Lebensdaten
1795 bis 1846
Geburtsort
Atterwasch bei Guben (Niederlausitz)
Sterbeort
Weigsdorf bei Zittau
Beruf/Funktion
evangelischer Kirchenlieddichter
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116226501 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Bähr, Christian August

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Zitierweise

Bähr, Christian August, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116226501.html [18.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Müller;
    Luise Christine Eckhardt aus Leipzig.

  • Leben

    B. studierte Pädogogik und Theologie in Leipzig, unterrichtete 1816 an der Bürgerschule in Leipzig, 1817 in Ph. E. von Fellenbergs Erziehungsinstitut Hofwyl in der Schweiz, wo er Pestalozzi begegnete, 1819 als Hauslehrer in Leipzig, wurde 1820 Katechet und Nachmittagsprediger an der Universitätskirche in Leipzig, 1821 Patronatspfarrer in Oppach (Oberlausitz), 1834 Pfarrer in Weigsdorf. Von den 26 Liedern, die nach seinem Tode von der durch ihn mitbegründeten Predigerkonferenz in Hirschfeld herausgegeben wurden, hat Albert Knapp 23 in seinem Evangelischen Liederschatz (2. Ausgabe 1850) aufgenommen. Sie sind in dem Schatten gewachsen, den jahrelange Krankheit und Anfechtungen mancher Art auf seinen Weg fallen ließen, und haben in Kirchengesangbüchern des 19. Jahrhunderts Raum gefunden.

  • Literatur

    ADB I;
    Der Pilger aus Sachsen, Jg. 1846;
    Koch VII, 3 1872;
    RGG.

  • Autor/in

    Paul Gabriel
  • Empfohlene Zitierweise

    Gabriel, Paul, "Bähr, Christian August" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 519 f. [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116226501.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Bähr: Christian August B., geb. 25. Jan. 1795 zu Atterwasch bei Guben in Sachsen, Sohn eines Mühlenbesitzers daselbst, studirte Pädagogik und Theologie zu Leipzig, wurde hier 1816 Hülfslehrer an der Bürgerschule, 1817 Lehrer in Fellenberg's Anstalt Hofwyl bei Bern, 1819 Hauslehrer bei Banquier Seyfferth in Leipzig, 1820 Magister und Nachmittagsprediger an der Universitätskirche, 1821 Pfarrer in Oppach in der Oberlausitz, 1834 in Weigsdorf bei Zittau und 23. April 1846. Ein wahrhaft gläubiger und feinbegabter Mann, ist er besonders verdient durch seine Lieder: „Sechsundzwanzig geistliche Lieder von M. Bähr. Nach seinem Tode herausgegeben von der Predigerconferenz zu Hirschfeld." 2. Aufl. 1846. Ohne Zweifel werden manche derselben, wie sie jetzt schon einzelnen Kreisen sehr werth geworden sind, in die Gesangbücher der Gemeinden übergehen (besonders nennenswerth: „Auf Gott will ich vertraun", „Die Berge meines Gottes stehn", „Verzage nicht, du kleine Schaat“, „Wir werfen uns in deine Arme“ etc.). — Vgl. „Der Pilger aus Sachsen“, Jahrgang 1846 und das Vorwort der geistl. Lieder.

  • Autor/in

    P. Pressel.
  • Empfohlene Zitierweise

    Pressel, Paul, "Bähr, Christian August" in: Allgemeine Deutsche Biographie 1 (1875), S. 768 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116226501.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA