• Genealogie

    V Johann Bares, Ackerer;
    M Maria, T des Jakob Nieöhl (1807–85) und der Barbara Lehnen (1810–86);
    Gvv Theodor Bares (1810–89);
    Gmv Apollonia Mayer (1817–74).

  • Leben

    Nach erster Vorbereitung durch den Ortspfarrer, besuchte B. 1885-91 das Gymnasium in Eichstätt und Trier, kam 1891-95 in das Priesterseminar nach Trier, wo er 1895 die Priesterweihe erhielt. Nach seelsorgerischer Tätigkeit studierte er 1908-09 in Berlin und promovierte 1909 in Breslau zum D. theol. 1909-18 wirkte er als Professor der neutestamentlichen Exegese und der Apologetik in Trier, wo er 1918-29 Regens des Priesterseminars und seit 1920 Domkapitular war. 1929-33 war er Bischof von Hildesheim, 1934/35 Bischof von Berlin. Er wollte dem jungen Bistum, das erst 1930 errichtet worden war, „ein Gesicht nach innen geben“. Aufgeschlossen für die Ergebnisse der Geisteswissenschaften bewährte sich B. als Pädagoge und Redner und zeigte großes Interesse für die ökumenische Bewegung.

  • Literatur

    L. Zach, Bischof Dr. N. B., 21934;
    N. Fischer, N. B., Bischof v. Berlin, 1936 (vollst. W-Verz., L, P).

  • Autor/in

    Bernhard Stasiewski
  • Empfohlene Zitierweise

    Stasiewski, Bernhard, "Bares, Nikolaus" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 588 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116056517.html#ndbcontent

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