Lebensdaten
1838 bis 1865
Beruf/Funktion
Sängerin
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 134086058 | OGND | VIAF: 1220339
Namensvarianten
  • Ahna, Eleonore de
  • De Ahna, Eleonore
  • Ahna, Eleonore de
  • mehr

Quellen(nachweise)

Verknüpfungen

Verknüpfungen auf die Person andernorts

Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.

Zitierweise

De Ahna, Eleonore, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd134086058.html [27.09.2020].

CC0

  • Leben

    De Ahna: Eleonore D., Sängerin, geb. 8. Jan. 1838 zu Wien, gestorben 10. Mai 1865 in Berlin. Mit einer schönen Mezzosopran-Stimme begabt, wurde Eleonore durch ungünstige Vermögensverhältnisse ihres Vaters, eines baierischen Oberlieutenants und nachherigen Fabrikbesitzers, bestimmt, ihr Talent zu verwerthen. Nach eingehendem Gesangsunterricht bei Professor Ed. Mantius in Berlin, debütirte sie an der königl. Oper daselbst am 2. Sept. 1859 als Orsina in „Lucrezia Borgia“ und wurde in Folge der außergewöhnlich günstigen Aufnahme des Publicums wie der Kenner am 1. Jan. 1860 für genanntes Institut engagirt. Leider setzte der Tod bereits nach 5 Jahren ihrem ferneren Wirken ein Ende, noch bevor sie — mit Ausnahme einiger Gastspiele — Gelegenheit gefunden hatte, auch über das Weichbild Berlins hinaus ihren guten Anlagen Geltung zu verschaffen. Fides im „Prophet“ wird als ihre beste Leistung bezeichnet; außerdem fanden reiche Anerkennung ihre Ortrud (Lohengrin), Elisabeth (Tannhäuser), Orpheus (Gluck), Elvira (Don Juan), Gräfin (Figaro's Hochzeit), Maddalena (Rigoletto) u. a.

  • Autor/in

    Joseph , Kürschner.
  • Empfohlene Zitierweise

    Kürschner, Joseph, "De Ahna, Eleonore" in: Allgemeine Deutsche Biographie 4 (1876), S. 790 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd134086058.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA