Lebensdaten
1818 bis 1896
Geburtsort
Hannover
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
hannoverischer Beamter
Konfession
lutherisch
Normdaten
GND: 100802060 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Brüel, Ludwig August
  • Brüel, Ludwig
  • Brüel, Ludwig August
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Zitierweise

Brüel, Ludwig, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd100802060.html [21.11.2018].

CC0

  • Genealogie

    V Ludewig August (1773–1838), königlicher Münzmeister;
    M Auguste Elisabeth Heusinger (1790–1848);
    1846 Sophie Carol. Wilh. Amalie Langenfeldt aus einer stadthannoverischen Familie;
    2 T.

  • Leben

    Nach juristischem Studium in Göttingen und Tätigkeit in verschiedenen hannoverischen Verwaltungszweigen verfaßte B. einen selbständigen Entwurf einer Konkurs-Prozeßordnung als Sekretär einer Kommission für den Entwurf einer Zivilprozeßordnung. Seit 1846 vertrat er das Ressort Kirche und Kultus im hannoverischen Kultusministerium und hatte eine große Wirksamkeit auf dem Gebiet des Schulwesens. Die Kirchenvorstands- und Synodenordnung von 1864 ist sein Werk. Als Mitglied der Landessynode (1869) war er Mitgestalter am Trauungs- und Pfarrwahlgesetz. Als Mitglied des Preußischen Landtags (seit 1870) und des Reichstags (seit 1873) vertrat er die Belange der Welfen und setzte sich für die Aufhebung der Beschlagnahmung des sog. Welfenfonds ein.

  • Literatur

    W. Rothert, Allg. hannov. Biogr. I, 1912, S. 67 ff. (P);
    BJ III (Totenliste 1896, L).

  • Autor/in

    Walther Lampe
  • Empfohlene Zitierweise

    Lampe, Walther, "Brüel, Ludwig" in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 658 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100802060.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA