Ebeling, Gerhard

Lebensdaten
1912 – 2001
Geburtsort
Berlin-Steglitz
Sterbeort
Zollikerberg (Kanton Zürich)
Beruf/Funktion
Evangelischer Theologe ; Theologe ; Hochschullehrer
Konfession
evangelisch-lutherisch
Normdaten
GND: 118528491 | OGND | VIAF: 90673966
Namensvarianten

  • Ebeling, Eduard Woldemar Gerhard
  • Ebeling, Gerhard
  • Ebeling, Eduard Woldemar Gerhard
  • Ebeling, G.

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Zitierweise

Ebeling, Gerhard, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118528491.html [29.01.2026].

CC0

  • Ebeling, Eduard Woldemar Gerhard

    1912 – 2001

    Evangelischer Theologe

    Gerhard Ebeling spielte seit den 1950er Jahren sowohl durch seine intensiv rezipierten Untersuchungen als auch durch sein Wirken als Präsident der Kommission zur Herausgabe der Werke Martin Luthers (1483–1546) eine führende Rolle in der Lutherforschung. Als Systematischer Theologe veröffentlichte er u. a. eine viel beachtete „Dogmatik des christlichen Glaubens“ (3 Bde., 1979). Neben Lutherforschung und Dogmatik waren Hermeneutik und Fundamentaltheologie Schwerpunkte von Ebelings Arbeit. 1962 gründete er in Zürich, 1965 in Tübingen ein Institut für Hermeneutik.

    Lebensdaten

    Geboren am 6. Juli 1912 in Berlin-Steglitz
    Gestorben am 30. September 2001 in Zollikerberg (Kanton Zürich)
    Grabstätte Friedhof Enzenbühl in Zürich
    Konfession evangelisch-lutherisch
    Gerhard Ebeling, Imago Images (InC)
    Gerhard Ebeling, Imago Images (InC)
  • 6. Juli 1912 - Berlin-Steglitz

    1921 - Februar 1930 - Berlin-Steglitz

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Humanistisches Gymnasium

    1930 - 1935 - Marburg an der Lahn; Zürich; Berlin

    Studium der Evangelischen Theologie (samt Philosophie) (Abschluss: Erste Theologische Prüfung)

    Universität

    1935 - 1936 - Crossen an der Oder (heute Krosno Odrzańskie, Polen); Fehrbellin (Brandenburg)

    Vikar

    Bekennende Kirche

    1936 - 1937 - Predigerseminar Finkenwalde (heute Zdroje, Polen) bei Stettin

    Pastoralausbildung (Abschluss: Zweite Theologische Prüfung 1938)

    Bekennende Kirche

    1937 - 1938 - Zürich

    Promotionsstudium

    Theologische Fakultät der Universität

    1938 - Berlin

    Ordination

    Bekennende Kirche

    1938 - Zürich

    Promotion (Dr. theol.)

    Universität

    1939 - 1945 - Berlin-Hermsdorf; Berlin-Frohnau

    Pastor in Notgemeinden

    Bekennende Kirche

    1940 - 1945 - Berlin

    Kriegsdienst als Sanitätssoldat

    Wehrmacht

    1945 - 1946 - Tübingen

    Assistent; Habilitand

    Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität

    1946 - Tübingen

    Habilitation für Kirchengeschichte

    Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität

    1947 - 1956 - Tübingen

    ordentlicher Professor für Kirchengeschichte, seit 1954 für Systematische Theologie

    Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität

    1956 - 1965 - Zürich

    ordentlicher Professor für Systematische Theologie

    Theologische Fakultät der Universität

    1963 - 1964 - Madison (New Jersey, USA)

    Gastdozent

    Universität

    1965 - 1968 - Tübingen

    ordentlicher Professor für Systematische Theologie

    Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität

    1968 - Oktober 1979 - Zürich

    Lehrstuhl ad personam für Systematische Theologie, insbesondere Hermeneutik und Fundamentaltheologie

    Theologische Fakultät der Universität

    1979 - 1980 - Tübingen

    Gastwissenschaftler

    Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität

    1980 - 1981 - Göttingen; Bielefeld-Bethel

    Gastwissenschaftler

    Theologische Fakultät der Universität; Kirchliche Hochschule

    1985 - 1997 - Ratzeburg (Lauenburg)

    Vorsitzender des Kuratoriums

    Luther-Akademie

    30. September 2001 - Zollikerberg (Kanton Zürich)

    Kindheit, Jugend und Ausbildung

    Ebeling wuchs in Berlin-Steglitz auf und besuchte hier seit 1921 das Humanistische Gymnasium. Im Anschluss an das Abitur 1930 studierte er Evangelische Theologie an der Universität Marburg an der Lahn, wo er u. a. dem Neutestamentler Rudolf Bultmann (1884–1976) begegnete, der ihm die Hermeneutik erschloss und so für Ebelings Werk prägend wurde. Angeregt durch Bultmann, befassten sich Ebeling und sein Freund Ernst Fuchs (1903–1983) intensiv mit dem Werk Martin Heideggers (1889–1976).

    Nach Studienzeiten in Berlin und Zürich kehrte Ebeling 1935 nach Berlin zurück und legte hier seine Erste (theoretische) Theologische Prüfung bei dem (illegalen) Prüfungsamt der Bekennenden Kirche ab. Es folgten 1935/36 das Vikariat in Crossen an der Oder (heute Krosno Odrzańskie, Polen) und Fehrbellin (Brandenburg) sowie 1936/37 die pfarramtliche Ausbildung im Predigerseminar Finkenwalde (heute Zdroje, Polen) bei Stettin. Hier begegnete Ebeling Dietrich Bonhoeffer (1906–1945), der ihn ebenfalls prägte. Dieser schickte ihn zur weiteren Ausbildung nach Zürich, wo er 1938 mit einer von Fritz Blanke (1900–1967) betreuten Arbeit mit hermeneutischem Zugang über Martin Luthers (1483–1546) Auslegung der Evangelien zum Dr. theol. promoviert wurde. Bald darauf legte Ebeling die Zweite (praktische) Theologische Prüfung in Berlin ab und wurde hier zum Pastor der Bekennenden Kirche ordiniert.

    Berliner Jahre und akademische Karriere

    Von Januar 1939 bis Mai 1945 wirkte Ebeling als staatlich nicht anerkannter und somit illegaler Pastor in Notgemeinden der Bekennenden Kirche in Berlin-Hermsdorf und Berlin-Frohnau. Im Dezember 1940 zum Kriegsdienst eingezogen, diente er zeitgleich als Sanitätssoldat in Berlin. Die Erfahrungen der pastoralen Jahre führten Ebeling dazu, seine Theologie auf die Aufgabe der Verkündigung auszurichten („Theologie und Verkündigung“, 1962).

    Nach der Entlassung aus dem Kriegsdienst kam Ebeling 1945 als Assistent Hanns Rückerts (1901–1974) an die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Tübingen, wo er nach der 1946 erfolgten Habilitation im Januar 1947 zum ordentlichen Professor für Kirchengeschichte ernannt wurde. Mit seiner historischen Arbeit (v. a. über Luther) verband Ebeling stets ein systematisches Interesse. 1954 in Tübingen auf einen Lehrstuhl für Systematische Theologie gewechselt, widmete er sich der Lutherforschung und der Systematischen Theologie in einer einander gegenseitig befruchtenden Beziehung, immer begleitet durch hermeneutische Reflexion.

    1956 nahm Ebeling einen Ruf an die Theologische Fakultät der Universität Zürich an, wo er 1962 die Gründung eines Instituts für Hermeneutik veranlasste. Seine Vorlesungen für Hörer aller Fakultäten arbeitete er zu den Bändchen „Das Wesen des christlichen Glaubens“ (1959) und „Luther. Einführung in sein Denken“ (1964) aus, die vielfach neu aufgelegt und übersetzt wurden und Ebeling international bekannt machten. Seinen Ruf als führender Lutherforscher und Systematiker festigte Ebeling u. a. mit „Wort und Glaube“, vier Aufsatzbänden, die zwischen 1960 und 1995 erschienen, sowie mehreren Bänden „Lutherstudien“ (1971–1989).

    1965 wechselte Ebeling wieder nach Tübingen und gründete auch hier ein Institut für Hermeneutik, ehe er 1968 nach Zürich zurückging. Dort widmete er sich der Fundamentaltheologie als einer kritischen Besinnung über die Theologie, ihr Wesen, ihre Methoden und ihre Probleme, und später dann wieder der Systematischen Theologie („Dogmatik des christlichen Glaubens“, 3 Bde., 1979). Seit 1969 stand er als Präsident der Kommission zur Herausgabe der Werke Luthers (Weimarer Ausgabe) vor und widmete sich nach der Emeritierung 1979 erneut verstärkt eigenen Lutherstudien, u. a. einer tiefgreifenden Kommentierung von Luthers Thesen „De homine“ und einer Darstellung Luthers als Seelsorger in seinem Briefwechsel. Zu Luthers 500. Geburtstag gab er 1982 mit Karin Bornkamm (1928–2016), eine sechsbändige Auswahl von Lutherschriften in modernisiertem Deutsch heraus.

    Anerkennung und Wirkung

    Ebelings Werk fand in Lutherforschung, Systematischer Theologie sowie in Hermeneutik und Fundamentaltheologie allgemein große Anerkennung. Ganz der Sache der Theologie gewidmet, führte er auch tiefschürfende Auseinandersetzungen, so mit dem Philosophen Hans Albert (1921–2023) über das Vernunftverständnis und mit politischen Theologen wie Jürgen Moltmann (1926–2024) über die Weltverantwortung der Christen und der Kirchen. Ebelings Grundanliegen war dabei immer hermeneutisch ausgerichtet; es ging ihm um Verständigung und deshalb eher um Konsensbildung als um Polemik. Ohne eine Schule im eigentlichen Sinn zu bilden, betreute Ebeling rund 30 Promovendinnen und Promovenden, von denen mehrere akademische Lehrer wurden oder wichtige kirchliche Leitungsaufgaben wahrnahmen.

    1952 Dr. theol. h. c., Universität Bonn
    1969 Präsident der Kommission zur Herausgabe der Werke Martin Luthers
    1970 Dr. theol. h. c., Universität Uppsala (Schweden)
    1971 Doctor of Letters (D. Litt.) Universität St. Louis (Missouri, USA)
    1974 Mitglied der Kommission zur Herausgabe der Kritischen Gesamtausgabe der Werke Friedrich Schleiermachers
    1977 korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
    1981 Honorary Degree of Doctor of Divinity, Universität Edinburgh (Schottland)
    1987 Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt
    1993 Dr. theol. h. c., Universität Neuchâtel
    1997 Dr. theol. h. c., Universität Tübingen

    Nachlass:

    Universitätsarchiv Tübingen, 633.

    Verzeichnis weiterer Quellen:

    Albrecht Beutel, Gerhard Ebeling. Eine Biographie, 2012, S. 545–547.

    Monografien:

    Evangelische Evangelienauslegung. Eine Untersuchung zu Luthers Hermeneutik, 1942, 31991. (Diss. theol.)

    Die reformatorische Bewegung am Ort der Reichsregierung in den Jahren 1522 bis 1524, 1946. (masch. Habilitationsschrift)

    Kirchenzucht, 1947, Neuaufl. 2022.

    Die Geschichtlichkeit der Kirche und ihrer Verkündigung als theologisches Problem, 1954, engl. 1967

    Das Wesen des christlichen Glaubens, 1959, 61993, engl. 1961, 31980, japan. 1963, niederl. 1963, korean. 1969, franz. 1970, ital. 1971, span. 1974, tschech. 1996.

    Luther. Einführung in sein Denken, 1964, 62017, engl. 1970, Nachdr. 1978, ital. 1970, norweg. 1978, franz. 1983, portugies. 1988, ungar. 1997.

    Gott und Wort, 1966, engl. 1967, ital. 1969.

    Einführung in theologische Sprachlehre, 1971, engl. 1973, ital. 1981.

    Kritischer Rationalismus? Zu Hans Alberts „Traktat über kritische Vernunft“, 1973, ital. 1974.

    Studium der Theologie. Eine enzyklopädische Orientierung, 1975, 22012, engl. 1978, Nachdr. 1979.

    Lutherstudien, Bd. 2: Disputatio de homine, 3 T., 1977–1989.

    Dogmatik des christlichen Glaubens, 3 Bde., 1979, 42012, ital. Übers. v. Bd. 1, 1990.

    Die Wahrheit des Evangeliums. Eine Lesehilfe zum Galaterbrief, 1981, engl. 1985, ital. 1989.

    Martin Luthers Weg und Wort, 1983, Nachdr. 1989, ital. 1988.

    Luthers Seelsorge. Theologie in der Vielfalt der Lebenssituationen an seinen Briefen dargestellt, 1997

    Aufsatzbände:

    Wort und Glaube [Bd. 1]. Gesammelte Aufsätze, 1960, 31967, engl. 1964, ital. 1974.

    Theologie und Verkündigung. Ein Gespräch mit Rudolf Bultmann, 1962, 21963, engl. 1966, franz. 1972, ital. 1972.

    Wort Gottes und Tradition. Studien zu einer Hermeneutik der Konfessionen, 1964, 21966, engl. 1968.

    Wort und Glaube, Bd. 2: Beiträge zur Fundamentaltheologie und zur Lehre von Gott, 1969.

    Lutherstudien, Bd. 1, 1971.

    Wort und Glaube, Bd. 3: Beiträge zur Fundamentaltheologie, Soteriologie und Ekklesiologie, 1975.

    Umgang mit Luther, 1983.

    Lutherstudien, Bd. 3: Begriffsuntersuchungen – Textinterpretationen – Wirkungsgeschichtliches, 1985.

    Theologie in den Gegensätzen des Lebens. Wort und Glaube, Bd. 4, 1995.

    Herausgeberschaft:

    Martin Luther, Ausgewählte Schriften, hg. v. Karin Bornkamm/Gerhard Ebeling, 6 Bde., 1982, letzte Neuausg. 2016.

    Lexikonartikel:

    Art. „Geist und Buchstabe“, in: Kurt Galling (Hg.), Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 2, 31958, Sp. 1290–1296.

    Art. „Hermeneutik“, in Kurt Galling (Hg.), Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 3, 1959, Sp. 242–262.

    Art. „Luther, Martin II. Theologie”, in: Kurt Galling (Hg.), Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 4, 1960, Sp. 495–520.

    Art. „Theologie I. Begriffsgeschichtlich“, in: Kurt Galling (Hg.), Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Bd. 6, 1962, Sp. 754–769.

    Art. „Theologie und Philosophie I. Problemstrukturen, II. Historisch, III. Dogmatisch“, in: ebd., Sp. 782–830.

    Art. „Tradition VII. Dogmatisch“, in: ebd., Sp. 976–984.

    Predigtsammlungen:

    Vom Gebet. Predigten über das Unser-Vater, 1963, engl. 1966, Nachdr. 1978, ital. 1973, Nachdr. 1978.

    Psalmenmeditationen, 1968, ital. 1973, Nachdr. 1978.

    Die Zehn Gebote in Predigten ausgelegt, 1973.

    Predigten eines „Illegalen“ aus den Jahren 1939–1945, 1995, franz. 1997.

    Selbstdarstellungen:

    Gespräch mit Gerhard Ebeling, in: Raymond Mengus, Wirkungen. Gespräch über Dietrich Bonhoeffer mit E. Bethge, G. Ebeling, H. Gollwitzer und W. A. Visser’t Hooft, 1978, S. 66–82, Wiederabdr. in: Gerhard Ebeling, Theologie in den Gegensätzen des Lebens. Wort und Glaube, Bd. 4, 1995, S. 647–657.

    Zu meiner „Dogmatik des christlichen Glaubens“, in: Theologische Literaturzeitung 105 (1980), S. 721–733, Wiederabdr. in: Gerhard Ebeling, Theologie in den Gegensätzen des Lebens. Wort und Glaube, Bd. 4, 1995, S. 476–491.

    Was Luther mir bedeutet, in: Gerhard Ebeling, Umgang mit Luther, 1983, S. 1–7.

    Theologie in den Gegensätzen des Lebens, in: Johannes B. Bauer (Hg.), Entwürfe der Theologie, 1985, S. 71–93, Wiederabdr. in: Gerhard Ebeling, Theologie in den Gegensätzen des Lebens. Wort und Glaube, Bd. 4, 1995, S. 3–23.

    Ein Leben für die Theologie. Eine Theologie für das Leben, in: Zeitschrift für Theologie und Kirche 95 (1998), S. 158–166.

    Mein theologischer Weg, in: Hermeneutische Blätter. Sonderheft Oktober 2006, S. 5–66. (Qu, P) (Onlineressource)

    Bibliografien:

    Wilfrid Werbeck, Bibliographie Gerhard Ebeling. Unter Benutzung einer Zusammenstellung des Verfassers, in: Eberhard Jüngel/Johannes Wallmann/Wilfrid Werbeck (Hg.), Verifikationen. Festschrift für Gerhard Ebeling zum 70. Geburtstag, 1982, S. 523–540.

    Jan Bauke, Bibliographie Gerhard Ebeling. Überarbeitung, Erweiterung und Fortführung der 1982 von Wilfrid Werbeck zusammengestellten Bibliographie. Unter Benutzung eines Verzeichnisses des Verfassers, in: Hans Friedrich Geisser/Hans Jürgen Luibl/Walter Mostert/Hans Weder (Hg.), Wahrheit der Schrift – Wahrheit der Auslegung. Eine Zürcher Vorlesungsreihe zu Gerhard Ebelings 80. Geburtstag am 6. Juli 1992, 1993, S. 326–352. (Onlineressource)

    Albrecht Beutel, Schriftenverzeichnis Gerhard Ebeling, in: ders., Gerhard Ebeling. Eine Biographie, 2012, S. 548–570.

    Monografien:

    Hans Albert, Traktat über kritische Vernunft, 1968, 51991.

    Jürgen Werbick, Die Aporetik des Ethischen und der christliche Glaube. Studien zur Fundamentaltheologie Gerhard Ebelings, 1976.

    Pierre Paroz, Foi et raison. La foi chrétienne aux prises avec le rationalisme critique. Hans Albert et Gerhard Ebeling, 1985.

    Karin Gelder, Glaube und Erfahrung. Eine kritische Auseinandersetzung mit Gerhard Ebelings „Dogmatik des christlichen Glaubens“ im Kontext der gegenwärtigen evangelisch-theologischen Diskussion, 1992.

    John B. Ackley, The Church of the Word. A Comparative Study of Word, Church and Office in the Thought of Karl Rahner and Gerhard Ebeling, 1993.

    Albrecht Beutel, Gerhard Ebeling. Eine Biographie, 2012. (Qu, W, L, P)

    Ruth Görnand, Die Metaphysikkritik Gerhard Ebelings und ihre Vorgeschichte, 2016.

    Philipp Sebastian Gmelin, Das „Wort Gottes“ als menschliche Sprechhandlung. Ein Beitrag zu Gerhard Ebelings Sprachlehre, 2024.

    Festschriften:

    Eberhard Jüngel/Johannes Wallmann/Wilfrid Werbeck (Hg.), Verifikationen. Festschrift für Gerhard Ebeling zum 70. Geburtstag, 1982. (W)

    Hans Friedrich Geisser/Walter Mostert (Hg.), Wirkungen hermeneutischer Theologie. Eine Zürcher Festgabe zum 70. Geburtstag Gerhard Ebelings, 1983.

    Hans Friedrich Geisser/Hans Jürgen Luibl/Walter Mostert/Hans Weder (Hg.), Wahrheit der Schrift – Wahrheit der Auslegung. Eine Zürcher Vorlesungsreihe zu Gerhard Ebelings 80. Geburtstag am 6. Juli 1992, 1993.

    Aufsätze:

    Jürgen Moltmann, Anfrage und Kritik. Zu G. Ebelings „Theologie und Verkündigung“, in: Evangelische Theologie 24 (1964), S. 25–34.

    Heinrich Stirnimann, Evangelische Fundamentaltheologie. Zu zwei Neuerscheinungen von W. Joest und G. Ebeling, in: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie 22 (1975), S. 375–383.

    Albert Janssen, Historisch-kritische Theologie und evangelisches Kirchenrecht. Zur kirchenrechtlichen Bedeutung der Theologie Gerhard Ebelings, in: Zeitschrift für evangelisches Kirchenrecht 26 (1981), S. 1–50.

    Walter Mostert, Gerhard Ebeling (* 1912). „Theologie in den Gegensätzen des Lebens“, in: Stefan Leimgruber/Max Schoch (Hg.), Gegen die Gottvergessenheit. Schweizer Theologen im 19. und 20. Jahrhundert, 1990, S. 388–406.

    Hans Christian Knuth, Die Bedeutung Luthers für die theologische Hermeneutik, besonders beim frühen Ebeling, in: ders., Verstehen und Erfahrung. Hermeneutische Beiträge zur empirischen Theologie, 1986, S. 16–67.

    Albrecht Beutel, Gerhard Ebeling und die Erforschung der Theologie Luthers, in: Rainer Vinke (Hg.), Lutherforschung im 20. Jahrhundert. Rückblick – Bilanz – Ausblick, 2004, S. 99–116.

    Mark D. Menacher, Gerhard Ebeling’s Lifelong Kirchenkampf as Theological Method, in: Lutheran Quaterly 18 (2004), S. 1–27.

    Paul Ricœur, Gerhard Ebeling. Rückwendung zur Reformation und Wortgeschehen, in: Hermeneutische Blätter, Sonderheft Oktober 2006, S. 75–94. (Onlineressource)

    Dietz Lange, Kirche im Zeichen der Zwei-Reiche-Lehre. Ein Beitrag zur Ekklesiologie Gerhard Ebelings, in: Zeitschrift für Theologie und Kirche 108 (2011), S. 72–87.

    Pierre Bühler, Une présentation de la vie et de l’œuvre de Gerhard Ebeling, in: Gerhard Ebeling, Répondre de la foi. Réflexions et rencontres [franz. Übers. v. 14 Texten], hg. v. Pierre Bühler, 2012, S. 281–322.

    Pierre Bühler, Gerhard Ebeling. Evangelische Evangelienauslegung (1942), in: Oda Wischmeyer (Hg.), Handbuch der Bibelhermeneutiken, 2016, S. 921–931.

    Nachrufe:

    Eberhard Jüngel, Doctor ecclesiae. Zum Tode des Theologen Gerhard Ebeling, in: Neue Zürcher Zeitung Nr. 228 v. 2.10.2001. (Onlineressource)

    Albrecht Beutel, In memoriam Gerhard Ebeling, in: Luther-Jahrbuch 69 (2002), S. 13–19.

    Pierre Bühler (Hg.), Gerhard Ebeling [Akademische Gedenkfeier], in: Hermeneutische Blätter, Sonderheft Juli 2003.

  • Autor/in

    Pierre Bühler (Zürich)

  • Zitierweise

    Bühler, Pierre, „Ebeling, Gerhard“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.01.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd118528491.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA