Lebensdaten
1641 bis 1703
Geburtsort
Hamburg
Sterbeort
Hamburg
Beruf/Funktion
evangelischer Theologe ; Orientalist
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116303425 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Nanckelmann, Eberhard
  • Anckelmann, Eberhard
  • Nanckelmann, Eberhard
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Zitierweise

Anckelmann, Eberhard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116303425.html [16.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    Aus angesehener, aus Schwäbisch Hall eingewanderter Familie, deren Adel Kaiser Ferdinand 1623 bestätigt hatte und der verdiente Senatoren, Kaufleute und Gelehrte entstammten (u. a. Tolen Anckelmann - irrtümlich auch Tale Nanckelman, Stanckelmann, Anckermann geschrieben -, 1469 bis 1540, Kirchengeschworener und Oberalter, von Bedeutung in der hamburgischen Reformationsgeschichte);
    V Eberhard Anckelmann (1599–1664);
    M Anna Catherina ( 1671), T des Leipziger Senators Zacharias Cramer;
    Gvv Caspar Anckelmann (1548–1615), hamburgischer Senator;
    Gmv Margarethe Esich ( 1640);
    B Theodor Anckelmann (1638–1706/16?), Advokat, Verfasser der „Hamburg. Inscriptionen“; unverheiratet.

  • Leben

    A. widmete sich neben dem Besuch des Hamburger Gymnasiums dem Studium der orientalischen Sprachen unter der Führung des durch seine Judenbekehrungen bekannten Privatgelehrten Esdras Edzardus, eines Schülers Johannes Buxdorfs. Von ihm zur Mitarbeit an der Evangelisierung Israels, vornehmlich unter den nach Hamburg kommenden portugiesischen Juden, angeregt, erwarb sich A., nachdem er an einer Reihe von Universitäten Theologie studiert hatte, bei einem zweijährigen Aufenthalt in Portugal eine gründliche Kenntnis der Landessprache, um unter den portugiesischen Juden Hamburgs intensiver arbeiten zu können. Seit 1675 wirkte er am Hamburger Gymnasium durch Wort und Schrift als Professor für orientalische Sprachen, besonders für Hebräisch.

  • Werke

    u. a. Genesis hebraica, 1675.

  • Literatur

    ADB I;
    W. Heyden, Die Familie A. in Hamburg, in: Ztschr. d. Zentralstelle f. Niedersächs. Familiengesch. 7, 1925, S. 273 ff.;
    Schröder, 1851;
    Dictionnaire d’Histoire et de Géographie Ecclésiastiques II, 1914, Sp. 1527.

  • Autor/in

    Friedrich Wilhelm Hopf
  • Empfohlene Zitierweise

    Hopf, Friedrich Wilhelm, "Anckelmann, Eberhard" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 266 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116303425.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA