Lebensdaten
1806 – 1864
Sterbeort
Leitmeritz
Beruf/Funktion
Jurist ; Musiker
Konfession
keine Angabe
Normdaten
GND: 117368393 | OGND | VIAF: 40154062
Namensvarianten
  • Veit, Wenzel Heinrich
  • Veit, Václav
  • Veit, Václav J.
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Orte

Symbole auf der Karte
Marker Geburtsort Geburtsort
Marker Wirkungsort Wirkungsort
Marker Sterbeort Sterbeort
Marker Begräbnisort Begräbnisort

Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.

Zitierweise

Veit, Wenzel Heinrich, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd117368393.html [24.02.2024].

CC0

  • Biographie

    Veit: Wenzel Heinrich V., ein sehr begabter Musikdilettant, geboren am 19. Januar 1806 zu Czepnitz in Böhmen, am 16. Februar 1864 zu Leitmeritz. Schon in seinem Geburtsdorfe erhielt er vom Schullehrer den ersten Musikunterricht, kam darauf aufs Gymnasium zu Leitmeritz, 1821 auf die Universität zu Prag um Jura zu studiren, pflegte aber dabei die Musik in jeder Weise und zeigte sich bald ebenbürtig jedem Fachmusiker. 1831 wurde er städtischer Magistratsbeamter in Prag und rückte 1850 bis zum Oberlandesgerichtsrath und 1861 zum Gerichtspräsidenten in Leitmeritz herauf, wo er sein thätiges Leben beschloß. Er muß ein ebenso guter Jurist gewesen sein, wie Musiker, sonst wäre er wol nie auf eine so hohe Rangstufe gelangt. Als Musiker zeichnete er sich besonders als Componist aus und brachte es mit der Veröffentlichung seiner Compositionen bis an 50 Werke, die zu ihrer Zeit sich der Anerkennung von Musikern und Laien erfreuten. In Augsburg wurde ihm sogar 1841 der städtische Musikdirectorposten angeboten, den er aber ablehnte. Schon im J. 1835 gab er drei Quintette für Streichinstrumente bei Hofmeister in Leipzig als op. 1 heraus, denen folgte als op. 20 ein 4. Quintett. 1839 erschien sein erstes Streichquartett op. 3, dann op. 5, 7 und 16 drei andere. In der Allg. Leipziger Musikzeitung werden zahlreiche Werke von ihm angezeigt|und besprochen, darunter eine Cantate, eine Ouverture, ein Schlachtgesang für 16 Stimmen mit Blasinstrumenten, 1 Violinconcert, mehrere Liederhefte und zahlreiche Clavierpiecen.

    • Literatur

      Schilling's Lexikon, Supplementband.

  • Autor/in

    Rob. Eitner.
  • Zitierweise

    Eitner, Robert, "Veit, Wenzel Heinrich" in: Allgemeine Deutsche Biographie 39 (1895), S. 551-552 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd117368393.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA