Lebensdaten
1730 – 1799
Geburtsort
Lößnitz
Beruf/Funktion
Historiker ; Pfarrer ; Evangelischer Theologe ; Rektor
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 100008615 | OGND | VIAF: 8307168453561966300002
Namensvarianten
  • Am Ende, Christian Karl
  • Am Ende, Christian Carl
  • Am Ende, Chrn. C.
  • mehr

Objekt/Werk(nachweise)

Orte

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Zitierweise

Am Ende, Christian Karl, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd100008615.html [19.06.2024].

CC0

  • Biographie

    am Ende: Christian Karl a. E., geb. 3. Oct. 1730 zu Lößnitz, 15. Nov. 1799, Sohn eines Arztes. Nach dessen frühem Tode wurden in ihm durch seinen Großvater, den schönburgischen Superintendenten Weiß, Fleiß und Vorliebe für Bücher geweckt, aber auch streng orthodoxe Richtung. Von der|Schule zu Culmbach ging er 1749 nach Erlangen und legte hier den Grund zu seinen reformationsgeschichtlichen Studien. Eine Pfarrstelle zu Schnodsenbach opferte er bald freien litterarischen Arbeiten; doch ging er 1753 als Rector und Adjunct nach Kaufbeuern. Bibliotheken durchsuchend, in gelehrtem Briefwechsel und durch zahlreiche Beiträge gern Andern gefällig, als Orakel der Bücherkunde geltend, ward er später kränklich und legte das Rectorat nieder, wurde aber 1783 Stadtpfarrer und Scholarch. Seine Ausgabe von Sleidanus, „De statu religionis“, 3 voll. 1785 erhält als beste seinen litterarischen Ruf. Die übrigen Schriften nennt die „Bibliotheca am Endiana,“ (cf. Joh. J. G. am Ende). In G. W. Zapf, „Nachrichten von Leben, Verdiensten und Schriften Ch. C. am Ende's“ (1804) sind auch alle seine Arbeiten in litterarischen Sammelwerken sowie seine nachgelassenen Manuscripte verzeichnet.

  • Autor/in

    Ch. G. Ernst am Ende.
  • Zitierweise

    Am Ende, Th. G. Ernst, "Am Ende, Christian Karl" in: Allgemeine Deutsche Biographie 1 (1875), S. 395-396 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd100008615.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA