Lebensdaten
1875 – 1930
Geburtsort
Freiburg im Breisgau
Sterbeort
Karlsruhe
Beruf/Funktion
Jurist ; Politiker ; Rechtsanwalt
Konfession
jüdisch
Normdaten
GND: 117640727 | OGND | VIAF: 794969
Namensvarianten
  • Haas, Ludwig Leo
  • Haas, Ludwig
  • Haas, Ludwig Leo

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Zitierweise

Haas, Ludwig, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117640727.html [14.08.2022].

CC0

  • Kritische Würdigung

    Ludwig Haas war einer der wenigen jüdischen Politiker, die in der Weimarer Republik bis in höchste Staatsämter gelangten. Als badischer Innenminister und Fraktionsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) im Reichstag setzte er sich auf Landes- und Reichsebene für liberale Werte, demokratische Rechte und eine friedliche deutsche Außenpolitik ein.

    Lebensdaten

    Geboren am 15. April 1875 in Freiburg im Breisgau
    Gestorben am 2. August 1930 in Karlsruhe
    Grabstätte Jüdischer Friedhof in Karlsruhe
    Konfession jüdisch
    Ludwig Haas, Jüdisches Museum Berlin (InC)
    Ludwig Haas, Jüdisches Museum Berlin (InC)
  • Lebenslauf

    15.·April 1875 - Freiburg im Breisgau

    1881 - 1884 - Freiburg im Breisgau

    Schulbesuch

    Volksschule

    1884 - 1894 - Landau in der Pfalz; Bruchsal bei Karlsruhe

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Gymnasium

    1894 - 1895 - Heidelberg

    Militärdienst

    2. Badisches Grenadier-Regiments Kaiser Wilhelm I. Nr. 110

    1895 - 1898 - Heidelberg; München; Freiburg im Breisgau

    Studium der Rechtswissenschaften

    Universität

    1896 - Freiburg im Breisgau

    Gründer der Studentenverbindung „Friburgia“

    Universität

    1898 - Freiburg im Breisgau

    Promotion (Dr. iur.)

    Universität

    1901

    zweites juristisches Staatsexamen

    1901 - 1930 - Karlsruhe

    Rechtsanwalt

    vor 1904 - Karlsruhe

    Eintritt

    Demokratische Volkspartei (DVP)

    1906 - Karlsruhe

    Eintritt

    Demokratischer Verein

    1909 - 1919 - Karlsruhe

    Mitglied

    Stadtrat

    1910 - Karlsruhe

    Eintritt

    Fortschrittliche Volkspartei (FVP)

    1912 - 1918 - Berlin

    Abgeordneter der FVP

    Deutscher Reichstag

    1914 - 1915 - Flandern (Belgien)

    Kriegsdienst (zuletzt Leutnant)

    Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 238

    1915 - 1918 - Warschau

    Dezernatsleiter für jüdische Schul- und Kultusangelegenheiten

    Generalgouvernement Warschau

    1918 - Karlsruhe

    Eintritt

    Deutsche Demokratische Partei (DDP)

    1918 - 1919 - Karlsruhe

    Innenminister

    Freistaat Baden

    1919 - 1920 - Karlsruhe

    Staatsrat

    Freistaat Baden

    1919 - 1919 - Karlsruhe

    Abgeordneter der DDP

    Landtag der Republik Baden

    1919 - 1920 - Weimar; Berlin

    Abgeordneter der DDP

    Deutsche Nationalversammlung

    1920 - 1930 - Berlin

    Abgeordneter der DDP

    Deutscher Reichstag

    1928 - 1930 - Berlin

    Fraktionsvorsitzender der DDP

    Deutscher Reichstag

    2.·August 1930 - Karlsruhe
  • Genealogie

    Vater Julius Haas 1845–1888 selbstständiger Weinhändler aus Emmendingen
    Großvater väterlicherseits Liebmann Haas 1802–1875 aus Emmendingen
    Großmutter väterlicherseits Dusette Tolza Haas, geb. Neumann 1805–1878 aus Randegg
    Mutter Rosa Rachel Haas, geb. Marx 1851–1940 aus Bruchsal
    Großvater mütterlicherseits Moritz Mordechai Morsche Marx 1812–1905
    Großmutter mütterlicherseits Babette Rachel Marx, geb. Uhlfelder 1816–1904
    Schwester Marie Haas, verh. Schloss 1872–1952 verh. mit Adolf Schloss (1863–1907) aus Mannheim
    Heirat 1902 in Karlsruhe
    Ehefrau Josefine Haas, geb. Maier 1874–1943 aus Mannheim
    Schwiegervater J. Maier
    Schwiegermutter Judith Maier, geb. Neumann
    Tochter Judith Anna Haas, verh. Schrag 1903–1990 verh. mit Otto Schrag (1902–1971) aus Karlsruhe
    Sohn Karl Julius Haas 1909–1992 verh. mit Amelia Haas, geb. Morris (1917–2001) aus London
    Enkel Anthony Roger David Haas 1944–2014 Journalist (u. a. „Auckland Star“), Publizist; Autobiografie „Being Palangi. My Pacific Journey“ (2015)
  • Biografie

    Haas legte sein Abitur am humanistischen Gymnasium in Bruchsal ab und studierte seit 1894 Rechtswissenschaften in Heidelberg, München und Freiburg im Breisgau, wo er 1897 die deutsch-jüdische Studentenverbindung Friburgia gründete. 1898 wurde er bei Richard Schmidt (1862–1944) mit der strafrechtlichen Studie „Die Mehrthäterschaft“ zum Dr. iur. promoviert und arbeitete nach seinem zweiten juristischen Staatsexamen von 1901 bis zu seinem Tod als Rechtsanwalt in Freiburg.

    1909 zog Haas als Kandidat der Fortschrittlichen Volkspartei in den Stadtrat von Karlsruhe ein und kandidierte 1912 im Wahlkreis Karlsruhe für den Reichstag, dem er bis November 1918 angehörte. Er engagierte sich in der Deutschen Friedensgesellschaft und nahm im Mai 1913 an der Verständigungskonferenz in Bern teil, auf der sich deutsche und französische Parlamentarier vergeblich um einen politischen Ausgleich ihrer Nationen bemühten. Innenpolitisch war Haas ein Anhänger der Großblock-Strategie Friedrich Naumanns (1860–1919) und befürwortete ein Zusammengehen mit der Sozialdemokratie im politischen Kampf gegen die Konservativen.

    Haas meldete sich im August 1914 freiwillig zum Kriegsdienst, wurde als Zug- und Kompanieführer in Flandern eingesetzt und 1915 zum Leutnant befördert. Von Juli 1915 bis Oktober 1918 war er Dezernatsleiter für jüdische Schul- und Kultusangelegenheiten in der Verwaltung des Generalgouvernements Warschau. Er gehörte zeitweise dem Reichsbund jüdischer Frontsoldaten an und war nach 1918 Mitglied im Vorstand des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. Im Reichstag sprach er sich 1916 vehement gegen die in ihrer Wirkung antisemitisch konnotierte „Judenzählung“ im deutschen Heer aus. Die Kriegserfahrung führte bei Haas zu einer Skepsis gegenüber der internationalen Politik. Verständigung blieb zwar sein Ziel, aber dem Völkerbund stand er eher kritisch gegenüber und den Versailler Vertrag lehnte er ab. Trotz seiner Wertschätzung des Soldatischen trat er für eine Ächtung des Kriegs als Mittel der Politik ein.

    Seit Dezember 1918 Mitglied der neu gegründeten Deutschen Demokratischen Partei (DDP), konzentrierte Haas seine politische Arbeit zunächst auf den Freistaat Baden, dessen Innenminister er vom 10. November 1918 bis zum 1. April 1919 war. Haas gelang es, die Ruhe in der Republik Baden wiederherzustellen und durch die allmähliche Auflösung der Räte die staatlichen Strukturen zu konsolidieren. Bis August 1920 nahm er als Staatsrat und Minister ohne Geschäftsbereich politische Führungsaufgaben wahr und vertrat seine Partei als Abgeordneter in der Badischen Nationalversammlung, ehe er sein politisches Wirkungsfeld hauptsächlich nach Berlin verlagerte.

    Im Januar 1919 gewann Haas im Wahlkreis Karlsruhe das Mandat für die Deutsche Nationalversammlung, in der er die Reichsverfassung mitberiet und als militärpolitischer Sprecher der DDP-Fraktion agierte. Von Juni 1920 bis August 1930 Mitglied des Deutschen Reichstags, gehörte er seit 1924 als stellvertretender Vorsitzender dem Vorstand der DDP-Fraktion an. Sein Eintreten für die Weimarer Demokratie zeigte sich 1924 auch an seiner Beteiligung bei der Gründung des Wehrverbands Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Mit Paul Löbe (1875–1967) und Joseph Wirth (1879–1956) gründete er 1926 die Republikanische Union, die auf eine parteienübergreifende Kooperation aller republiktreuen Kräfte im Reichstag zielte. Von 1926 bis 1930 gab er die Zeitschrift „Deutsche Republik“ mit heraus, die das verfassungstreue Lager stärken sollte und den republikanischen Gedanken propagierte.

    Von Juni 1928 bis August 1930 stand Haas als Vorsitzender an der Spitze der DDP-Fraktion im Reichstag. Er hielt Reden zur Haushalts-, Rechts- und Militärpolitik und zählte bei den zentralen außen- und innenpolitischen Themen zu den führenden Parlamentariern der Weimarer Republik. Er saß in den Ausschüssen für Geschäftsordnung, Rechtspflege und Auswärtige Politik. Außenpolitisch unterstützte er die Politik Gustav Stresemanns (1878–1929), forderte die Räumung der nach dem Ersten Weltkrieg besetzten Gebiete sowie den Ausbau des nationalen Minderheitenrechts und engagierte sich u. a. im Rahmen der Deutschen Liga für Völkerbund für eine friedliche Außenpolitik. Seine Klagen über den Egoismus der Reichstagsfraktionen lassen darauf schließen, dass Haas die sich nach seinem Tod verschärfende Krise des Parlamentarismus ahnte. An den Verhandlungen seiner Partei mit dem antisemitischen Jungdeutschen Orden war er aus Krankheitsgründen nicht beteiligt.

    Haas kämpfte in Parlament und Publizistik gegen den Antisemitismus. Zugleich vertraute er auf den gesellschaftlichen Fortschritt, der die konfessionellen Gegensätze auf Dauer überwinden helfen sollte. Offensiv und optimistisch ging er auf die Antisemiten zu, die ihn als jüdischen Frontkämpfer eher akzeptierten als andere Jüdinnen und Juden. Haas fühlte sich stets als republikanischer jüdischer Patriot, trat für die gesellschaftliche Integration ein und wandte sich gegen den Zionismus.

    Bei seiner Beisetzung auf dem jüdischen Friedhof in Karlsruhe wurde das politische Lebenswerk von Haas u. a. durch die Reichsminister Wirth und Hermann Dietrich (1879–1954) gewürdigt. Ungeachtet seiner politischen Bedeutung geriet Haas nach 1945 in Vergessenheit. Begünstigt durch die Übergabe eines Teilnachlasses seiner nach Neuseeland ausgewanderten Familie an das Jüdische Museum Berlin werden Haas’ Leistungen für die Weimarer Demokratie seit Kurzem angemessen gewürdigt.

  • Ehrungen, Auszeichnungen und Mitgliedschaften

    ca. 1905/06 Mitglied der Vereinigung badischer Israeliten
    ca. 1905/06 Mitglied des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (nach 1918 Mitglied im Hauptvorstand)
    1908 Mitglied im Verein des Deutschen Juristentages
    vor 1914 Mitglied der Karl Friedrich Loge (Karlsruhe)
    vor 1914 Mitglied des Vereins für jüdische Geschichte und Literatur (Karlsruhe)
    Mitglied des Bunds deutscher Bodenreformer
    Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft
    1915 Eisernes Kreuz I. Klasse
    ca. 1920 Mitglied der Deutschen Liga für Völkerbund
    1920 Mitglied des Reichsbunds jüdischer Frontsoldaten
    1924 Mitbegründer und Mitglied des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold
    1926 Mitglied der Republikanischen Union
    2020 Ludwig-Haas-Straße, Karlsruhe
    • Quellen

      Nachlass:

      Archiv des Jüdischen Museums Berlin, Konvolut 321 Sammlung Ludwig Haas (Teilnachlass).

      Weitere Archivmaterialien:

      Archiv des Leo Baeck-Instituts New York, LBI Memoir Collection (ME 581), LBI Archives (AR 1091 C).

      Gedruckte Quelle:

      Judith Schrag-Haas, Erinnerungen an meinen Vater Ludwig Haas, in: Bulletin des Leo-Baeck-Instituts 4 (1961), S. 73–92. (Original in: Bundesarchiv, Bestand BSG 13, Stadtarchiv Karlsruhe 8/StS 13, Nr. 485, LBI Memoir Collection, ME 581).

    • Werke

      Monografien und Herausgeberschaften:

      Die Mehrthäterschaft, 1898 (Diss. iur.).

      Die Einigung des Liberalismus und der Demokratie, 1905.

      Einigung, 1905.

      Die Arbeiterfrage. Ein Vortrag, gehalten vor dem XXVII. Parteitag der Deutschen Volkspartei in Konstanz am 28.9.1907, 1907.

      Die Deutsche Demokratische Partei und der Kapp-Putsch. Zwei Reden deutsch-demokratischer Parteiführer Staatsminister Dr. Haas in der Nationalversammlung (am 29.3.1920), Staatsminister a. D. Dr. Friedberg in der Preußischen Landesversammlung (am 30.3.1920), hg. v. d. Reichsgeschäftsstelle der Deutschen Demokratischen Partei, 1920.

      Gedenkrede auf Walther Rathenau, gehalten am 24. Juli 1924, 1924.

      Frankreich. Gib nicht Worte, gib Taten!, 1924.

      Die deutsche Demokratie und das Kabinett Luther. Reichstags-Rede vom 22. Januar 1925, 1925.

      Der Aufbruch. Republikanische Flugschriften, begr. v. d. Republikanischen Arbeitsgemeinschaft Ludwig Haas, Paul Löbe, Josef Wirth, 1926.

      Aufsätze und Artikel:

      Zahlreiche Beiträge u. a. in: Allgemeine Zeitung des Judentums; Badische Presse; Badischer Landesbote; Berliner Börsen-Courier; Berliner Tageblatt; C.-V.-Zeitung; Demokratischer Zeitungsdienst; Deutsche Republik; Die Hilfe. Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und geistige Bewegung; Frankfurter Zeitung; Im deutschen Reich (Zeitschrift des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens); Jenaer Volksblatt; K.-C.-Blätter. Monatsschrift der im Kartell-Convent vereinigten Korporationen; KC-Mitteilungen. Mitteilungsblatt der im Kartell-Convent der Verbindungen Deutscher Studenten Jüdischen Glaubens vereinigten Korporationen; Karlsruher Tageblatt; März. Halbmonatsschrift für deutsche Kultur; Neue Badische Zeitung; Neue Frankfurter Zeitung; Neue Freie Presse; Neue Hamburger Zeitung; Neue Jüdische Monatshefte; Nordhäuser Zeitung; Pan; Patria. Bücher für Kultur und Freiheit; Straßburger Neue Zeitung; Tägliche Rundschau; Vossische Zeitung.

    • Literatur

      Sammelband:

      Ewald Grothe/Aubrey Pomerance/Andreas Schulz (Hg.), Ludwig Haas. Ein deutscher Jude und Kämpfer für die Demokratie, 2017, engl. 2020. (W, L, P)

      Aufsätze und Artikel:

      Ernest Hamburger, Juden im öffentlichen Leben Deutschlands. Regierungsmitglieder, Beamte und Parlamentarier in der monarchischen Zeit 1848–1918, 1968, S. 112–116 u. 363 f.

      Ludwig Luckemeyer, Ludwig Haas als Reichstagsabgeordneter der Fortschrittlichen Volkspartei (FVP) und der Deutschen Demokratischen Partei (DDP). Zum 100. Geburtstag des bedeutenden Staatsmannes der Weimarer Republik, in: Günter Schulz (Hg.), Kritische Solidarität. Betrachtungen zum deutsch-jüdischen Selbstverständnis. Für Max Plaut zum 70. Geburtstag, 1971, S. 119–174.

      Heinrich Walle, Deutsche jüdische Soldaten aus dem Großherzogtum Baden im Ersten Weltkrieg. Zur Erinnerung an Ludwig Frank und Ludwig Haas, in: Juden in Baden. 175 Jahre Oberrat der Israeliten Badens, hg. v. Oberrat der Israeliten Badens, 1984, S. 173–197.

      Heinrich Walle, Art. „Ludwig Haas“, in: Badische Biographien, Neue Folge, Bd. 2, 1987, S. 114–116.

      Monika Pohl, Bündnispolitik für den parlamentarischen Verfassungsstaat. Die beiden Minister jüdischer Herkunft in der Badischen Vorläufigen Volksregierung 1918/19, in: Oliver von Mengersen (Hg.), Personen – soziale Bewegungen – Parteien. Beiträge zur Neuesten Geschichte. Festschrift für Hartmut Soell, 2004, S. 59–78.

      Monika Pohl, Ludwig Haas, in: Jüdisches Leben in Baden 1809 bis 2004, hg. v. Oberrat der Israeliten Badens, 2009, S. 245–248.

      Nachrufe:

      N. N., Dr. Ludwig Haas gestorben. Ein aufrechter Demokrat und Republikaner, in: Vorwärts (Berlin), Nr. 359 v. 3.8.1930. (Onlineressource)

      N. N., Ludwig Haas [gestorben], in: Frankfurter Zeitung, Nr. 572 v. 3.8.1930. (Onlineressource)

      N. N., Ludwig Haas, in: Hamburger Fremdenblatt, Nr. 214 v. 4.8.1930. (Onlineressource)

      E. F., Ludwig Haas [gestorben], in: Berliner Tageblatt, Nr. 364 v. 5.8.1930. (Onlineressource)

      N. N., Ludwig Haas, in: Frankfurter Zeitung, Nr. 576 v. 5.8.1930. (Onlineressource)

      Theodor Heuss, Ludwig Haas gestorben, in: Israelitisches Familienblatt 32 (1930), Nr. 32 v. 7.8.1930. (P) (Onlineressource)

      Georg Bernhard, Trauer um Ludwig Haas, in: C.V.-Zeitung. Blätter für Deutschtum und Judentum 9 (1930), Nr. 32, S. 417 f. (P) (Onlineressource)

      Max Mainzer, Ludwig Haas, in: KC-Blätter. Zeitschrift des Kartell-Convents der Verbindungen deutscher Studenten jüdischen Glaubens 20 (1930), Aufsatzheft Nr. 3, S. 45–51. (Onlineressource)

    • Onlineressourcen

    • Porträts

      Fotografie, ca. 1925, Archiv des Jüdischen Museums Berlin, Konvolut 321 – Sammlung Ludwig Haas, Signatur L-2015/2/328.

      Fotografie, Halbfigur mit Hut und Zigarre, Stadtarchiv Karlsruhe, Bestand 8/PBS III - Plan- und Bildersammlung - Personen, Nr. o1769.

      Fotografie, ca. 1910, Abbildung in: Reichstags-Handbuch, 13. Legislaturperiode, hg. v. Bureau des Reichstags, 1912, S. 499. (Onlineressource)

      Fotografie, ca. 1915, Abbildung in: Handbuch der verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung. Biographische Notizen und Bilder, hg. v. Bureau des Reichstags, 1919, S. 341. (Onlineressource)

      Fotografie, ca. 1919, Abbildung in: Reichstags-Handbuch, I. Wahlperiode 1920, hg. v. Bureau des Reichstags, 1920, S. 469. (Onlineressource)

      Fotografie, ca. 1924, Abbildung in: Reichstags-Handbuch, II. Wahlperiode 1924, hg. v. Bureau des Reichstags, 1924, S. 617. (Onlineressource)

      Fotografie, ca. 1925, Abbildung in: Reichstags-Handbuch, IV. Wahlperiode 1928, hg. v. Bureau des Reichstags, 1928, S. 545. (Onlineressource)

  • Autor/in

    Grothe, Ewald (Gummersbach/Wuppertal)

  • Zitierweise

    Grothe, Ewald, „Haas, Ludwig“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.07.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/117640727.html#dbocontent.

    CC-BY-NC-SA