Lebensdaten
1752 – 1821
Beruf/Funktion
evangelischer Theologe ; Superintendent
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 131873121 | OGND | VIAF: 40520179
Namensvarianten
  • Am Ende, Johann Gottfried
  • AmEnde, Johann Gottfried
  • Ende, Johann Gottfried am

Objekt/Werk(nachweise)

Zitierweise

Am Ende, Johann Gottfried, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd131873121.html [15.06.2024].

CC0

  • Biographie

    am Ende: Johann Gottfried a. E., geb. 22. Aug. 1752, Sohn des Pfarrers zu Voigtsdorf, 17. Febr. 1821. Von der Fürstenschule zu Meißen ging er 1773 nach Wittenberg, auch hier Aufmerksamkeit erweckend durch gelehrte und gewandte Disputationen. Schon als Substitut seines Vaters wirkte er, auch litterarisch, für fortschreitende christliche Erkenntniß und Erbauung, seit 1789 als Superintendent in Liebenwerda durch verbesserte Lehr- und Communionbücher; 1799 nach Neustadt a. Orla berufen, wurde er 1817 Doctor der Theologie. Im Drucke erschienen: „Pauli epist. ad Philipp.,“ geistvolle, zeitgemäße Predigten, Amtsreden und lateinische Abhandlungen (s. die zu J. J. G. am Ende erwähnte Bibliotheca) und bezeugen den Ruf, welchen er zugleich als Mensch und Seelsorger erworben. Er starb kinderlos: der (in Neustadt a. O. ) 1874 noch lebende Advocat Ernst Heinrich, als Dichter bekannt, ist sein Neffe.

  • Autor/in

    E. a. E.
  • Zitierweise

    Am Ende, E., "Am Ende, Johann Gottfried" in: Allgemeine Deutsche Biographie 1 (1875), S. 396 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd131873121.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA