Lebensdaten
1857 – 1940
Geburtsort
Neumarkt in Schlesien (heute Środa Śląska/Polen)
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Liberaler Politiker ; Publizist ; Bergrat ; Ingenieur ; Politiker ; Bergbeamter
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118696653 | OGND | VIAF: 67260002
Namensvarianten
  • Gothein, Otto Fürchtegott Georg
  • Gothein, Georg
  • Gothein, Otto Fürchtegott Georg
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Zitierweise

Gothein, Georg, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118696653.html [06.07.2022].

CC0

  • Kritische Würdigung

    Als führender linksliberaler Politiker des Wilhelminischen Reichs und der Weimarer Republik prägte Georg Gothein die Öffnung des Liberalismus zur SPD und die linksliberale Einigung vor 1914. 1917/18 Befürworter einer parlamentarischen Monarchie, trat er als Mitbegründer der DDP und Reichsschatzminister für eine bürgerlich-mittelständische Ausrichtung seiner Partei zulasten eines Arbeitnehmerstandpunkts ein. Von 1909 bis 1933 leitete er den Verein zur Abwehr des Antisemitismus.

    Lebensdaten

    Geboren am 15. August 1857 in Neumarkt in Schlesien (heute Środa Śląska/Polen)
    Gestorben am 22. März 1940 in Berlin
    Grabstätte Südwestkirchhof Stahnsdorf in Berlin
    Konfession evangelisch
    Georg Gothein, DHM Berlin (InC)
    Georg Gothein, DHM Berlin (InC)
  • Tabellarischer Lebenslauf

    *1857-08-15 - Neumarkt in Schlesien (heute Środa Śląska/Polen)

    1877 - 1884 - Breslau; Berlin

    Studium (Höheres Bergfach)

    Universität; Bergakademie

    1885 - 1887 - Kattowitz (heute Katowice, Polen)

    Generalsekretär

    Berg- und Hüttenmännischer Verein

    1890 - 1892 - Waldenburg in Schlesien (heute Wałbrzych, Polen)

    Stadtverordneter

    Stadtverordnetenversamm­lung Waldenburg

    1891 - Bergrevier Östlich-Waldenburg (Schlesien)

    Königlicher Bergrat

    1893 - 1901 - Breslau

    Erster Syndikus

    Handelskammer Breslau

    1893

    Vorstandsmitglied

    Freisinnige Vereinigung (FrVgg)

    1894 - 1903 - Berlin

    Abgeordneter der FrVgg für den Wahlkreis Breslau-Stadt

    Preußisches Abgeordnetenhaus

    1895 - 1906 - Breslau

    Stadtverordneter

    Stadtverordnetenversamm­lung Breslau

    1901 - 1918 - Berlin

    Abgeordneter der FrVgg für den Wahlkreis Grimmen-Greifswald

    Reichstag

    1903 - 1913 - Breslau

    Abgeordneter

    Schlesischer Provinziallandtag

    1905 - 1910

    Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss

    FrVgg

    1909 - 1933

    Vorsitzender

    Vereinszur Abwehr des Antisemitismus

    1910 - 1918

    Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss

    Fortschrittliche Volkspartei (FVP)

    1917 - 1918 - Berlin

    Mitglied im Interfraktionellen Ausschuss

    Reichstag

    1918 - 1919 - Berlin

    Mitglied im Provisorischen Hauptvorstand

    Deutsche Demokratische Partei (DDP)

    1919 - 1920 - Weimar; Berlin

    Mitglied der Nationalversammlung für den Wahlkreis 9 Breslau

    Nationalversammlung

    1919 - 1919 - Berlin

    Reichsschatzminister

    Kabinett Scheidemann

    1919 - 1922 - Berlin

    Mitglied im Parteiausschuss

    DDP

    1920 - 1924 - Berlin

    Abgeordneter der DDP für den Wahlkreis 8 Breslau

    Reichstag

    1924 - 1927 - Berlin

    Mitglied im Parteivorstand

    DDP

    1929 - 1930 - Berlin

    Mitglied im Parteiausschuss

    DDP

    1933

    Rückzug aus der Öffentlichkeit

    1940-03-22 - Berlin
  • Genealogie

    Vater Theodor Friedrich Hugo Gottheiner, später Gothein 1815–1861 Dr. med., praktischer Arzt in Neumarkt in Schlesien (heute Środa Śląska, Polen)
    Großvater väterlicherseits Bernhard Gottheiner Bleichfabrikant in Schönwalde bei Neiße (Schlesien)
    Mutter Marie Elisabeth Gothein, geb. Ehm 1818–1870
    Schwester Margarethe Gothein geb. 1846
    Bruder Eberhard Gothein 1853–1923 Kulturhistoriker; Professor für Nationalökonomie an der TH Karlsruhe und der Universität Bonn
    Schwester Helene Roemer, geb. Gothein geb. 1856
    Heirat 30.10./1.11.1886 in Leipzig
    Ehefrau Anna Gothein, geb. Mangelsdorf 1863–1911
    Tochter Margarete Gothein 1893–1906
    Tochter Irmgard Gothein geb. 1895
    Tochter Hilde Barth, geb. Gothein 1899–1993
    Tochter Annemarie Schragmüller, geb. Gothein geb. 1900 verh. mit Johann Konrad Schragmüller (1895–1934) in Berlin-Lichterfelde, Offizier; 1920 Landwirt und Rittergutsbesitzer; SA-Gruppenführer; Polizeipräsident von Magdeburg; Reichstagsabgeordneter der NSDAP; im Zuge der Röhm-Affäre von einem SS-Kommando erschossen
    Tante väterlicherseits Eleonore Liepmann/Liebert, geb. Ella Gottheiner 1797–1832 Sängerin (Sopran); 1810–1832 Mitglied der Berliner Singakademie; 13.10.1811 verh. mit Heimann Liepmann (Heinrich Liebert, eigentlich Chajjim Liepmann, auch Liebmann, geb. 1771), Bankier in Berlin; beide seit 1820 evangelisch
    Onkel mütterlicherseits Karl Gustav Wilhelm Stenzel 1826–1905 Dr. phil.; Botaniker; Oberlehrer am Realgymnasium am Zwinger in Breslau; Mitglied der Leopoldina
    Neffe Werner Gothein 1890–1968 Sohn des Eberhard Gothein; Bildhauer, Bildender Künstler
    Neffe Percy Paul Heinrich Gothein 1896–1944 Sohn des Eberhard Gothein; Schriftsteller; 1914 Kriegsfreiwilliger; Mitglied des George-Kreises; 1923 Dr. phil.; 1933 Niederlassung in Venedig; 1937 Umsiedelung nach Arcetri bei Florenz; 1943 Rückkehr nach Deutschland; 1944 Verhaftung in den Niederlanden und Inhaftierung im KZ Sachsenhausen, seit 16.10.1944 im KZ Neuengamme, hier verstorben
    Großonkel väterlicherseits Abraham Jacob Gottheiner 1763/64–1824 Bankier in Breslau, seit 1815 in Berlin
  • Biographische Darstellung

    Aus einer bildungsbürgerlichen Familie stammend, studierte Gothein von 1877 bis 1884 an der Universität Breslau und der Bergakademie Berlin das Höhere Bergfach. In Breslau besuchte er eine Vorlesung des Nationalökonomen und „Kathedersozialisten“ Lujo Brentano (1844–1931), dessen Schriften ihn zeitlebens beeinflussten. In Berlin verkehrte er in den links- und kommunalliberalen Kreisen der Stadt, u. a. mit dem Stadtkämmerer und Sozialreformer Heinrich Runge (1817–1886).

    Nach kurzer Tätigkeit in der preußischen Bergbauverwaltung vertrat Gothein 1885 als Generalsekretär des Berg- und Hüttenmännischen Vereins, Kattowitz die wirtschaftspolitischen Interessen des oberschlesischen Bergbaus. Seit 1887 zurück im Staatsdienst, wurde er 1891 zum Königlichen Bergrat befördert. Als Stadtverordneter in Waldenburg und Mitglied des dortigen Vereins zur Förderung des Wohls der arbeitenden Klassen sowie als Stadtverordneter in Breslau (seit 1895) setzte sich Gothein für die Arbeiterschaft und eine kommunale Daseinsvorsorge ein. Seit 1893 arbeitete er als erster Syndikus der Handelskammer Breslau und engagierte sich für die Freisinnige Vereinigung (FrVgg), die er seit 1894 im Preußischen Abgeordnetenhaus, seit 1901 im Reichstag vertrat.

    Vertraut mit den im Bergbau etablierten Absicherungskassen und beeinflusst von dem Austausch mit Karl Schrader (1834–1913), Theodor Barth (1849–1909) und Richard Roesicke (1845–1903), wurde Gothein zum Vertreter einer linksliberalen Sozialpolitik, die Arbeiter als gleichwertige Partner im Arbeitsverhältnis betrachtete. Schon vor dem Eintritt von Friedrich Naumanns (1860–1919) Nationalsozialem Verein in die FrVgg (1903) war er mit Barth ein maßgeblicher Vorreiter der Öffnung des Linksliberalismus zur SPD, mit dem Kalkül, im Reich und in Preußen liberale Reformen wie eine Abschaffung der Schutzzollpolitik oder eine Wahlkreis- und Wahlrechtsreform besser durchsetzen zu können. Gothein befürwortete 1910 die Fusion von FrVgg und Freisinniger Volkspartei zur Fortschrittlichen Volkspartei (FVP) und votierte für einen Mittelweg zwischen Honoratiorenliberalismus und moderner Parteiorganisation. Politisch trat er als Experte für Wirtschafts- und Binnenschifffahrtsfragen hervor.

    Gothein plädierte vor 1914 für internationale Abrüstung und war im Ersten Weltkrieg Anhänger eines Verständigungsfriedens. Als Befürworter einer Parlamentarischen Monarchie im Interfraktionellen Ausschuss 1917/18, lehnte er die Novemberrevolution 1918/19 ab, akzeptierte aber die Republik. Sein höchstes politisches Amt bekleidete er 1919 als Reichsschatzminister im Kabinett Philipp Scheidemanns (1865–1939), wo er sich für eine liberale Ausgestaltung der Republik und freie Marktwirtschaft einsetzte. Als Mitbegründer der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) sprach sich Gothein nach 1918 gegen eine inhaltliche Anlehnung an die SPD etwa bei Gemeinwirtschaftsplänen, Arbeitnehmerrechten und in der Steuerpolitik aus, da er befürchtete, die DDP könne dadurch für bürgerliche Wähler unattraktiv werden. Innerparteilich verlor er gegenüber einer jüngeren Politikergeneration um Erich Koch-Weser (1875–1944) und Anton Erkelenz (1878–1945) bald an Einfluss.

    Gotheins rege publizistische Tätigkeit während der Weimarer Republik kam im „Dritten Reich“ fast ganz zum Erliegen. An der Politik des Regimes billigte er die Revision des Versailler Vertrags, so die Wiedereinführung der Wehrpflicht und die Remilitarisierung des Rheinlands, distanzierte sich aber von den Methoden, Deutschland außenpolitisch zu isolieren, bestehende Bündnisse zu brechen und internationalen Dialog durch Drohgesten zu ersetzen. Da er die NS-Wirtschafts- und -Innenpolitik mit ihrer Planwirtschaft, Rassenideologie, Einschränkung der freien Meinungsäußerung sowie der Abschaffung des Rechtsstaats und der Demokratie ablehnte und öffentlich scharf verurteilte, musste er sich 1933 aus seiner vielfältigen Vereinsarbeit zurückziehen. Als Vorsitzender des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus (VAA) hatte Gothein seit 1909, v. a. während des Ersten Weltkriegs, engagiert gegen die Diskriminierung von Juden in Heer, Beruf und Politik gekämpft. Am 2. April 1933, drei Monate vor der Selbstauflösung des VAA, legte er dessen Vorsitz nieder. Die letzten Lebensjahre verbrachte er zurückgezogen und zunehmend isoliert in Berlin.

  • Ehrungen, Auszeichnungen und Mitgliedschaften

    ca. 1889 Mitglied des Vereins zur Förderung des Wohls der arbeitenden Klassen im Kreise Waldenburg (Schlesien)
    ca. 1894 Erster stellvertretender, später erster Vorsitzender des Schlesischen Provinzial-Vereins für Fluss- und Kanalschiffahrt
    ca. 1894 Ausschussmitglied des Zentralvereins für deutsche Binnenschiffahrt
    1894 Mitglied des Vereins für Sozialpolitik
    1901 Zweiter Vorsitzender des Handelsvertragsvereins
    1920 Dr.-Ing. h. c., Technische Hochschule Breslau
    1924–1933 Vorsitzender des Außenhandelsverbands
    1926–1931 Erster Vorsitzender der Deutschen Gruppe der Mitteleuropäischen Wirtschaftstagung (1931–1933 zweiter Vorsitzender)
    1927 Ehrenbürger der Stadt Neumarkt (Schlesien, heute Środa Śląska, Polen)
    bis 1933 Präsidiumsmitglied des Hansa-Bundes
    • Quellen

      Nachlass:

      Bundesarchiv, Koblenz, N 1006.

      Gedruckte Quellen:

      Hagen Schulze (Bearb.), Das Kabinett Scheidemann. 13. Februar bis 20. Juni 1919, 1971. (Onlineressource)

      Konstanze Wegner (Hg.), Linksliberalismus in der Weimarer Republik. Die Führungsgremien der Deutschen Demokratischen Partei und der Deutschen Staatspartei 1918–1933, 1980.

    • Werke

      Monografien:

      Sollen wir unseren Bergbau verstaatlichen? Mit einem Anhang: Wie verbessern wir unsere Arbeiterverhältnisse, 1890.

      Denkschrift betreffend den Bau von Arbeiterwohnungen, 1891.

      Der deutsche Außenhandel, 1901.

      Liberalismus und Sozialdemokratie. Rede gehalten am 20. Februar im Nationalsozialen Verein (Ortsgruppe des liberalen Wahlvereins) zu Lübeck, 1904.

      Der Mittelstand und seine Freunde, 1909.

      Agrarpolitisches Handbuch, 1910/11.

      Reichsbergbaumonopol?, 1916. (Onlineressource)

      Das selbständige Polen als Nationalitätenstaat, 1917.

      Das Interesse von Handel und Industrie an der internationalen Verständigung, 1917.

      Reichskanzler Graf Caprivi. Eine kritische Würdigung, 1917.

      Weltwirtschaftliche Fragen der Zukunft, 1918. (Onlineressource)

      Warum verloren wir den Krieg?, 1919, 21920. (Onlineressource)

      Das Interesse von Handel und Industrie an der Friedensbewegung, 1921 (Onlineressource)

      Der große Irrtum der deutschen Lohnpolitik, 1929, 31929.

      China and Japan. A World Coalition against Japan, 1934.

      Japans Expansionsdrang. Die wirtschaftliche, soziale und politische Weltgefahr, 1936.

      Aufsätze und Artikel:

      Die Verfassung für Elsass-Lothringen, in: Dokumente des Fortschritts. Internationale Revue 4 (1911), Nr. 8, S. 575–579.

      Koloniale Selbstverwaltung I und II, in: Die Hilfe. Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und geistige Bewegung 18 (1912), Nr. 36 u. 37, S. 566 f. u. 583–585.

      Eine antisemitische Verdächtigung der Reichsgetreidestelle, in: Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus v. 8.9.1915, Nr. 18, S. 77 f. (Onlineressource)

      Die Judenzählung in den Kriegsgesellschaften, in: Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus v. 1.11.1916, Nr. 22, S. 161–164. (Onlineressource)

      Kanzlerwechsel, in: Neue Freie Presse v. 16.11.1917, Nr. 19123, S. 3. (Onlineressource)

      Der Ernst der Lage, in: Berliner Tageblatt und Handels-Zeitung v. 18.2.1919, Nr. 76, S. 1. (Onlineressource)

      Deutschland und die Bestrebungen gegen den Anschluß Deutschösterreichs. Die Friedensfrage, in: Neue Freie Presse vom 21. März 1919, Nr. 19602, S. 2. (Onlineressource)

      Die acht Punkte [der Gewerkschaften], in: Berliner Tageblatt v. 2./3.4.1920, Nr. 152, S. 1 f. u. Nr. 153, S. 1 f. (Onlineressource: Teil 1, Teil 2)

      Nach den Wahlen, in: Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus v. 12.6.1920, Nr. 11, S. 81 f. (Onlineressource)

      Mögliches und Unmögliches im Zahlungsplan des [Londoner] Ultimatums, in: Berliner Tageblatt v. 24./28.5.1921, Nr. 238, S. 1 f. u. Nr. 246, S. 1 f. (Onlineressource: Teil 1, Teil 2)

      Gegen entschädigungslose Fürstenenteignung, in: Hamburger Fremdenblatt v. 8.6.1926, Nr. 156, S. 1.

      Ursachen, Wesen und Gefahren des Antisemitismus, in: Abwehr-Blätter. Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus 37 (1927), Nr. 19/20, S. 117–120. (Onlineressource)

      Brauchen wir Kolonien, in: Der deutsche Gedanke. Zeitschrift für auswärtige Politik, Wirtschaft und Auslandsdeutschtum 4 (1927), S. 412–417.

      In eigener Sache, in: Abwehr-Blätter. Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus 38 (1928), Nr. 13/14, S. 100–102. (Onlineressource)

      Zur Wahl, in: Abwehr-Blätter. Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus 43 (1933), Nr. 3, S. 33–36. (Onlineressource)

    • Literatur

      Robert Volz (Red.), Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild, Bd. 1, 1930, S. 573.

      Barbara Suchy, The Verein zur Abwehr des Antisemitismus (II.). From the First World War to its Dissolution in 1933, in: Leo Baeck Institute Year Book 1985, 1985, S. 67–103.

      Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918, bearb. v. Bernhard Mann, 1988, S. 150.

      Bernd Haunfelder, Die liberalen Abgeordneten des Deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch, 2004, S. 162 f.

      Auguste Zeiß-Horbach, Der Verein zur Abwehr des Antisemitismus. Zum Verhältnis von Protestantismus und Judentum im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, 2008, bes. S. 146–178.

      Andrea Kramp, Georg Gothein (1857–1940). Aufstieg und Niedergang des deutschen Linksliberalismus, 2018.

    • Online-Ressourcen

    • Porträts

      Fotografie, ca. 1905, Abbildung in: Reichstags-Handbuch, Zwölfte Legislaturperiode. Abgeschlossen am 3. April 1907, hg. v. Bureau des Reichstags, 1907, S. 499. (Onlineressource)

      Fotografie, ca. 1911, Abbildung in: Reichstags-Handbuch, 13. Legislaturperiode, hg. v. Bureau des Reichstags, 1912, S. 499. (Onlineressource)

      Fotografie, ca. 1918, Abbildung in: Handbuch der verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung Weimar 1919. Biographische Notizen und Bilder, hg. v. Bureau des Reichstags, [1919], S. 341. (Onlineressource)

      Fotografie, ca. 1920, Reichstags-Handbuch, I. Wahlperiode 1920, hg. v. Bureau des Reichstags, 1920, S. 469. (Onlineressource)

      Fotografie, 1927, Bundesarchiv Koblenz, N 1006/81 (Fotokonvolut).

      Büste, 1927, Bundesarchiv Koblenz, ohne Signatur.

  • Autor/in

    Ditchen, Andrea
  • Zitierweise

    Ditchen, Andrea, „Gothein, Georg“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.03.2022, zuletzt geändert am 23.05.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118696653.html#dbocontent.

    CC-BY-NC-SA