzung des katholischen Rathes, die Auflage bedeutender Contributionen und andere Bedrückungen, namentlich des protestantischen Theiles der Bürgerschaft, veranlaßten eine Klage derselben beim Kaiser, in Folge deren er der Statthalterschaft enthoben ward, womit freilich die durch ihn hervorgerufenen ärgerlichen Händel ihr Ende noch nicht fanden. Er selbst blieb Befehlshaber der Besatzungstruppen. Als solcher starb er auch, mit Hinterlassung von 18 Kindern aus zweiter Ehe. Obwol kein sehr bedeutender General, hat F. der katholischen Sache doch wesentliche Dienste geleistet; von Kaiser Ferdinand wurde er deswegen in den Grafenstand erhoben und der König von Spanien verlieh ihm den Orden des goldenen Vließes.

    • Literatur

      Gauhen, Histor. Heldenlexikon, 1716. P. v. Stetten, Gesch. v. Augsburg, 1758. Heilmann, Kriegsgeschichte etc., 1868.

  • Autor/in

    Landmann.
  • Empfohlene Zitierweise

    Landmann, Karl Johann Casimir von, "Fugger" in: Allgemeine Deutsche Biographie 8 (1878), S. 179-185 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11853677X.html#adbcontent

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