Lebensdaten
1881 – 1968
Geburtsort
Riedböhringen (Baden)
Sterbeort
Rom (Italien)
Beruf/Funktion
Jesuit ; Katholischer Theologe ; Bibelwissenschaftler ; Kardinal
Konfession
römisch-katholisch
Normdaten
GND: 118654144 | OGND | VIAF: 71432007
Namensvarianten
  • Bea, August (Taufname)
  • Bea, Augustinus
  • Bea, Agostino; Bea, Augustine; Bea, Augustino; Bea, Augustyn; Bea, Agostinho
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

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Zitierweise

Bea, Augustin, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118654144.html [04.02.2023].

CC0

  • Der Jesuit und Kurienkardinal Augustin Bea beeinflusste als langjähriger Rektor des Päpstlichen Bibelinstituts in Rom und Mitarbeiter des Heiligen Offiziums die katholische Theologie der 1920er bis 1950er Jahre. Er prägte das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) entscheidend mit, indem er sich als Leiter des Einheitssekretariats erfolgreich für die Öffnung der katholischen Kirche für die Ökumene und den interreligiösen Dialog einsetzte.

    Kardinal Augustin Bea, BArch / Bildarchiv (InC)
    Kardinal Augustin Bea, BArch / Bildarchiv (InC)
  • Lebensdaten

    Geboren am 28. Mai 1881 in Riedböhringen (Baden)
    Gestorben am 16. November 1968 in Rom (Italien)
    Grabstätte Kirche St. Genesius in Riedböhringen (Baden)
    Konfession römisch-katholisch
  • Lebenslauf

    28.·Mai 1881 - Riedböhringen (Baden)

    1888 - 1893 - Riedböhringen (Baden)

    Schulbesuch

    Volksschule

    1893 - 1897 - Sasbach (Baden)

    Schulbesuch

    Lendersche Lehr- und Erziehungsanstalt (kirchliche Schule mit Internat)

    1897 - 1898 - Konstanz

    Schulbesuch

    Staatliches Gymnasium/Erzbischöfliches Knabenkonvikt Konradihaus

    1898 - 1900 - Rastatt

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Großherzoglich-Badisches Gymnasium/Erzbischöfliches Gymnasialkonvikt

    1900 - 1902 - Freiburg im Breisgau

    Studium der Katholischen Theologie; Besuch des Priesterseminars

    Universität/Erzbischöfliches Priesterseminar

    1902 - 1904 - Blijenbeek, Exaten (Niederlande)

    Noviziat

    Deutsche Provinz der Jesuiten

    17.4.1904 - Exaten

    Erste Ordensgelübde

    1904 - 1907 - Valkenburg (Niederlande)

    Studium der Philosophie

    Ignatiuskolleg der Jesuiten

    1907 - 1910 - Sittard (Niederlande)

    Interstiz; Lehrtätigkeit

    Aloysius-Kolleg

    1910 - 1913 - Valkenburg

    Studium der Katholischen Theologie

    Ignatiuskolleg der Jesuiten

    30.4.1912/10.5.1912 - Valkenburg

    Niedere und Diakonen-Weihe

    25.8.1912 - Valkenburg

    Priesterweihe

    1913 - Berlin

    Studium orientalischer Sprachen

    Universität

    1913 - 1914 - Exaten

    Terziat

    Jesuitenkolleg

    1914 - 1917 - Aachen

    Superior der Jesuitenkommunität Aachen

    1917 - 1921 - Valkenburg

    Professor für Alttestamentliche Exegese

    Ignatiuskolleg der Jesuiten

    15.8.1918 - Valkenburg

    Letzte Ordensgelübde

    1921 - 1924 - München

    Provinzial

    Oberdeutsche Ordensprovinz der Jesuiten

    1924 - 1928 - Rom

    Superior

    Collegio S. Roberto Bellarmino

    1924 - 1959 - Rom; Vatikanstadt

    Professor für Alttestamentliche Exegese und Biblische Einleitung

    Päpstliches Bibelinstitut

    1929 - Tokio

    Visitator

    Sophia University

    1930 - 1949 - Vatikanstadt

    Rektor

    Päpstliches Bibelinstitut

    1931 - 1959 - Vatikanstadt

    Konsultor

    Päpstliche Bibelkommission

    1945 - 1958 - Vatikanstadt

    1949 - 1959 - Vatikanstadt

    Konsultor

    Heiliges Offizium

    16.11.1959 - Vatikanstadt

    Kardinal

    1960 - 1968 - Vatikanstadt

    Präsident

    Sekretariat zur Förderung der Einheit der Christen

    19.4.1962 - Vatikanstadt

    Bischofsweihe

    1962 - 1965 - Vatikanstadt

    Konzilsvater

    Zweites Vatikanisches Konzil

    16.·November 1968 - Rom (Italien)
  • Genealogie

    Vater Karl Bea 27.1.1847–18.11.1912 Zimmermann, Landwirt in Riedböhringen
    Großvater väterlicherseits Simon Bea 24.10.1809–28.10.1862 Landwirt
    Großmutter väterlicherseits Rosa Bea, geb. Egle 21.5.1817–1.3.1884
    Mutter Maria Bea, geb. Merk 6.12.1854–9.2.1918
    Großvater mütterlicherseits Gallus Merk 1.10.1819–5.9.1855
    Großmutter mütterlicherseits Maria Anna Merk, geb. Degen 13.1.1825–26.9.1901
    Geschwister keine
  • Biografie

    Bea wuchs im südbadischen Riedböhringen auf, wo ihn die tiefe Volksfrömmigkeit der Eltern prägte. Gefördert durch Lehrer und Pfarrer wechselte er 1893 an die Lendersche Anstalt in Sasbach. Es folgte die Gymnasialzeit in Konstanz und Rastatt, für die Bea Stipendien erhielt und während der er in erzbischöflichen Knabenkonvikten lebte.

    Als sein Vater Beas Wunsch, nach dem Abitur 1900 Jesuit zu werden, ablehnte, studierte dieser Katholische Theologie in Freiburg im Breisgau und besuchte das dortige Priesterseminar. Nachdem seine Eltern ihre Widerstände aufgegeben hatten, trat Bea 1902 in das Noviziat der Jesuiten in den Niederlanden ein, wohin die deutschen Jesuiten aufgrund der Kulturkampfgesetze ihre Einrichtungen verlegt hatten, und absolvierte seine ordensinterne Ausbildung sowie das Philosophie- und Theologiestudium bis 1914 in den Jesuitenkollegien Blijenbeek, Exaten, Valkenburg und Sittard. 1912 zum Diakon, dann zum Priester geweiht, schloss er sein Theologiestudium ab und studierte 1913 orientalische Sprachen an der Universität Berlin.

    Seit Beginn des Ersten Weltkriegs leitete Bea die Ordensniederlassung in Aachen, die als Anlaufstelle für Jesuiten im Kriegsdienst eingerichtet wurde. 1917 übernahm er die Professur für Altes Testament in Valkenburg, 1919 zudem die Position des Studienpräfekten. 1921 erhielt er die Leitung der neugegründeten Oberdeutschen Provinz der Jesuiten mit Sitz in München. Bea widmete sich dem Ausbau der Ordensinfrastruktur in Süddeutschland, v. a. durch die Gründung neuer Niederlassungen und zentraler Einrichtungen in und um München, wie das Schriftstellerhaus (Kaulbachstraße) und das Berchmannskolleg (Pullach).

    1924 wechselte Bea auf Wunsch des Ordensgenerals Wlodimir Ledóchowski S. J. (1866–1942) als Superior des internationalen Studienkollegs Collegio S. Roberto Bellarmino nach Rom und war an der Studienreform Papst Pius’ XI. (1857–1939) beteiligt. Zeitgleich übernahm er Vorlesungen in Alttestamentlicher Exegese am Päpstlichen Bibelinstitut, an das er 1928 als Professor wechselte. Als Rektor des Instituts war er seit 1930 eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der römischen Hochschullandschaft und bestimmte durch enge Kontakte in den Vatikan die Rahmenbedingungen katholischer Bibelwissenschaft entscheidend mit. Kirchentreue und wissenschaftliches Interesse bestimmten gleichermaßen Beas Kurs. Mit dem Dominikaner Jacques Marie Vosté (1883–1949) entwarf er die Bibelenzyklika „Divino afflante Spiritu“ (1943) Papst Pius’ XII. (1876–1958), die katholischen Bibelwissenschaftlern den Anschluss an zeitgenössische Debatten über die historische Verortung einzelner biblischer Bücher und über die Literatur- und Religionsgeschichte des Alten Orients allgemein erleichterte und den Gebrauch einzelner historisch-kritischer Methoden wie Text- und Gattungskritik erlaubte.

    Als Bea sein Rektorat 1949 aufgab, wurde er in den Kreis der Konsultoren des Heiligen Offiziums berufen. In der obersten Glaubensbehörde war er neben biblischen Themen v. a. für Angelegenheiten der deutschen Kirche zuständig. Dazu gehörten auch die ökumenischen Bestrebungen unter Katholiken. Vordenker und Institutionen wie der Paderborner Erzbischof Lorenz Jaeger (1892–1975), die Una-Sancta-Bewegung in Deutschland und die Conférences catholiques sur les questions oecumeniques suchten den Kontakt zu Bea als römischem Vermittler.

    Im November 1959 wurde Bea von Papst Johannes XXIII. (1881–1963) zum Kardinal ernannt. Mit Erzbischof Jaeger erreichte er, dass der Papst für das von ihm einberufene Zweite Vatikanische Konzil ein Sekretariat für ökumenische Fragen einrichtete. Am 5. Juni 1960 wurde das Einheitssekretariat im Vatikan gegründet und Bea dessen Leiter. In dieser Funktion übte er großen Einfluss auf den Verlauf und die Entscheidungen des Konzils aus. Die Zulassung nicht-katholischer Beobachter zum Konzil, die ökumenische Tendenz in vielen Konzilsdokumenten sowie die Entscheidungen über die neue Haltung der katholischen Kirche zu anderen christlichen Kirchen, zu anderen Weltreligionen – v. a. dem Judentum – und zur Religionsfreiheit machen dies deutlich. Auf Vortragsreisen und in zahlreichen Publikationen trat er für Ökumene und interreligiösen Dialog ein, was ihm eine große Bekanntheit und Anerkennung auch jenseits kirchlicher Kreise einbrachte. Seit 1969 verleiht die Internationale Stiftung „Humanum“ als Würdigung von Beas Leistungen den Augustin-Bea-Preis an Personen, Institutionen und Projekte, die im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils theologische Verdienste erworben haben. Auch das Institut für Jüdische Studien an der Päpstlichen Universität Gregoriana trägt den Namen des Kardinals.

  • Auszeichnungen

    1949 Dr. h. c., Universität Freiburg im Breisgau
    1951 Dr. h. c., Universität Wien
    1954 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    1960 Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    1960 Apfelsorte „Kardinal Bea“
    1961 Dr. h. c., Universität Fribourg
    1963 Dr. h. c., Fordham University (New York City, USA)
    1963 Dr. h. c., Boston College (Massachusetts, USA)
    1963 Dr. h. c., Catholic University of America, Washington, DC
    1965 Dr. h. c., Gonzaga University (Spokane, Washington, USA)
    1965 Dr. h. c., St. Joseph’s College Philadelphia (Pennsylvania, USA)
    1965 International Fellowship Award der Fellowship Commission
    1966 Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Willem Adolf Visser ’t Hooft, 1900–1985)
    1966 Preis „For Human Relations” der Society for the Family of Man
    1967 Grand-Croix de la Légion d’Honneur
    1967 Dr. h. c., Oxford University (Großbritannien)
    • Quellen

      Nachlass:

      Archiv der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten, München.

      Gedruckte Quellen:

      Stjepan Schmidt (Hg.), Der Mensch Bea. Aufzeichnungen des Kardinals 1959–1968, 1971.

      Klaus Unterburger, Gefahren, die der Kirche drohen. Eine Denkschrift des Jesuiten Augustinus Bea von 1926 über den deutschen Katholizismus, 2011, S. 89–166.

    • Werke

      Monografien:

      De Pentateucho, 1928, ²1933.

      De Inspiratione Scripturae Sacrae. Quaestiones historicae et dogmaticae, 1930, ²1935.

      Pontificii Instituti Biblici de Urbe. Prima quinque lustra 1909–1934, 1934.

      Liber Ecclesiastae qui ab Hebraeis appelatur Qohelet. Nova e textu primigenio interpretatio latina cum notis criticis et exegeticis, 1950.

      Questioni bibliche alla luce dell’enciclica „Divino afflante Spiritu”. Conferenze tenute durante le Settimane Bibliche 1947 e 1948 nel Pontificio Istituto Biblico, Bd. 2: Il problema antropologico in Gen 1–2 e il trasformismo, 1950.

      Canticum Canticorum Salomonis quod hebraice dicitur Šîr Haššîrîm. Nova e textu primigenio interpretatio latina cum textu masoretico ac notis criticis ac exegeticis, 1953.

      L’unione dei cristiani, 1962, dt. Die Einheit der Christen, 1963.

      La storicità dei vangeli, 1964.

      Unity in Freedom. Reflection on the Human Family, 1964, dt. Einheit in Freiheit, 1965.

      Das Konzilsdekret über den Ökumenismus, 1965.

      Il cammino all’unione dopo il Concilio, 1966, dt. Der Weg zur Einheit nach dem Konzil, 1966.

      Augustin Bea/Willem Visser ’t Hooft, Friede zwischen Christen, 1966. (P)

      Konzil und Religionsfreiheit, 1966.

      La Chiesa e il popolo ebraico, 1966, dt. Die Kirche und das jüdische Volk, 1966.

      La Parola di Dio e l‘umanità. La dottrina del Concilio sulla Rivelazione, 1967.

      Zum Dienen gerufen. Überlegungen zur Lehre des Konzils und der Schrift über das Dienen, 1968.

      Aufsätze und Artikel:

      Deutsche Pentateuchforschung und Altertumskunde in den letzten vierzig Jahren, in: Stimmen der Zeit 94 (1918), S. 460–470.

      Neue Wege der Pentateuchforschung, in: Stimmen der Zeit 94 (1918), S. 584–594.

      Antisemitismus, Rassentheorie und Altes Testament, in: Stimmen der Zeit 100 (1920), S. 171–183.

      Der heutige Stand der Pentateuchfrage, in: Biblica 16 (1935), S. 175–200.

      Die Bedeutung der Ausgrabungen von Teleilat Ghassul für die Frühgeschichte Palästinas, in: Paul Volz/Friedrich Stummer/Johannes Hempel (Hg.), Werden und Wesen des Alten Testaments. Vorträge gehalten auf der Internationalen Tagung Alttestamentlicher Forscher zu Göttingen vom 4.–10. September 1935, 1936, S. 1–12.

      Das Zeugnis des Spatens, in: Stimmen der Zeit 137 (1940), S. 284–290.

      La Palestina preisraelitica. Storia, popoli, cultura, in: Biblica 24 (1943), S. 231–260.

      „Divino afflante Spiritu“. De recentissimis Pii PP. XII Litteris Encyclicis, in: Biblica 24 (1943), S. 313–322.

      L’enciclica „Divino afflante Spiritu“, in: Civiltà Cattolica 94 (1943/44), S. 212–224.

      La nuova traduzione latina del Salterio. Origine e spirito, in: Biblica 26 (1945), S. 203–237.

      Das Marienbild des Alten Bundes, in: Paul Sträter (Hg.), Katholische Marienkunde, Bd. 1, 1947, S. 23–43.

      I manoscritti ebraici scoperti nel deserto di Giuda, in: Civlità Cattolica 101 (1950), S. 480–494.

      Maria Santissima nel Protovangelo, in: Marianum 15 (1953), S. 1–21.

      Bulla „Ineffabilis Deus“ et hermeneutica biblica, in: Virgo Immaculata. Acta Congressus Internationalis Mariologici 1954, Bd. 3, 1955, S. 1–17.

      „Religionswissenschaftliche” oder „theologische“ Exegese? Zur Geschichte der neueren biblischen Hermeneutik, in: Biblica 40 (1959), S. 322–341.

      Die Kirche und die Begegnung mit den getrennten Christen, in: Una Sancta 16 (1961), S. 28–34.

      Aufgabe und Ziele des Sekretariats für die Einheit der Christen. Zur Vorbereitung des II. Vatikanischen Konzils, in: Theologie und Glaube (1961), S. 137–139.

      Die Bedeutung des 2. Vatikanischen Konzils für die Einheit der Christen, in: Stimmen der Zeit 170 (1962), S. 241–258.

      Am Vorabend des Zweiten Vatikanischen Konzils, in: Stimmen der Zeit 171 (1962/63), S. 1–4.

      Das jüdische Volk und der göttliche Heilsplan, in: Stimmen der Zeit 176 (1965), S. 641–659.

      Bibliografie:

      Stjepan Schmidt, Augustin Bea. Der Kardinal der Einheit, 1989, S. 993–1024.

      Peter Nober, Elenchus librorum et articulorum quos edidit S. Em. Augustinus Bea S.J., in: Biblica 43 (1962), S. 265–276.

      Roderick A. F. McKenzie, Augustin Bea (1881–1968), in: Biblica 49 (1968), S. 453–456.

    • Literatur

      Monografien:

      Maria Buchmüller (Hg.), Augustin Kardinal Bea. Wegbereiter der Einheit. Gestalt, Weg und Wirken in Wort, Bild und Dokument aus Zeugnissen von Mitarbeitern und Weggenossen, 1972. (P)

      Dietmar Bader (Hg.), Kardinal Bea. Die Hinwendung der Kirche zu Bibelwissenschaft und Ökumene, 1981.

      Sekretariat für die Einheit der Christen (Hg.), Atti del simposio Cardinale Agostino Bea (16–19 dicembre 1981), 1983.

      Stjepan Schmidt, Augustin Bea. Der Kardinal der Einheit, 1989. (P)

      Eva-Maria Jung-Inglessis, Kardinal Bea. Sein Leben und Werk, 1994.

      Hans Heid (Hg.), Augustin Bea (1881–1968). Über Leben, Person und Werk eines badischen Kardinals. Begleitbuch zur Ausstellung der Historischen Bibliothek der Stadt Rastatt, 2000. (P)

      Jerome M. Vereb, „Because he was an German!” Cardinal Bea and the Origins of Roman Catholic Engagement in the Ecumenical Movement, 2006. (P)

      Maurice Gilbert, L’Institut Biblique Pontifical. Un siècle d’histoire 1909–2009, 2009. (P)

      Klaus Unterburger, Vom Lehramt der Theologen zum Lehramt der Päpste? Pius XI., die Apostolische Konstitution „Deus scientiarum Dominus“ und die Reform der Universitätstheologie, 2010.

      Klaus Unterburger, Gefahren, die der Kirche drohen. Eine Denkschrift des Jesuiten Augustinus Bea aus dem Jahr 1926 über den deutschen Katholizismus, 2011.

      Archiv der Deutschen Provinz der Jesuiten (Hg.), Augustin Bea SJ (1881–1968). Der Jesuitenkardinal im Spiegel des Provinzarchivs, 2016. (P)

      Clemens Brodkorb/Dominik Burkard (Hg.), Der Kardinal der Einheit. Zum 50. Todestag des Jesuiten, Exegeten und Ökumenikers Augustin Bea (1881–1968), 2018. (P)

      Saretta Marotta, Gli anni della pazienza. Bea, l’ecumenismo e il Sant’Uffizio di Pio XII, 2019. (P)

      Michael Florian Pfister, Ein Mann der Bibel. Augustin Bea SJ (1881–1968) als Exeget und Rektor des Päpstlichen Bibelinstituts in den 1930er und 1940er Jahren, 2020. (P)

      Aufsätze:

      Heinrich Bacht, Kardinal Bea. Wegbereiter der Einheit, in: Catholica 25 (1981), S. 173–188.

      Stanislas, Lyonnet, L’orientamento dato dal P. Bea agli studi biblici. Un contributo all’ecumenismo, in: Civiltà Cattolica 132 (1981), S. 550–556.

      Norbert Lohfink, Augustin Bea und die moderne Bibelwissenschaft, in: ders., Studien zur biblischen Theologie 1993, S. 49–63.

      Jan Grootaers, Le Cardinal Bea et son énigme, in: ders., Actes et Acteurs à Vatican II, 1998, S. 277–286.

      Giacomo Martina, A novant’anni della Fondazione del Pontificio Istituto Biblico, in: Archivum historiae pontificiae 37 (1999), S. 129–160.

      Dominik Burkard, Augustin Bea und Alfredo Ottaviani. Thesen zu einer entscheidenden personellen Konstellation im Vorfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils, in: Franz Xaver Bischof (Hg.), Das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965). Stand und Perspektiven der kirchenhistorischen Forschung im deutschsprachigen Raum, 2012, S. 45–66. (P)

      Nikolaus Klein, Kardinal Augustin Bea SJ und das Aggiornamento des Konzils, in: Andreas R. Batlogg/Clemens Brodkorb/Peter Pfister (Hg.), Erneuerung in Christus. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) im Spiegel Münchener Kirchenarchive. Begleitband zur Ausstellung des Erzbischöflichen Archivs München, des Archivs der Deutschen Provinz der Jesuiten und des Karl-Rahner-Archivs München anlässlich des 50. Jahrestags der Konzilseröffnung, 2012, S. 69–90. (P)

      Saretta Marotta, Augustin Bea auf dem Weg zum Ökumeniker 1949–1960, in: Zeitschrift für Kirchengeschichte 127 (2016), S. 373–394.

      Claire Maligot, Inviter des observateurs juifs au concile? Les réflexions du Secrétariat de l’Unité sur le status des interlocuteurs juifs (1960–1962), in: Archives des sciences sociales et des religions 61 (2016), S. 275–295.

      Saretta Marotta, Augustin Bea e la nascita del Segretariato per l’unità dei cristiani, in: Archivum historiae pontificiae 52 (2018), S. 57–85.

      Michael Pfister, Im Spagat zwischen Tradition und zeitgenössischer Forschung. Augustin Beas Bibelauslegung am Beispiel der Sintfluterzählung (Gen 6,5–9,19), in: Clemens Brodkorb/Dominik Burkard (Hg.), Der Kardinal der Einheit. Zum 50. Todestag des Jesuiten, Exegeten und Ökumenikers Augustin Bea (1881–1968), 2018, S. 151–170.

      Lexikonartikel:

      Josef Ernst, Art. „Bea, Kardinal Augustin (1881–1968)“, in: Gerhard Müller/Albrecht Döhnert/Hermann Speikermann/Horst Balz/James K. Cameron/Brian L. Hebbletwaite/Gerhard Krause (Hg.), Theologische Realenzyklopädie, Bd. 2, 1978, S. 390 f.

      Aloys Klein, Art. „Bea, Augustin“, in: Bernd Ottnad (Hg. im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg), Badische Biographien N. F. 1, 1982, S. 31–34.

      Friedrich Wilhelm Bautz, Art. „Bea, Augustinus“, in: ders. (Hg.), Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. 1, 1990, Sp. 434–437.

      Heinz-Albert Raem, Art. „Bea, Augustin”, in: Walter Kasper (Hg.), Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. 2, 31994, Sp. 105 f.

      Aloys Klein, Art. „Bea, Augustin“, in: Hans Dieter Betz/Don S. Browning/Bernd Janowski/Eberhard Jüngel (Hg.), Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 1, 41998, Sp. 1194.

      Martin Bräuer, Art. „Bea, Augustin“, in: ders., Handbuch der Kardinäle 1846–2012, 2014, S. 357 f.

    • Onlineressourcen

    • Porträts

      Bronzebüste v. Arthur Fleischmann (1896–1990), Archiv der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten, München, Abt. 9: Museumsgut, Abbildung auf: Clemens Brodkorb/Dominik Burkard (Hg.), Der Kardinal der Einheit. Zum 50. Todestag des Jesuiten, Exegeten und Ökumenikers Augustin Bea (1881–1968), 2018.

  • Autor/in

    Michael Pfister (Münster)

  • Zitierweise

    Pfister, Michael, „Bea, Augustin“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.10.2022, URL: https://www.deutsche-biographie.de/118654144.html#dbocontent.

    CC-BY-NC-SA