Buri, Fritz

Lebensdaten
1907 – 1995
Geburtsort
Kernenried (Kanton Bern)
Sterbeort
Basel
Beruf/Funktion
Evangelischer Pfarrer ; Theologe ; Pfarrer
Konfession
evangelisch-reformiert
Normdaten
GND: 118517678 | OGND | VIAF: 110622138
Namensvarianten

  • Buri, Fritz
  • Buri-Richard, Fritz
  • Būri, Furittsu

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Zitierweise

Buri, Fritz, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118517678.html [13.04.2026].

CC0

  • Buri, Fritz

    1907 – 1995

    Evangelischer Pfarrer, Theologe

    Fritz Buri entwickelte als liberaler Theologe sowie Schüler und Freund Albert Schweitzers (1875–1965) in Anlehnung an Karl Jaspers (1883–1969) ein eigenes Verständnis von Existenztheologie. Im dritten Band seiner „Dogmatik als Selbstverständnis des christlichen Glaubens“ (1978) entfaltete er daraus einen existenziellen Verantwortungsbegriff. Sein Spätwerk „Der Buddha-Christus als der Herr des wahren Selbst“ (1982) plädiert für den Dialog christlicher Konfessionen mit Buddhismus und Konfuzianismus.

    Lebensdaten

    Geboren am 4. November 1907 in Kernenried (Kanton Bern)
    Gestorben am 30. Januar 1995 in Basel
    Grabstätte Wolfgottesacker in Basel
    Konfession evangelisch-reformiert
    Fritz Buri, Staatsarchiv Basel-Stadt (InC)
    Fritz Buri, Staatsarchiv Basel-Stadt (InC)
  • 4. November 1907 - Kernenried (Kanton Bern)

    1914 - 1926 - Kernenried; Kirchberg; Burgdorf (alle Kanton Bern)

    Schulbesuch (Abschluss: Matur)

    Primarschule; seit 1918 Sekundarschule; seit 1921 Gymnasium

    1926 - 1931 - Basel; seit 1927 Bern; 1929 Marburg an der Lahn; seit 1929 Berlin; seit 1930 Bern

    Studium der Evangelischen Theologie

    Universität

    1929 - 1929 - Więcbork (Polen)

    Vikar

    1931 - 1934 - Bern

    Promotionsstudium

    Universität

    1931 - Berner Münster

    Konsekration (Verbi Divini Minister)

    Berner Kantonalkirche

    1931 - 1957 - Walperswil; seit 1934 Täuffelen (beide Kanton Bern); seit 1948 Basel-St. Alban

    Gemeindepfarrer

    Kirchgemeinde

    1934 - Bern

    Promotion (Dr. theol.)

    Universität

    1934 - Bern

    Lehrbeauftragter

    Theologische Fakultät der Universität

    1935 - 1952 - Bern

    Privatdozent für Systematische Theologie

    Universität

    1948 - 1948 - Oxford (Großbritannien)

    Gastprofessor

    Unitarian International Summer School des Manchester College

    1952 - 1978 - Basel

    außerordentlicher Professor für Systematische Theologie; seit 1968 ordentlicher Professor (ad personam) für Systematische Theologie und Religionsphilosophie

    Theologische Fakultät der Universität

    1957 - 1968 - Basel

    Münsterpfarrer

    Münster

    1966 - 1967 - Madison (New Jersey, USA)

    Gastprofessor

    Drew University

    1968 - 1969 - Mitaka bei Tokio

    Gastprofessor

    International Christian University

    1971 - 1971 - Syracuse (New York, USA)

    Gastprofessor

    Syracuse University

    1978 - 1979 - Kyoto

    Fellow

    Japan Foundation

    1980 - 1980 - Hawaii; Winnipeg (Manitoba, Kanada)

    Vortragsreisen

    1981 - 1981 - China

    Reise

    1982 - 1982 - Denver (Colorado, USA)

    Gastprofessor

    Universität

    1983 - 1983 - Korea; Japan

    Reise

    1984 - 1985 - Chicago (Illinois, USA); Anaheim (Kalifornien, USA)

    Vortragsreise

    1986 - Basel

    Leiter von Volkshochschulkursen zu chinesischer Philosophie

    Universität

    30. Januar 1995 - Basel

    alternativer text
    Fritz Buri (InC)

    Jugend und Studium

    Buri besuchte seit 1914 Schulen in Kernenried und Kirchberg sowie das Gymnasium in Burgdorf (alle Kanton Bern). Prägend wurden die Begegnung mit Albert Schweitzer (1875–1965), den er 1921 bei einem Orgelkonzert in Burgdorf hörte, und die Lektüre von dessen Buch „Zwischen Wasser und Urwald. Erlebnisse und Beobachtungen eines Arztes im Urwalde Äquatorialafrikas“ (1921). Bis zum Tod seines Freundes Schweitzer bot Buri regelmäßige Veranstaltungen und Vorträge zu dessen Persönlichkeit und Theologie an und verfasste entsprechende Schriften. Früh stellte sich Buri Seins- und Sinnfragen, die ihn zeitlebens beschäftigten.

    Nach der Matur 1926 studierte Buri Evangelische Theologie in Basel, Bern, Marburg an der Lahn und Berlin, schloss 1931 in Bern ab und wurde hier anschließend bei Martin Werner (1887–1964) mit der Arbeit „Die Bedeutung der neuprotestantischen Eschatologie für die neuere protestantische Theologie. Ein Versuch zur Klärung des Problems der Eschatologie und zu einem neuen Verständnis ihres eigentlichen Anliegens“ (1935) zum Dr. theol. promoviert. Nachdem seine Dissertation in Bern gleichzeitig als Habilitationsschrift anerkannt worden war, bot Buri neben seiner Tätigkeit als Pfarrer in der Kirchgemeinde Täuffelen (Kanton Bern), als Privatdozent wöchentliche Vorlesungen an der Universität Bern an.

    Theologische Kontroveresen

    In kritischer Auseinandersetzung mit theologischen, philosophischen und religionswissenschaftlichen Neuerscheinungen nahm Buri in seiner Berner Antrittsvorlesung „Sein, Sinn und Eschaton“ 1935 deutlich theologisch Stellung und hinterfragte völkische Ansätze in Jakob Wilhelm Hauers (1881–1962) Buch „Deutsche Gottschau“ (1934). Er trat 1936 dem Schweizerischen Verein für freies Christentum bei, wurde Mitglied der Ostasienmission und übernahm von 1950 bis 1958 die Schriftleitung der von Martin Werner gegründeten „Schweizerischen theologischen Umschau“. Seit 1936 reiste er als gefragter Referent zu Weltkongressen des Internationalen Weltbunds für Religionsfreiheit (IARF) und öffnete sich zunehmend für andere Religionen und Kulturen. Buris liberal-theologische Haltung wurde in der aufkommenden dialektischen Theologie und dem Barthianismus seit den 1930er Jahren herausgefordert. In Rezensionen bezog Buri kritisch Stellung v. a. zu Werken Karl Barths (1886–1968). Während des Zweiten Weltkriegs recherchierte er in Seminaren des Germanisten Jonas Fränkel (1879–1965) nach religiösen Motiven in der schweizerischen Literatur, die seinen theologischen Standpunkt an realen bzw. literarischen Figuren als einen positiven Ansatz der konsequent-eschatologischen Theologie belegten, so etwa bei dem Kritiker liberaler Theologie Gottfried Keller (1819–1890) und bei Carl Spitteler (1845–1924) („Prometheus und Christus. Grösse und Grenzen von Carl Spittelers religiöser Weltanschauung“, 1945).

    Jaspers’ Existenzphilosophie

    Früh beschäftigte sich Buri im Rahmen seines existenzphilosophischen Interesses mit der Philosophie von Karl Jaspers (1883–1969) und lehnte bis 1948 als entschiedener Vertreter des freien Christentums das Dogma der Menschwerdung Gottes in Christus ab. Mit der Übernahme einer Gastprofessur an der Unitarian International Summer School am Manchester College in Oxford (Großbritannien) im selben Jahr begann er, beeinflusst von Jaspers, eine Wendung u. a. von Schweitzers Ansatz der „Lebensvollendung“, zu „Sinnverwirklichung“ und „Existenz“. Buri übernahm 1948 das Pfarramt St. Alban in Basel und thematisierte die Richtungsgegensätze von Orthodoxie und Liberalismus in der Kirche (Positive / Liberale) um Credo und Bekenntnisfreiheit. Bei seinem Besuch des Weltkongresses der IARF in den USA 1951 knüpfte Buri Kontakte u. a. zu Studierenden, die er später an die Fakultät in Basel und zu Kooperationen einlud.

    Außerordentlicher Professor in Basel

    1952 erhielt Buri eine außerordentliche Professur für Systematische Theologie in Basel. In seiner Antrittsvorlesung „Theologie und Philosophie“ kritisierte er Rudolf Bultmanns (1884–1976) Verständnis von Entmythologisierung als der Wort Gottes-Theologie und der Mythologie verhaftet, wobei sein Vorschlag an Bultmann für eine Entkerygmatisierung vielfach als Auflösung von Theologie in Philosophie missverstanden wurde. Aufgegriffen wurde der Vorschlag u. a. 1955 von dem katholischen Theologen Heinrich Fries (1911–1998). Später befassten sich US-amerikanische Schüler Buris wie John Macquarrie (1919–2007), Schubert M. Ogden (1928–2019), Charley D. Hardwick (1937–2024) und Harold H. Oliver (1931–2011) damit. Oliver, der Übersetzer von Werken Buris, arbeitete das aufgekommene Missverständnis in den USA auf. In der Bundesrepublik löste es der katholische Theologe Florian Schuller (geb. 1946) in seiner Dissertation „Die Gnade der Verantwortung. Wert und Problematik der Theologie Fritz Buris“ (1983) als unterschiedliche Ansätze der Rechtfertigungslehre auf: lutherischen Ursprungs bei Bultmann und reformierten Ursprungs bei Buri, für den Existenz schon Gnade und menschliche Selbstverwirklichung keine Selbsterlösung, sondern ein Geschenk der Transzendenzbezogenheit sei, wie er es von Jaspers und von Schweitzers Ethik her verstanden habe.

    In seinem zweiten Hauptwerk, „Theologie der Existenz“ (1954), entfaltete Buri seinen existenziellen Ansatz als Grundlage für eine weitere Vertiefung von „Selbstverständnis“ im nächsten Hauptwerk, „Dogmatik als Selbstverständnis des christlichen Glaubens“ (3 Bde., 1956–1978). Während er im zweiten Band (1962) seine Anthropologie und Soteriologie in das Zentrum seiner Gedanken stellte, bezog er im dritten Band (1978) die Ekklesiologie in die Eschatologie ein und stellte die Lehre vom dreieinigen Gott als Abschluss dar. In diesem Band arbeitete Buri den Bezug zur Ethik mit dem Schwerpunkt „Verantwortung“ besonders aus und schuf mit dieser neuen systematischen Anordnung der Dogmatik ein originelles eigenes Theologieverständnis. Die ökumenische Öffnung führte seit den 1960er Jahren dazu, dass Buris Werke auch auf das Interesse progressiver katholischer Theologen stießen, so etwa bei Imelda Abbt (geb. 1937) in ihrer Dissertation „Tradition – Christus – Existenz. Das Christusverständnis Fritz Buris“ (1977).

    Persönliches Ordinariat und neuer Aufbruch

    1968 erhielt Buri ein persönliches Ordinariat für Systematik und Religionsphilosophie an der Universität Basel. In der Folge von Barths Tod 1968 gestalteten die Systematiker Jan Milič Lochman (1922–2004), Heinrich Ott (1929–2013) und Buri gemeinsam dialogische Vorlesungen („Dogmatik im Dialog“, 3 Bde., 1973–1976).

    Einflüsse neuer (liberaler) Tendenzen US-amerikanischer Theologie, u. a. zum Säkularismus, die Buri während seiner Gastprofessur an der Drew University in Madison (New Jersey, USA) 1966/67 und bei Vorlesungen an 20 weiteren US-amerikanischen Universitäten aufgegriffen hatte, flossen in seinen Band „Gott in Amerika. Amerikanische Theologie seit 1960“ (Bd. 1, 1970) ein. Während einer weiteren Gastprofessur am Religious Department der Syracuse University (New York, USA) 1971 rezipierte Buri zeitgenössische Strömungen der US-amerikanischen Theologie und Philosophie, die sich u. a. mit der Rassenfrage, dem Vietnamkrieg und Drogenproblemen befassten. Diese Erfahrungen fanden Eingang in den zweiten Band des Werks, „Gott in Amerika. Religion, Theologie und Philosophie seit 1969“ (1972), in dem Buri auch Bezug auf das Aufkommen einer ökologischen und einer feministischen Theologie nahm.

    Nach einem Aufenthalt als Gastprofessor an der International Christian University in Mitaka (Tokio) 1968/69, wo er Kontakte mit Philosophen der Kyoto-Schule – u. a. Masao Abe (1915–2006), Daisetz Teitaro Suzuki (1870–1966), Keiji Nishitani (1900–1990) und Shizuteru Ueda (1926–2019) – knüpfte, gab Buri dem interreligiösen Dialog in seinem Denken mehr Raum. 1977 gründete er mit dem katholischen Religionswissenschaftler Richard Friedli (geb. 1937) die Schweizerische Gesellschaft für Religionswissenschaft.

    Vor dem Hintergrund weiterer Ostasien-Aufenthalte, u. a. als Fellow der Japan Foundation in Kyoto 1978/79, entstand 1982 „Der Buddha-Christus als der Herr des wahren Selbst“, eine Darstellung der Zen-Philosophie von Vertretern der Kyoto-Schule. Als akademischer Lehrer gewann Buri zahlreiche Doktorandinnen und Doktoranden aus Südkorea (Pyun Sun Hwan, 1927–1995, Pyun-Shin Ock-Hee, geb. 1935, Lee Jung Bae und Lee Un-Sunn, geb. 1958) und Japan (Kasai Keiji, geb. 1941), die seinen interreligiösen Dialog in ihrer Heimat verbreiteten. Der Fortführung seines Denkens diente auch die in Luzern von Schülerinnen und Schülern gegründete Internationale Fritz Buri-Gesellschaft für Denken und Glauben im Welthorizont (1995–2008).

    1930 Katechetischer Preis der Theologischen Fakultät Bern
    1936 Mitglied und Referent des Weltbunds für freies Christentum
    1936 Mitglied und Referent beim International Religious Fellowship (Jugendorganisation des Weltbunds für freies Christentum)
    1936 Mitglied des Schweizerischen Verein für freies Christentum
    1945 Hallermedaille (Gold) der Universität Bern (für „Prometheus und Christus. Grösse und Grenzen von Carl Spittelers religiöser Weltanschauung“, 1945)
    1977 Gründer (mit Richard Friedli, geb. 1937) und Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Religionswissenschaft
    1995–2008 Fritz Buri-Gesellschaft für Denken und Glauben im Welthorizont

    Nachlass:

    Universitätsbibliothek Basel, UBH NL 348. (weiterführende Informationen)

    Glaube und Geschichte bei Wilhelm Herrmann. Darstellung und Kritik auf Grund seiner gesammelten Aufsätze, 1931. (ungedr. Akzessarbeit im Nachlass)

    Die Bedeutung der neutestamentlichen Eschatologie für die neuere protestantische Theologie. Ein Versuch zur Klärung des Problems der Eschatologie und zu einem neuen Verständnis ihres eigentlichen Anliegens, 1935. (Diss. theol., zugleich Habilitationsschrift)

    Prometheus und Christus. Grösse und Grenzen von Carl Spittelers religiöser Weltanschauung, 1945.

    Entmythologisierung und Entkerygmatisierung der Theologie, 1952.

    Christlicher Glaube in dieser Zeit, 1952, engl. 1966.

    Theologie der Existenz, 1954, niederl. 1955, engl. 1965.

    Dogmatik als Selbstverständnis des christlichen Glaubens, 3 Bde., 1956–1978.

    Denkender Glaube. Schritte auf dem Weg zu einer philosophischen Theologie, 1966, engl. 1968.

    Wie können wir heute noch verantwortlich von Gott reden?, 1967, engl. 1967 u. 1968.

    Karl Jaspers. Ein Lehrer der Kirche, in: Neue Zürcher Zeitung v. 30.11.1969, korean.1969, japan. 1969.

    Gott in Amerika, 2 Bde., 1970/72.

    Fritz Buri/Heinrich Ott/Jan Milič Lochman, Dogmatik im Dialog, 3 Bde., 1973–1976.

    Der Buddha-Christus als der Herr des wahren Selbst, 1982, engl. 1997.

    Zur Theologie der Verantwortung, hg. v. Günther Hauff, 1971, Nachdr. 2007. (Aufsatzsammlung, W)

    Verantwortung übernehmen. Ein Lesebuch. Fritz Buri, hg. v. Günther Hauff, 1987. (P)

    Korrespondenz:

    Albert Schweitzer – Fritz Buri. Existenzphilosophie und Christentum. Briefe 1935–1964, hg. v. Andreas Urs Sommer, 2000.

    Bibliografien:

    Fritz Buri. Zur Theologie der Verantwortung, hg. v. Günther Hauff, 1971, S. 357–375. (Bibliografie 1934–1971)

    Weltoffenheit des christlichen Glaubens. Fritz Buri zu ehren, hg. v. Imelda Abbt/Alfred Jäger, 1987, S. 299–321. (Bibliografie 1932–1987)

    Monografien und Sammelband:

    John Macquarrie, The Scope of Demythologizing. Bultmann and his Critics, 1960.

    Schubert Ogden, Christ Without Myth. A Study Based on the Theology of Rudolf Bultmann, 1961.

    Alfred Jäger, Reich ohne Gott. Zur Eschatologie Ernst Blochs, 1969.

    Charley D. Hardwick, Faith and Objectivity. Fritz Buri and the Hermeneutical Foundation of a Radical Theology, 1971.

    Werner Sommer, Der menschliche Gott Johann Peter Hebels. Die Theologie Johann Peter Hebels, 1972.

    Pyun-Shin Ock-Hee, The Understanding of Faith in Wonhyo and Karl Jaspers and its Significance for the Christian Faith in Korea, 1976.

    Pyun Sun Hwan, The Problem of the Finality of Christ in the Perspective of Christian-Encounter. Carl Michalson and Sei-Ichi Yagi, 1976.

    Imelda Abbt, Tradition – Christus – Existenz. Das Christusverständnis Fritz Buris, 1977.

    Alfred Jäger, Gott. Nochmals Martin Heidegger, 1978.

    Kasai Keiji, Die Bedeutung des Christentums in der heutigen Welt bei Albert Schweitzer und Paul Tillich, 1980.

    Max Burkolter-Trachsel, Der Drache, das Symbol und der Mensch, 1981.

    Florian Schuller, Die Gnade der Verantwortung. Wert und Problematik der Theologie Fritz Buris, 1983. (ungedr. Diss. theol., Päpstliche Universität Gregoriana, Rom; Teilveröffentlichung u. d. T. Ethische Theologie des Transzendenzbezugs, 1984)

    Lee Jung Bae, Strukturen und Probleme des Neukonfuzianismus und des Neuprotestantismus im Blick auf die Indigenisation des Christentums in Korea, 1986.

    Lee Un-Sunn, Die religiöse Grundlage der Menschenbildung bei H. Pestalozzi und Wang Yang-Ming. Ein Bemühen um eine Grundlegung der Ethik anhand ihrer Lehre vom Menschen und dessen Bildung, 1987.

    Ulrich H. J. Körtner, Weltangst und Weltende. Eine theologische Interpretation der Apokalyptik, 1988.

    Gert Hummel, Die Begegnungen zwischen Philosophie und evangelischer Theologie im 20. Jahrhundert, 1989, S. 297–332.

    Lee Won-Jae, Transzendenzerfahrung bei Karl Jaspers und Gotteserfahrung bei Choe Su Un im Hinblick auf die Religionstheologie in Korea, 2001.

    Elsbeth Steiner, Auseinandersetzung mit Religion am Beispiel von Fritz Buri und Keiji Nishitani, 2006.

    Peter Schulz/Andreas Urs Sommer (Hg.), Fritz Buri. Sein Weg. Leben – Denken – Glauben, 2007. (P)

    Esther R. Suter, Das Existenzverständnis bei Fritz Buri, 2025.

    Aufsätze und Beiträge:

    F. L. Allen, A New Liberal Theology, Fritz Buri of Basel, in: Religion in Life 30 (1961), H. 2, S. 209–218.

    Harold H. Oliver, Fritz Buri. A Chronology of His Theologizing, in: Journal of Bible and Religion 34 (1966), H. 4, S. 346–357.

    Franz Konrad, Das Offenbarungsverständnis Fritz Buris, in: ders., Das Offenbarungsverständnis in der evangelischen Theologie, 1971, S. 143–276.

    Donald F. Dreisbach, On the Hermeneutic of Symbols. The Buri-Hardwick Debate, in: Theologische Zeitschrift 35 (1979), S. 290–299.

    Odilo Kaiser, Fritz Buri (* 1907). Existentiale Theologie der Transzendenz, in: Stephan Leimgruber/Max Schoch (Hg.), Gegen die Gottvergessenheit. Schweizer Theologen im 19. und 20. Jahrhundert, 1990, S. 344–368.

    Heinrich Ott, Was heisst verantwortlich vom Glauben reden?, in: Internationale Fritz Buri-Gesellschaft für Denken und Glauben im Welthorizont, Bulletin 1 (1998), S. 13–22.

    Andreas Urs Sommer, Zwischen allen Stühlen? Fritz Buri in Basel, in: Thomas J. Kuhn/Martin Sallmann (Hg.), Religion in Basel. Ein Lese- und Bilderbuch. Ulrich Gäbler zum 60. Geburtstag, 2001, S. 89–92.

    Esther R. Suter, How Do We Become Human? Lecture at the International Association for Religious Freedom – Europe Middle East Conference 2021, in: Faith and Freedom 74 (2021), T. 2, Nr. 193, S. 118–134.

    Esther R. Suter, Karl Jaspers und die Liberale Theologie. Zur Rezeption seiner Existenzphilosophie durch Fritz Buri, in: Raphael Zager/Werner Zager (Hg.), Glauben und Denken – passt das zusammen? Liberales Christentum im Gespräch mit Karl Jaspers, 2024, S. 143–154.

    Lexikonartikel:

    Werner Raupp, Art. „Buri, Fritz“, in: Traugott Bautz (Hg.), Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 19, 2001, Sp. 106–123. (W)

    Max Ulrich Balsiger, Art. „Fritz Buri“, in: Historisches Lexikon der Schweiz. (Onlineressource)

    Festschrift:

    Imelda Abbt/Alfred Jäger (Hg.), Weltoffenheit des christlichen Glaubens. Fritz Buri zu ehren, 1987.

    Periodikum:

    Bulletin der Internationalen Fritz Buri-Gesellschaft für Denken und Glauben im Welthorizont 1–10, 1998–2008.

    Gemälde (Acryl/Leinwand) v. Samuel Buri (geb. 1935), 1987, Privatbesitz, Abbildung in: Weltoffenheit des christlichen Glaubens. Fritz Buri zu ehren, hg. v. Imelda Abbt/Alfred Jäger, 1987.

    Fotografie v. Jörg Hess (geb. 1936).

  • Autor/in

    Esther R. Suter (Basel)

  • Zitierweise

    Suter, Esther R., „Buri, Fritz“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.04.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118517678.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA