• Genealogie

    V Christoph Gotthelf Alwin Am Ende, Divisionspfarrer;
    M Johanna Friederike Marie Vorster;
    Magdalene Willatzen aus Bremen.

  • Leben

    Seine Schulbildung erhielt A. in Schulpforta. 1884-89 - mit Unterbrechung von 1886/87 in Karlsruhe - war er Schüler der Münchener Akademie, zuletzt von W. Diez. 1889 ließ er sich, veranlaßt durch seinen Freund F. Mackensen, in Worpswede nieder. Sein dortiger Aufenthalt fand 1892/93 eine längere Unterbrechung, als er bei O. Knille in Berlin studierte. Weiteren Kreisen wurde A. durch die Ausstellungen der „Worpsweder“ in München (1895 und 1896) bekannt. Er erhielt goldene Medaillen in Wien (1896) und St. Louis (1904). Mit Vorliebe malte A. großformatige, starkfarbige Landschaften, zumeist aus dem Worpsweder Moor, später auch aus dem Schweizer Hochgebirge. Seine Radierungen haben, abgesehen von den Bildnissen von G. Ebers und A. Allmers, meist die Worpsweder Landschaft zum Gegenstand (u. a. „Vom Weyersberg“ und „Aus Worpswede, Neue Folge“). Er schuf auch einzelne Plastiken.

  • Werke

    Weitere W Gem. in d. Mus. Bremen, Braunschweig. München, Mannheim, Chemnitz, Weimar u. Privatbesitz;
    Plastik: Worpsweder Kind (Albertinum, Dresden).

  • Literatur

    H. Bethge, Worpswede, 1907, S. 33-37;
    Meister d. Farbe IV, 1907, S. 248;
    E. W. Bredt, Dt. Lande, dt. Maler, 1909;
    R. M. Rilke, Worpswede, 31910, S. 101-26;
    F. Jansa. Dt. bildende Künstler in Wort u. Bild, 1912;
    H. Wohltmann, H. A. E., in: Niedersächs. Lb. I, 1939, S. 1-12 (P);
    F. Mackensen, Worpswede u. seine ersten Maler, in: Stader Archiv, 1940, S. 5-14;
    ThB (unter Ende);
    DBJ, Überleitungsbd. II (Totenliste 1918, L);
    Bénézit I, 1948.

  • Autor/in

    Margarete Braun-Ronsdorf
  • Empfohlene Zitierweise

    Braun-Ronsdorf, Margarete, "Am Ende, Hans" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 246 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118502468.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA