Lebensdaten
1857 bis 1934
Geburtsort
Berlin
Sterbeort
Breslau
Beruf/Funktion
Romanist
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116316306 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Appel, Carl Louis Ernst
  • Appel, Carl
  • Appel, Carl Louis Ernst
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Zitierweise

Appel, Carl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116316306.html [21.03.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Johann Friedrich Wilhelm Theodor Appel, Kaufmann in Berlin;
    M Johanna Henriette Bertha Rohrmoser.

  • Leben

    1886 Privatdozent in Königsberg, war A. seit 1892 ordentlicher Professor an der Universität Breslau. Als Schüler Adolf Toblers bekam er ein ausgesprochenes Interesse für metrische Fragen und die Liebe zur italienischen Literatur mit auf den Weg. Seine Vorliebe galt der provenzalischen Dichtung. Er war in erster Linie Textkritiker. Seine Ausgaben der Troubadours Peire Rogier (1882) und Bernart de Ventadorn (1915), sowie des Trouvère Guy de Cambrai (1907), haben noch besonderen Wert durch die in den Einleitungen enthaltenen Ausführungen zur Metrik. Seine „Provenzalische Chrestomathie“ (mit wertvoller Übersicht über die Formenlehre) erlebte 6 Auflagen (61932). Grundlegend sind seine Studien „Zur Formenlehre des provenzalischen Minnesangs“ (in: Zeitschrift für romanische Philologie 53, 1933) und über Bertram de Born (1931). Auf dem Gebiet des Italienischen befaßte er sich vor allem mit Petrarca; verschiedene Studien galten dessen Canzoniere (u. a.: Zur Entwicklung der italienischen Dichtung Petrarcas, 1891) und dessen Trionfi (kritische Ausgabe, 1901).

  • Werke

    A. Schreiber, Verz. d. Veröffentlichungen C. A.s, Maschinenschrift Univ. Breslau 1936.

  • Literatur

    Ztschr. f. roman. Philol., Bd. 47, 1927 (P);
    FF 1932, Nr. 14, S. 191.

  • Autor/in

    W. Theodor Elwert
  • Empfohlene Zitierweise

    Elwert, W. Theodor, "Appel, Carl" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 329 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116316306.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA