Lebensdaten
1859 bis 1940
Geburtsort
Crössuln (Kreis Weißenfels)
Sterbeort
Dresden-Bad Weißer Hirsch
Beruf/Funktion
Mediziner
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 116024593 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Bach, Max Hugo
  • Bach, Hugo
  • Bach, Max Hugo
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Quellen(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Bach, Hugo, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116024593.html [25.04.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Adolf Bach (1816–78), Guts- und Mühlenbesitzer;
    M Henriette Eleonore (1821–89), T des Johann Gottfried Beyer;
    Gvv Johann Friedrich Bach (1791–1864);
    Gmv Johanne Friederike Marggraf (1793–1858), aus Unterkakau;
    2) 15.1.1913 Marie Kaack;
    2 S, 1 T aus 1), 1 T aus 2).

  • Leben

    B. war zunächst praktischer Arzt in Hohenstein-Ernstthal, später in Bad Elster, wo er jahrzehntelang als Badearzt tätig war. Auf seinen Forschungen beruht die Weiterentwicklung der Kromeyerschen Quecksilberdampf-Quarzlampe (1906), einem Gerät mit ringförmigem Quarzbrenner und einem halbkugelförmigen Reflektor aus Aluminium, das er „Künstliche Höhensonne“ nannte. Überdies erweiterte er die Indikation der Ultraviolett-Therapie von der Lokalbehandlung zur Allgemeinbehandlung. B. beschäftigte sich auch mit dem Wünschelrutenproblem und schrieb einige Lustspiele.

  • Werke

    u. a. Die Einwirkung d. ultravioletten Quarzlampenlichtes auf d. Blutdruck, mit Bemerkungen üb. seine therapeut. Verwendung b. Allgemeinerkrankungen, in: Dt. Med. Wschr., 1911, H. 9;
    Anleitung u. Indikationen f. Bestrahlungen mit d. Quarzlampe „Künstl. Höhensonne“, 1914 (W).

  • Literatur

    Wi. X, 1935;
    Nachruf in: Münchner Abendbl., 18.1.1941.

  • Autor/in

    Robert Herrlinger
  • Empfohlene Zitierweise

    Herrlinger, Robert, "Bach, Hugo" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 492 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116024593.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA