Lebensdaten
1936 – 2018
Geburtsort
Sigmaringen (Hohenzollern)
Sterbeort
Mainz
Beruf/Funktion
katholischer Priester ; Theologe ; Bischof von Mainz ; Bischof ; Hochschullehrer ; Katholischer Theologe ; Kardinal
Konfession
römisch-katholisch
Normdaten
GND: 11872715X | OGND | VIAF: 54150508
Namensvarianten
  • Lehmann, Karl
  • Kardinal Lehmann
  • Lehmann, K.
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

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Zitierweise

Lehmann, Karl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd11872715X.html [25.02.2024].

CC0

  • Karl Lehmanns wissenschaftliche Begabung verband sich mit einem praktisch-organisatorischen Sinn und einer großen vermittelnden Fähigkeit, die er in Kirche und Gesellschaft ausübte. Lehmann wurde zu einem geschätzten Berater im kirchlichen wie universitären Bereich und schließlich seit 1983 als Bischof von Mainz, von 1987 bis 2008 als langjähriger Vorsitzender der Bischofskonferenz und seit 2001 als Kardinal zu einem Mitgestalter der deutschen katholischen Kirche und ihrer Präsenz in der Gesellschaft.

    Lebensdaten

    Geboren am 16. Mai 1936 in Sigmaringen (Hohenzollern)
    Gestorben am 11. März 2018 in Mainz
    Grabstätte Krypta des Doms in Mainz
    Konfession römisch-katholisch
    Karl Lehmann, Imago Images (InC)
    Karl Lehmann, Imago Images (InC)
  • Lebenslauf

    16. Mai 1936 - Sigmaringen (Hohenzollern)

    1942 - 1945 - Liggersdorf (Landkreis Konstanz); Langenenslingen (Landkreis Biberach)

    Schulbesuch

    Grundschule

    1945 - 1956 - Sigmaringen (Hohenzollern)

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Gymnasium

    1956 - 1957 - Freiburg im Breisgau

    Studium der Katholischen Theologie

    Universität

    1957 - 1963 - Rom

    Studium der Philosophie und Theologie

    Pontificia Università Gregoriana

    1962 - Rom

    Promotion (Dr. phil.)

    Pontificia Università Gregoriana

    1963 - Rom

    Priesterweihe

    Erzdiözese Freiburg im Breisgau

    1964 - 1967 - München

    wissenschaftlicher Assistent Karl Rahners SJ (1904–1984)

    Universität

    1967 - 1967 - Münster

    wissenschaftlicher Assistent

    Universität

    1967 - Rom

    Promotion (Dr. theol.)

    Pontificia Università Gregoriana

    1968 - 1971 - Mainz

    ordentlicher Professor für Dogmatik II

    Universität

    1971 - 1983 - Freiburg im Breisgau

    ordentlicher Professor für Dogmatik und Ökumenische Theologie

    Universität

    1983 - 2016 - Mainz

    Bischof

    Diözese Mainz

    1985 - 1987

    Stellvertreter des Vorsitzenden

    Deutsche Bischofskonferenz

    1987 - 2008

    Vorsitzender

    Deutsche Bischofskonferenz

    2001 - Rom

    Kardinal

    2009 - Mainz

    Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessor

    Universität

    2012 - 2013 - Düsseldorf

    Heinrich-Heine-Gastprofessor

    Universität

    2016 - Duisburg-Essen

    Mercator-Professor

    Universität

    11. März 2018 - Mainz
  • Genealogie

    Vater Karl Lehmann 1903–1986 Volksschullehrer, seit 1945 in Sigmaringen (Hohenzollern)
    Mutter Margarete Lehmann, geb. Waldner 1911–1997 Buchhändlerin; Hausfrau
    Bruder Reinhold Lehmann 1939–1998 Journalist
    Diese Grafik wurde automatisch erzeugt und bietet nur einen Ausschnitt der Angaben zur Genealogie.

    Lehmann, Karl (1936 – 2018)

    • Vater

      Karl Lehmann

      1903–1986

      Volksschullehrer, seit 1945 in Sigmaringen (Hohenzollern)

    • Mutter

      Margarete Lehmann

      1911–1997

      Buchhändlerin; Hausfrau

    • Bruder

      Reinhold Lehmann

      1939–1998

      Journalist

  • Biografie

    Lehmanns Kindheit in Hohenzollern war geprägt durch Krieg und Nachkriegszeit, eine religiöse Sozialisation und die bescheidenen finanziellen Verhältnisse einer Volksschullehrerfamilie. Für die gymnasiale Ausbildung der Söhne ließ der Vater sich 1945 nach Sigmaringen (Hohenzollern) versetzen, sodass Lehmann hier das Gymnasium besuchen und 1956 das Abitur ablegen konnte. Seit 1956 studierte Lehmann Katholische Theologie an der Universität Freiburg im Breisgau und wurde im folgenden Jahr als Hochbegabter von der Erzdiözese Freiburg zum Studium an die Pontificia Università Gregoriana nach Rom geschickt, wo er 1962 mit der umfangreichen philosophischen Arbeit „Vom Ursprung und Sinn der Seinsfrage im Denken Martin Heideggers“ zum Dr. phil. promoviert wurde. Zu Martin Heidegger (1889–1976) und v. a. dessen Bruder Fritz Heidegger (1894–1980) pflegte er persönliche Kontakte.

    Zu Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils 1962 wurde Lehmann als Hilfskraft Karl Rahner SJ (1904–1984) zugeordnet, der ihn, nach Priesterweihe und Abschluss des Theologiestudiums 1963 sowie der Freistellung durch den Freiburger Erzbischof Hermann Schäufele (1906–1977) 1964, als wissenschaftlichen Assistenten an die Universität München in die Philosophische Fakultät sowie 1967 nach Münster an die Theologische Fakultät mitnahm. Da Rahner in München keine Promotionen in Theologie durchführen durfte, holte Lehmann diese Qualifikation 1967 mit der Dissertation „Auferweckt am dritten Tag nach der Schrift“ bei Édouard Dhanis SJ (1902–1978) an der Gregoriana nach. Die Zusammenarbeit mit Rahner führte zu formal gemeinsamen Publikationen, die aber vollständig von Lehmann verfasst wurden. Auf der Grundlage dieser Publikationen und befürwortender Gutachten von Rahner und Joseph Ratzinger (1927–2022) erhielt Lehmann 1968 ohne Habilitation einen Lehrstuhl für Dogmatik II an der Universität Mainz.

    In seiner Zeit als Professor in Mainz engagierte sich Lehmann intensiv für kirchlich-organisatorische und beratende Belange, wie der beginnenden Vorbereitung der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik und seit 1969 als Mitglied der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz. Gleichzeitig begann sein wissenschaftliches ökumenisches Engagement, etwa 1969 im Ökumenischen Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen, dem er bis zu seinem Tod angehörte.

    Lehmanns theologisches Profil zeigte sich bereits in seiner Antrittsvorlesung über die theologische Hermeneutik 1968 und in differenzierten Studien zur Sakramententheologie (die zu seinem Mainzer Lehrdeputat gehörte) unter breiter Einbeziehung humanwissenschaftlicher Erkenntnisse sowie zu dogmatisch problematischen Fragen praktischer Theologie mit hoher pastoraler Bedeutung (z. B. Ehetheologie, Interkommunion). Seelsorgerliches Engagement gehört neben der wissenschaftlichen Tätigkeit besonders in Freiburg durchweg zu seinem Profil.

    1971 lehnte Lehmann einen Ruf nach Münster ab und folgte einem auf die Professur für Dogmatik und Ökumenische Theologie an die Universität Freiburg im Breisgau, den er – nach Bleibeverhandlungen in Mainz – so ausstatten konnte, dass er eine eigene Ökumenische Abteilung mit Assistentenstelle erhielt. Sein breit angelegtes Lehrdeputat führte ihn zu Arbeiten über die zentralen theologischen Traktate (Gotteslehre, Christologie), die aber wegen seines Wechsels in das bischöfliche Amt weitgehend zerstreut publiziert blieben. Einen Ruf an die Universität Tübingen lehnte Lehmann 1981 ab.

    Als Mainzer Bischof widmete sich Lehmann seit 1983 aktuellen Problemen der Pastoral, so in seinem ersten Fastenhirtenbrief zum Thema „Nichteheliche Lebensgemeinschaften und christliche Ehe“ (1984) und 1993 in dem mit den Bischöfen der Oberrheinischen Kirchenprovinz Oskar Saier (1932–2008) und Walter Kasper (geb. 1933) veröffentlichten Lehrschreiben „Zur seelsorglichen Begleitung von Menschen aus zerbrochenen Ehen, Geschiedenen und Wiederverheirateten“. Obwohl die pastorale Empfehlung auch auf Überlegungen Ratzingers beruhte, erfolgte ein römisches Verdikt, das von der Sache her unter Papst Franziskus (geb. 1936) gegenstandlos wurde. Lehmanns intensive Visitationstätigkeit führte zu zahlreichen, langjährigen Kontakten.

    Als gefragter Berater der Bischöfe wurde Lehmann 1985 zum Stellvertreter des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Joseph Kardinal Höffner (1906–1987), berufen, dem er 1987 als Vorsitzender nachfolgte. Nach drei Wiederwahlen gab er dieses Amt 2008 aus Gesundheitsgründen ab. Lehmanns Amtszeit war durch den Zusammenbruch des Ostblocks und die deutsche Wiedervereinigung sowie durch viele bioethische, aber auch juristische Kontroversen geprägt. Obwohl Mainz dafür kein klassischer Bischofssitz war, erfolgte 2001 im Nachgang vermutlich auf Initiative polnischer Bischöfe Lehmanns Erhebung in den Kardinalsstand.

    Die großen Themen aus Lehmanns Zeit als Vorsitzender prägten seine Referate bei den Vollversammlungen der Bischofskonferenz („Zuversicht aus dem Glauben“, 2006, ergänzend: „Auslotungen“, 2016). In seine Amtszeit fällt auch die Kontroverse mit der römischen Kirchenleitung unter Papst Johannes Paul II. (1920–2005) (geprägt durch Kardinal Ratzinger) über die Beteiligung an der Schwangerschaftskonfliktberatung in der Bundesrepublik, die in dieser Form entgegen den Vorstellungen der Mehrheit der deutschen Bischöfe und ihres Vorsitzenden beendet werden musste. Die politisch schwierige gesetzliche Kompromissregelung zum Lebensschutz für Ungeborene in der Bundesrepublik nach der Wiedervereinigung war auch im Gespräch mit den Kirchen zustande gekommen. Neben seinen bischöflichen Aufgaben war Lehmann in der wissenschaftlichen Theologie publizistisch wie organisatorisch (z. B. als Mitherausgeber der Karl-Rahner-Gesamtausgabe 1995–2018) und als lehrender Honorarprofessor tätig.

    Lehmann lässt sich theologisch keiner bestimmten Richtung zuordnen. Davon zeugt auch die thematische Breite der rund 30 bei ihm entstandenen Dissertationen, von denen viele ökumenische Themen behandeln. Viele seiner Schülerinnen und Schüler stiegen in bedeutende kirchliche und akademische Ämter auf.

  • Auszeichnungen

    1969 Mitglied der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz
    1969 Mitglied des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (1975 katholischer wissenschaftlicher Leiter, 1988 katholischer Vorsitzender)
    1969–1983 Mitglied des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken
    1971–1975 Mitglied der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland
    1974–1983 Mitglied der Internationalen Theologenkommission, Rom
    1978 Mitglied des Rotary Clubs (Freiburg-Zähringen)
    1979 Ehrenprälat Seiner Heiligkeit Paul VI.
    1983 Honorarprofessor der Theologischen Fakultät, Universität Freiburg im Breisgau
    1984 Honorarprofessor der Theologischen Fakultät, Universität Mainz
    1987 Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
    1988 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    1991 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Salzburg
    1991 Dr. theol. h. c., Universität Innsbruck
    1991 Dr. iur. h. c., The Catholic University of America, Washington, DC
    1994 Dr. theol. h. c., Pontificial University St. Patrick’s College, Maynooth (Irland)
    1994 Karl-Barth-Preis der Evangelischen Kirche der Union, Berlin
    1996 Kardinal-Döpfner-Preis der Katholischen Akademie in Bayern
    1997 Dr. s. c. hum. h. c., Akademia Teologii Katolicka w Warszawie
    1999 Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft
    2000 Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    2000 Dr. theol. h. c., Universität Graz
    2001 Ehrenbürger der Landeshauptstadt Mainz
    2002 Dr. h. c., Uniwersytet Opolski (Polen)
    2002 Hans-Ehrenberg-Preis der Hans-Ehrenberg-Gesellschaft und des Kirchenkreises Bochum
    2002 Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg
    2002 Goldenes Schlitzohr (Kinderhilfswerk)
    2002 Ehrenring der Görres-Gesellschaft
    2003 Paul-Schnitker Preis
    2004 Karl-Rahner-Plakette der Deutschen Jesuiten und der Karl-Rahner-Stiftung, München
    2004 Deutscher Mittelstandspreis
    2004 Winfried-Preis für Völkerverständigung und Frieden der Dr.-H.-G.-Waider-Stiftung, Fulda
    2004 Apollonia-Preis der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe
    2004 Dr. h. c., Universitatea „Alexandru Ioan Cuza“ Iași (Rumänien)
    2004 Ehrenmitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt
    2005 Orden wider den tierischen Ernst, Aachen
    2005 Eugen-Biser-Preis, München
    2006 Abraham-Geiger-Preis, Potsdam
    2006 Kommandeur der französischen Ehrenlegion
    2006 Ehrenbürger der Universität Mainz
    2008 Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz
    2008 Ehrenmitglied der Alfred-Delp-Gesellschaft, Mannheim e. V.
    2008 Dr. h. c., St. Augustine College of South Africa, Johannesburg
    2008 Preis „Hochschule und Wirtschaft“ des Förderer- und Absolventenvereins der Hochschule Pforzheim
    2009 Hessischer Kulturpreis, Land Hessen
    2010 Georg-Meistermann-Preis der Stiftung Stadt Wittlich
    2010 Toleranzpreis der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Salzburg
    2012 Pax-Bank-Preis für interkulturellen Dialog
    2013 Reuchlin-Preis der Stadt Pforzheim
    2013 Theologischer Preis der Salzburger Hochschulwochen
    2013 Hammer-Preis der Kreishandwerkerschaft Mainz-Bingen
    2014 Romano-Guardini-Preis der Katholischen Akademie in Bayern, München
    2014 Europäischer Handwerkspreis, Nordrhein-Westfälischer Handwerkstag
    2015 Preis „Goldener Winzer“, Bad Dürkheim
    2015 Ehrenbürger von Bermersheim vor der Höhe
    2016 Martin-Luther-Medaille, Evangelische Kirche in Deutschland
    2016 Wilhelm-Leuschner-Medaille, Land Hessen
    2017 Dr. theol. h. c., Ruhr-Universität Bochum
  • Quellen

    Nachlass:

    Diözesan- und Domarchiv Mainz. (Amtsnachlass, privater Nachlass, Überlieferung als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz)

    Theologische Teilbibliothek Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin.

    Weitere Archivmaterialien:

    Erzbischöfliches Archiv Freiburg im Breisgau. (ohne Signatur)

    Universitätsarchiv Freiburg im Breisgau. (ohne Signatur)

    Universitätsarchiv Mainz, Best. 64/1783.

    Archiv des Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum, Rom, ACGU Best. 11 D <1957> 4.

  • Werke

    Vom Ursprung und Sinn der Seinsfrage im Denken Martin Heideggers 1962, 2. Aufl. in 2 Bdn. 2003. (Diss. phil.) (Onlineressource)

    Auferweckt am dritten Tag nach der Schrift. Früheste Christologie, Bekenntnisbildung und Schriftauslegung im Lichte von 1 Kor. 15,3-5, 1968, verbesserte Ausgabe 1969. (Diss. theol.) (Onlineressource)

    Gegenwart des Glaubens, 1974.

    Jesus Christus ist auferstanden. Meditationen, 1975.

    Jesus Christus, unsere Hoffnung. Meditationen, 1976.

    Joseph Ratzinger/Karl Lehmann, Mit der Kirche leben, 1977.

    Neuer Mut zum Kirchesein, 1982.

    Geistlich handeln, 1982.

    Signale der Zeit, Spuren des Heils, 1983.

    Nichteheliche Lebensgemeinschaften und christliche Ehe, 1984.

    Vor dem Wunder der Weihnacht. Meditationen und Besinnungen, 1987.

    Glauben bezeugen – Gesellschaft gestalten. Reflexionen und Positionen, 1993. (P)

    Es ist Zeit, an Gott zu denken. Ein Gespräch mit Jürgen Hoeren, 2000. (P)

    Mensch, Gott! Geistliche Impulse für die Advents- und Weihnachtszeit, 2004.

    Auf dem Weg zum Leben. Geistliche Impulse für die Passions- und Osterzeit, 2005.

    Von der besonderen Kunst glücklich zu sein, 2006.

    Zuversicht aus dem Glauben. Die Grundsatzreferate des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, 2006.

    Mut zum Dialog, Orientierung für unsere Zeit, 2008.

    Brückenbauer in einer Zeit des Übergangs. Julius Kardinal Döpfner zum Gedenken, 2013.

    Toleranz und Religionsfreiheit. Geschichte und Gegenwart in Europa, 2015. (P)

    Mit langem Atem. Wege, Erfahrungen, Einsichten. Der Kardinal im Gespräch mit Markus Schächter, 2016. (P)

    Auslotungen. Lebensgestaltung aus dem Glauben heute, 2016. (P)

    Was im Wandel bleibt. Christsein in der Kirche heute, 2016. (P)

    Bibliografie:

    Albert Raffelt, Bibliographie Karl Lehmann. 1962–1983, 1983.

    Barbara Nichtweiß, Bibliographie Karl Lehmann 1983–1993, in: Karl Lehmann, Glauben bezeugen. Gesellschaft gestalten. Reflexionen und Positionen, 1993, S. 734–760. (P)

    Bibliographie Karl Lehmann, Universitätsbibliothek Freiburg im Breisgau, Mai 2020. (Onlineressource)

  • Literatur

    Daniel Deckers, Der Kardinal. Karl Lehmann, eine Biographie, 2002. (P)

    Ulrich Ruh, Karl Lehmann. Ein intellektuelles Porträt, in: Albert Raffelt/Barbara Nichtweiß (Hg.), Weg und Weite. Festschrift für Karl Lehmann, 2001, S. 3–10. (Onlineressource)

    Karl Jüsten/Hans Langendörfer (Hg.), Wir Nachbarn des Himmels. Erfahrungen und Begegnungen mit Karl Kardinal Lehmann, 2006. (P)

    Michael Bonewitz (Hg.), Begegnungen mit Karl Kardinal Lehmann, 2011. (P)

    Barbara Nichtweiß (Hg.), „Auf Wiedersehen!“. Zum Gedenken an Karl Kardinal Lehmann, seinen Tod und seine Beisetzung im März 2018, 2018. (P)

    Christoph Markschies, Nachruf auf Kardinal Lehmann, in: Jahrbuch der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz 69 (2018), S. 47–50.

    Albert Raffelt, Karl Kardinal Lehmann zum Gedenken, in: Freiburger Universitätsblätter 58 (2018), Nr. 220, S. 85 f.

    Albert Raffelt, Karl Lehmann und Karl Rahner, in: Harald Schöndorf SJ/Albert Raffelt (Hg.), Rahner lecture 2018, S. 53–56. (Onlineressource)

    Albert Raffelt/Peter Reifenberg/Dorothea Sattler (Hg.), Vom Geheimnis Gottes und des Menschen, 2023.

  • Onlineressourcen

  • Porträts

    Kopfbüste (Eisen) v. Karlheinz Oswald (geb. 1958), 2001, Katholische Akademie Erbacher Hof, Mainz.

    Fotografien, Pressestelle des Bistums Mainz.

  • Autor/in

    Albert Raffelt (Freiburg im Breisgau)

  • Zitierweise

    Raffelt, Albert, „Lehmann, Karl“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.07.2023, URL: https://www.deutsche-biographie.de/11872715X.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA