Lebensdaten
1861 bis 1939
Geburtsort
Lichtenau (Westfalen)
Sterbeort
in Berlin
Beruf/Funktion
Astronom
Konfession
jüdisch
Normdaten
GND: 116198095 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Archenhold, Friedrich Simon
  • Archenhold, Simon
  • Archenhold, Friedrich Simon
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Orte

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Zitierweise

Archenhold, Simon, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116198095.html [21.04.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Moses Archenhold, Kaufmann;
    M Rosa Blumenfeld;
    Alice, 1943 umgekommen im KZ Theresienstadt;
    1 S Günther Archenhold, Leiter der Archenhold-Sternwarte; 3 T.

  • Leben

    A. studierte anfangs in Straßburg, aber hauptsächlich in Berlin als Schüler von W. Förster Astronomie. Ab 1891 arbeitete er auf der Außenstation Grunewald der Berliner Sternwarte. Für die Berliner Gewerbeausstellung wurde auf sein Betreiben mit Unterstützung von industrieller Seite ein Riesenfernrohr von 68 cm Objektivdurchschnitt und 21 Meter Brennweite gebaut. Nach der Ausstellung wurde in Berlin-Treptow eine Volkssternwarte errichtet, die heute noch unter dem Namen A.-Sternwarte existiert und sich im Besitz der Stadt Berlin befindet. 1900 gründete A. die populär-astronomische Zeitschrift „Weltall“. 1936 wurde die gesamte Familie wegen jüdischer Abstammung entfernt.

  • Literatur

    Techn. Lit.-Kal. III, 1929, Sp. 12;
    Pogg. IV, VI;
    D. Wattenberg, in: Mitt. d. Archenhold-Sternwarte, Nr. 14, 1950.

  • Autor/in

    Felix Schmeidler
  • Empfohlene Zitierweise

    Schmeidler, Felix, "Archenhold, Simon" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 335 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116198095.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA