Posse, Hans

Lebensdaten
1879 – 1942
Geburtsort
Dresden
Sterbeort
Berlin
Beruf/Funktion
Kunsthistoriker ; Museumsdirektor ; Sonderbeauftragter Adolf Hitlers ; Hochschullehrer
Konfession
evangelisch-lutherisch
Normdaten
GND: 116269952 | OGND | VIAF: 49972415
Namensvarianten

  • Posse, Hans

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Zitierweise

Posse, Hans, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd116269952.html [16.01.2026].

CC0

  • Posse, Hans

    1879 – 1942

    Kunsthistoriker, Museumsdirektor, Sonderbeauftragter Adolf Hitlers

    Hans Posse leitete seit 1910 für drei Jahrzehnte die Gemäldegalerie Dresden und begründete dort 1931/32 die heutige Abteilung Neue Meister. Im „Dritten Reich“ geriet er wegen des Erwerbs „entarteter“ Kunst unter Druck, ehe er von Adolf Hitler (1889–1945) rehabilitiert wurde. Als dessen persönlicher Sonderbeauftragter organisierte Posse seit 1939 ein Verteilungsprogramm von NS-Raubkunst aus ganz Europa auf Museen des Deutschen Reichs und baute eine Gemäldesammlung für das geplante „Führermuseum“ in Linz auf.

    Lebensdaten

    Geboren am 6. Februar 1879 in Dresden
    Gestorben am 7. Dezember 1942 in Berlin
    Grabstätte Urnenhain Tolkewitz in Dresden
    Konfession evangelisch-lutherisch
    Hans Posse (InC)
    Hans Posse (InC)
  • 6. Februar 1879 - Dresden

    Ostern 1889 - Ostern 1898 - Dresden

    Schulbesuch (Abschluss: Abitur)

    Gymnasium zum Heiligen Kreuz (heute Evangelisches Kreuzgymnasium)

    1898 - 1899

    einjährig-freiwilliger Militärdienst

    Ersatz-Bataillon des 1. Leibgrenadier-Regiments Nr. 100

    Mai 1899 - 1900 - Marburg an der Lahn

    Studium der Historischen Hilfswissenschaften und Germanistik (ohne Abschluss)

    Universität

    Oktober 1900 - 1903 - Wien

    Studium der Kunstgeschichte

    Universität

    Juni 1903 - Wien

    Promotion (Dr. phil.)

    Universität

    Oktober 1903 - März 1910 - Berlin

    Volontär; seit 1904 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter; seit April 1909 Assistent des Direktors Wilhelm Bode (1845–1929)

    Gemäldegalerie

    April 1910 - Dezember 1942 - Dresden

    Direktor (April–Juli 1938 nominell abgesetzt)

    Gemäldegalerie

    August 1914 - September 1918 - Westfront; Ostfront

    Kriegsdienst (zuletzt Leutnant)

    u. a. Ersatz-Bataillon des 1. Leibgrenadier-Regiments Nr. 100

    Juli 1939 - Dezember 1942

    persönlicher Sonderbeauftragter Adolf Hitlers (1889–1945)

    7. Dezember 1942 - Berlin

    alternativer text
    Hans Posse, BArch / Bildarchiv (InC)

    Posse wuchs in einem konservativ-bildungsbürgerlichen Elternhaus in Dresden auf, wo er von 1889 bis 1898 das Gymnasium zum Heiligen Kreuz besuchte und parallel dazu privaten Zeichen- und Malunterricht erhielt. Nach dem Abitur absolvierte er 1898/99 den Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger und studierte danach kurzzeitig Historische Hilfswissenschaften und Germanistik in Marburg an der Lahn, seit Oktober 1900 Kunstgeschichte in Wien, wo er u. a. bei Alois Riegl (1858–1905), Julius von Schlosser (1866–1938) und Franz Wickhoff (1853–1909) hörte. 1903 wurde Posse an der Universität Wien mit einer von Wickhoff betreuten, 1925 gedruckten Studie über den italienischen Maler Andrea Sacchi (1599–1661) zum Dr. phil. promoviert und wechselte im Oktober desselben Jahres als Volontär an die von Wilhelm Bode (1845–1929) geführte Gemäldegalerie Berlin, an der er seit 1904 als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter wirkte und im April 1909 Bodes Assistent wurde.

    Dank Bodes Förderung wurde Posse zum 1. April 1910 als Nachfolger Karl Woermanns (1844–1933) Direktor der Gemäldegalerie Dresden, die er bis zu seinem Tod leitete. Von 1911 bis 1914 führte er eine umfassende Reorganisation der Sammlung durch, welche die wandfüllende „Petersburger“ Hängung im Semperbau zugunsten einer lockeren Präsentation im Sinne der Museumsreformbewegung aufgab und für die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts einen Galerieneubau am Zwingerteich vorsah. Die Bauarbeiten wurden 1915 begonnen, 1916 kriegsbedingt unterbrochen und 1919 eingestellt. Von August 1914 bis September 1918 leistete Posse Kriegsdienst und wurde in dieser Zeit z. T. von Max Lehr (geb. 1885) vertreten. 1927 griff Posse das Neubauprojekt wieder auf, der Sächsische Landtag verweigerte jedoch die Finanzierung. 1931 eröffnete er stattdessen die Neue Staatliche Gemäldegalerie in der Sekundogenitur auf der Brühlschen Terrasse mit der Malerei des 19. Jahrhunderts und 1932 die Galerie des 20. Jahrhunderts im Ostflügel des Semperbaus.

    Nach dem Ersten Weltkrieg vertrat Posse mit Erfolg die Belange der Gemäldegalerie gegen alliierte Reparationsforderungen sowie in dem von 1918 bis 1927 durchgeführten Vermögensausgleich mit dem ehemaligen Königshaus der Wettiner. 1919 forderten Kräfte des linken politischen Spektrums, u. a. der Maler Conrad Felixmüller (1897–1977) und der Journalist Carl Puetzfeld, seine Absetzung, u. a. mit dem Argument, dass er noch keine Werke des Expressionismus erworben habe. Die Möglichkeit hierzu erhielt Posse jedoch erst 1920 infolge der Reform der konservativen Ankaufskommission der Gemäldegalerie; anschließend erwarb Posse expressionistische Gemälde u. a. von Oskar Kokoschka (1886–1980), Edvard Munch (1863–1944) und Emil Nolde (1867–1956). Als Kurator für die deutsche Abteilung der Biennalen von Venedig (1922, 1930) und der Internationalen Kunstausstellung Dresden (1926) präsentierte Posse die Avantgarde als Gegenwartskunst, womit er völkisch-konservative Dresdner Künstler, v. a. Walther Gasch (1886–1962) und Richard Müller (1874–1954), gegen sich aufbrachte. Posse gelang es zudem, die Bestände der Gemäldegalerie u. a. durch bedeutende Werke von Lucas Cranach dem Älteren (1472–1553) und Caspar David Friedrich (1774–1840) zu erweitern.

    Infolge der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 verstärkten Posses Gegner ihre Angriffe. Posse trat zum 1. Mai 1933 in die NSDAP ein, seine noch provisorische Mitgliedschaft wurde im Jahr darauf jedoch gestrichen, vermutlich aufgrund der Intervention seiner Dresdner Gegner. Posse stand der NS-Ideologie distanziert gegenüber, befürwortete aber das NS-Führerprinzip, das nicht zuletzt auf dem in der Kunstgeschichte tief verwurzelten Geniekonzept beruhte. Nachdem 1937 mehr als 50 Gemälde der Dresdner Gemäldegalerie als „entartete“ Kunst beschlagnahmt worden waren, versuchte der kommissarische Leiter des Sächsischen Ministeriums für Volksbildung, Arthur Göpfert (1902–1986), vergeblich, Posse im März 1938 in den einstweiligen Ruhestand zu drängen; Posse wurde zwar nominell seiner Führungsposition entbunden, nahm aber intern weiterhin direktorale Aufgaben wahr. Auf Vermittlung des Kunsthändlers Karl Haberstock (1878–1956) ließ sich Adolf Hitler (1889–1945) am 18. Juni 1938 von Posse durch die Dresdner Galerie führen, die dieser kurz zuvor mit der Neugründung einer Deutschen Abteilung ideologisch auf Linie gebracht hatte. Im Anschluss daran wurde er von Hitler persönlich rehabilitiert und wieder offiziell in sein Amt als Direktor eingesetzt.

    Am 20. Juni 1939 wurde Posse auf dem Obersalzberg zu einem Sonderbeauftragten Hitlers ernannt. Mit umfassenden Vollmachten ausgestattet, war es seine Aufgabe, während des Zweiten Weltkriegs die Verteilung der im gesamten deutschen Herrschaftsbereich geraubten Kunstwerke auf Museen des Deutschen Reichs vorzubereiten und im Besonderen eine Gemäldesammlung für das von Hitler geplante „Führermuseum“ in Linz aufzubauen. Als Machtmittel nutzte Posse dabei den im Juni 1938 erlassenen „Führervorbehalt“, mit dem sich Hitler das Erstzugriffsrecht auf die im annektierten Österreich beschlagnahmten jüdischen Kunstsammlungen eingeräumt hatte. Indem er den Geltungsbereich des „Führervorbehalts“ ständig erweitern ließ, wurde Posse ein Hauptprotagonist des NS-Kunstraubs. Alle anderen zentralen Funktionäre des Kunstraubs – u. a. der Sonderbeauftragte für den Schutz und die Sicherung von Kunstwerken in den besetzten Ostgebieten, Kajetan Mühlmann (1898–1958), und die Mitarbeiter des Einsatzstabs Reichsleiter Rosenberg, Bruno Lohse (1911–2007) und Robert Scholz (1902–1981) – mussten mit ihm kooperieren. Posse trug 1200 Gemälde für das „Führermuseum“ zusammen und verteilte über 5000 aus jüdischem Besitz enteignete Kunstwerke auf die Museen der „Ostmark“; schätzungsweise 50 000 Objekte, z. T. angekauft, zum Großteil enteignet, warteten in diversen Depots auf ihre Verteilung. Nach seinem Tod wurde Posse auf Weisung Hitlers mit einem Staatsbegräbnis in Dresden geehrt.

    1902 außerordentliches Mitglied des k. k. Instituts für österreichische Geschichtsforschung, Wien
    1914–1918 Eisernes Kreuz II. und I. Klasse
    1922 Kommissar für den Deutschen Pavillon der 13. Biennale von Venedig
    1930 Kommissar für den Deutschen Pavillon der 17. Biennale von Venedig
    1943 Ehrenbürger der Stadt Linz

    Nachlass:

    Archiv der Staatlichen Kunstsammlungen, Dresden, 01/GG – Gemäldegalerie.

    Weitere Archivmaterialien:

    Archiv des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Wien, Handakten 1902.

    Archiv der Universität Wien, Meldungsbuch Nr. 13.902 Hans Posse; PN 1640. (Rigorosenakte)

    Sächsisches Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv Dresden, 11 127 Gemäldegalerie Dresden, Nr.29/1. (Personalakten)

    Germanisches Nationalmuseum, Deutsches Kunstarchiv, ZK DKA 1697. (Diensttagebuch 1934–1942, Angelegenheiten der Gemäldegalerie Dresden; Reisetagebücher 1939–1942; Dienstreisen im Auftrag Hitlers; Taschenkalender 1942)

    Archiv der Akademie der Künste, Berlin, Nachlass Robert Sterl, Nr. 18–22. (Korrespondenz)

    Zentralbibliothek Zürich, Handschriftenabteilung, Nachlass Oskar Kokoschka. (Korrespondenz)

    Archiv des Österreichischen Historischen Instituts, Rom, Kiste I, 5 und Kiste I, 20. (Materialien zur Gemischten Gesellschaft, Rom, u. a. Fotos und Karikaturen, Posse darstellend, 1901)

    Bundesarchiv, Koblenz, B 323. (Treuhandverwaltung für Kulturgut bei der OFD München)

    Gedruckte Quellen:

    Oskar Kokoschka, Mein Leben, 1971, S. 182–192.

    Oskar Kokoschka, Briefe, Bd. 2, hg. v. Olda Kokoschka/Heinz Spielmann, 1985.

    Bernhard Maaz (Hg.), Kunst-, Welt- und Werkgeschichten. Die Korrespondenz zwischen Hans Posse und Wilhelm von Bode von 1904 bis 1928, 2012. (L, P)

    Monografien:

    Die Gemäldegalerie des Kaiser-Friedrich-Museums. Vollständiger beschreibender Katalog mit Abbildungen sämtlicher Gemälde. Erste Abteilung, 1909 (Onlineressource), 21913. (Bearb.)

    Die italienische Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts, 1909.

    Die Gemäldegalerie des Kaiser-Friedrich-Museums. Vollständiger beschreibender Katalog mit Abbildungen sämtlicher Gemälde. Zweite Abteilung, 1911. (Bearb.) (Onlineressource)

    Die Königliche Gemälde-Galerie zu Dresden, 1914.

    Meisterwerke der Staatlichen Gemäldegalerie in Dresden, 1920, 31924.

    Raffaels Sixtinische Madonna, 1922.

    Die vier Altargemälde des Antonio da Correggio, 1925.

    Der römische Maler Andrea Sacchi. Ein Beitrag zur Geschichte der klassizistischen Bewegung im Barock, 1925. (Onlineressource) (Diss. phil.; Originalmanuskript v. 1903 verschollen)

    Robert Sterl, 1929.

    Malerei des Barock. Aus den Beständen der Staatlichen Gemäldegalerie, 1933.

    Lucas Cranach d. Ä. und d. J. Ausstellung von Werken aus dem Besitze der Staatlichen Sammlungen, veranstaltet aus Anlass der Dresdener Museumswoche von der Staatlichen Gemäldegalerie und dem Staatlichen Kupferstichkabinett, 1937.

    Lucas Cranach d. Ä., 1942, 21943.

    Beiträge:

    Das Deckenfresko des Pietro da Cortona im Palazzo Barberini und die Deckenmalerei in Rom, in: Jahrbuch der Preußischen Kunstsammlungen 40 (1919), S. 93–118 u. 126–173.

    Die Briefe des Grafen Francesco Algarotti an den sächsischen Hof und seine Bilderkäufe für die Dresdner Gemäldegalerie 1743–1747, in: Jahrbuch der Preußischen Kunstsammlungen 52 (1931), Beiheft, S. 1–73.

    Bibliografie:

    Staatliche Kunstsammlungen Dresden/Gilbert Lupfer/Thomas Rudert (Hg.), Zwischen Macht und Moral. Annäherungen an Hans Posse (1879–1942), 2015, S. 417–420.

    Zeichnungen:

    Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett. (drei Rom-Zeichnungen)

    Nordico Stadtmuseum Linz, Archiv, Gr 3973/153. (153 Zeichnungen aus dem Ersten Weltkrieg)

    Monografien:

    Hildegard Brenner, Die Kunstpolitik des Nationalsozialismus, 1963, S. 154–159. (Qu)

    Ruth Seydewitz/Max Seydewitz, Das Dresdener Galeriebuch. Vierhundert Jahre Dresdener Gemäldegalerie, 1964, S. 89–119.

    Alexis Joachimides, Die Museumsreformbewegung in Deutschland und die Entstehung des modernen Museums 1880–1940, 2001, S. 178–186.

    Birgit Schwarz, Hitlers Museum. Die Fotoalben Gemäldegalerie Linz. Dokumente zum „Führermuseum“, 2004.

    Birgit Schwarz, Geniewahn. Hitler und die Kunst, 2009, 32024, S. 228–235. (P)

    Bernhard Maaz (Hg.), Kunst-, Welt- und Werkgeschichten. Die Korrespondenz zwischen Hans Posse und Wilhelm von Bode von 1904 bis 1928, 2012. (Qu, L, P)

    Birgit Schwarz, Auf Befehl des Führers. Hitler und der NS-Kunstraub, 2014. (P)

    Birgit Schwarz, Hitlers Sonderauftrag Ostmark. Kunstraub und Museumspolitik im Nationalsozialismus, 2018. (P)

    Sammelband:

    Staatliche Kunstsammlungen Dresden/Gilbert Lupfer/Thomas Rudert (Hg.), Zwischen Macht und Moral. Annäherungen an Hans Posse (1879–1942), 2015. (Qu, L, P)

    Aufsätze und Artikel:

    Birgit Dalbajewa, „Träger bewegteren Lebensgefühls“. Erwerbungen von Oskar Kokoschka durch Ludwig Justi, Hans Posse und Paul Ferdinand Schmidt nach der Novemberrevolution 1918, in: Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 30 (2002/03), S. 131–145.

    Birgit Schwarz, Hitlers Sonderbeauftragter Hans Posse, in: Dresdner Hefte 22 (2004), H. 1, S. 77–85.

    Hendrik Bäringshausen/Viktoria Wucherer, Der Kunsthändler Hermann Holst, der Galeriedirektor Hans Posse und der Maler Oskar Kokoschka als Bewohner des „Pavillons J“ im Grossen Garten in Dresden, in: Jahrbuch Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen 14 (2006), S. 129–142.

    Thomas Rudert, Die staatlichen Sammlungen für Kunst und Wissenschaft Dresden und die Vermögensauseinandersetzungen mit dem Haus Wettin 1918–1927, in: Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 33 (2006/07), S. 83–112.

    Thomas Rudert, „Ein junger Neuling, den vorgesetzten Behörden gefügig“. Vor 100 Jahren wurde Hans Posse Direktor der Dresdener Gemäldegalerie, in: Dresdener Kunstblätter 54 (2010), H. 3, S. 171–179. (P)

    Birgit Dalbajewa, „Im ‚Dritten Reich‘ geht es mir sicher schlechter!“ Hans Posse an Robert Sterl 1931, in: Dresdener Kunstblätter 57 (2013), H. 2, S. 34–41. (P)

    Birgit Dalbajewa, Im Blickpunkt von Will Grohmann. Die Gemäldegalerie unter Hans Posse als Ort der Moderne in Dresden, in: Konstanze Rudert (Hg.), Zwischen Intuition und Gewissheit. Will Grohmann und die Rezeption der Moderne in Deutschland und Europa 1918–1968, 2013, S. 40–49.

    Birgit Schwarz, Rittmeister und Excellenz. Oskar Kokoschka und Hans Posse 1919 bis 1923, in: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte 62 (2014), S. 231–254. (P)

    Birgit Kirchmayr, Art. „Hans Posse“, in: Lexikon der österreichischen Provenienzforschung, 2019. (Onlineressource)

    Karin Müller-Kelwing, Art. „Hans Posse“, in: Sächsische Biografie, hg. v. Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, 2021. (P) (Onlineressource)

    Birgit Schwarz, Art. „POSSE Hans“, in: Répertoire des acteurs du marché de l'art en France sous l'Occupation, 1940–1945, 2021. (P) (Onlineressource)

    Silvia Diebner, Die „Gemischte Gesellschaft“ (GG). Ausländische Junggesellen in Rom um 1900. Ein Fund im Archiv des Österreichischen Historischen Instituts Rom, in: Römische Historische Mitteilungen 65 (2023), S. 467–559. (P)

    Nachrufe:

    Robert Oertel, Hans Posse zum Gedächtnis, in: Neues Archiv für sächsische Geschichte und Altertumskunde 63 (1942), S. 170–174.

    N. N., Ein genialer Museumsdirektor. Zum Tode Dr. Hans Posse, in: Dresdener Neueste Nachrichten v. 9.12.1942.

    F. Z., Staatsbegräbnis für Galeriedirektor Hans Posse, in: Dresdener Nachrichten v. 9.12.1942, S. 4.

    N. N., Hans Posse zum Gedächtnis, in: Frankfurter Zeitung, Nr. 632 v. 11.12.1942.

    N. N., Der Staatsakt in Dresden für Dr. Hans Posse, in: Völkischer Beobachter, Nr. 346 v. 12.12.1942.

    Robert Oertel, Ein Hort europäischer Kunst, in: Das Reich v. 31.1.1943.

    Eberhard Hanfstaengl, Hans Posse †, in: Pantheon 31 (1943), H. 1, S. 24.

    N. N., Hans Posse gestorben, in: Deutsche Zeitschrift für Maltechnik 59 (1943), H. 1, S. 13 f.

    August Zöhrer, Dr. Hans Posse. Der Schöpfer des Linzer Kunstmuseums, in: Gestalter und Gestalten, hg. v. Oberbürgermeister der Gauhauptstadt Linz, 1943, S. 7–16.

    Fotografie, 1898/99, Archiv der Universität Wien, Abbildung in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden/Gilbert Lupfer/Thomas Rudert (Hg.), Zwischen Macht und Moral. Annäherungen an Hans Posse (1879–1942), 2015, S. 68.

    zwei Fotografien, 1910, Digitales Bildarchiv des Bundesarchivs. (Onlineressource)

    Gemälde (Öl/Leinwand) v. Gustav Meyer-Buchwald (1881–1918), 1915/16, Verbleib unbekannt, Abbildung in: 1. Ausstellung 1916. Künstler-Vereinigung Dresden im neuen Städt. Ausstellungsgebäude, 1916, Kat.-Nr. 90.

    Zeichnung v. Oskar Kokoschka (1886–1980), 1921, Privatbesitz, Abbildung in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden/Gemäldegalerie Neue Meister/Österreichische Galerie Belvedere (Hg.), Kokoschka und Dresden. Ausstellung in Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Neue Meister von 29. September bis 4. Dezember 1996, 1996, Kat.-Nr. 85, S. 182.

    Gemälde (Öl/Leinwand) v. Georg Oehme (1890–1955), ca. 1935, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Albertinum, Gal.-Nr. 3426. (Onlineressource)

    Totenmaske v. Arno Breker (1900–1991), 1942, verschollen, Abbildung in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden/Gilbert Lupfer/Thomas Rudert (Hg.), Zwischen Macht und Moral. Annäherungen an Hans Posse (1879–1942), 2015, S. 148.

  • Autor/in

    Birgit Schwarz (Wien)

  • Zitierweise

    Schwarz, Birgit, „Posse, Hans“ in: NDB-online, veröffentlicht am 01.01.2026, URL: https://www.deutsche-biographie.de/gnd116269952.html#dbocontent

    CC-BY-NC-SA