Lebensdaten
1830 bis 1884
Geburtsort
Wottichen (Böhmen)
Sterbeort
Marienbad (Böhmen)
Beruf/Funktion
Chemiker ; Papierfabrikant
Konfession
jüdisch
Normdaten
GND: 135736897 | OGND | VIAF: 1236679
Namensvarianten
  • Diamant, Moritz

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Zitierweise

Diamant, Moritz, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd135736897.html [25.09.2020].

CC0

  • Genealogie

    V Michael (1797–1882), Bürger u. Handelsmann in Wottichen;
    ⚭ Hedwig Eisig (1840–82) aus Oestringen b. Bruchsal;
    5 K, u. a. Berthold (1866–1942), Dir. der familieneigenen Papierfabrik Bruck/Mur, Max Karl (* 1869), Dir. der Gräflich Henckel Donnersmarckschen Papierfabrik Frantschach (Kärnten), KR.

  • Leben

    D. studierte in München unter J. von Liebig Chemie und ging dann zur Papiermacherei. Es gelang ihm die Erfindung, Stengel und Blätter der Maispflanze, die im damaligen Ungarn in großen Mengen vorhanden war, so zu präparieren, daß der daraus gewonnene Halbstoff zur Papierfabrikation verwendet werden konnte. 1859 erbaute er mit Unterstützung der kaiserlich und königlichen Regierung und unter Mithilfe von Alois Auer Ritter von Welsbach die erste Maisstrohstoffabrik in Roman-Szt. Mihaly. 1862 errichtete er die Papierfabrik Peterndorf in Siebenbürgen, 1873-78 war er Direktor in Deutschlandsberg (Steiermark), 1878 gründete er die Mürztaler Holzstoff- und Papierfabriken M. D. & Co. in Kapfenberg und Bruck/Mur.

  • Literatur

    Centralblatt f. dt. Papierfabrikation 9, 1860, S. 10;
    M. D., Die erste Maisstrohpapierfabrik vor 75 J., in: Der Altenburger Papierer 11, 1937, S. 138 f. - Zu S Max Karl: Wenzel, 1929.

  • Autor/in

    Toni Schulte
  • Empfohlene Zitierweise

    Schulte, Toni, "Diamant, Moritz" in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 631 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd135736897.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA