Lebensdaten
getauft 1693 oder 1691 bis 1730
Geburtsort
Merseburg
Sterbeort
Merseburg
Beruf/Funktion
Botaniker
Konfession
evangelisch
Normdaten
GND: 118665669 | OGND | VIAF
Namensvarianten
  • Buxbaum, Johannes Christian
  • Boxbaum, Joannes Christianus
  • Buksbaum, Iogann Christian
  • mehr

Orte

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Zitierweise

Buxbaum, Johannes Christian, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd118665669.html [26.08.2019].

CC0

  • Genealogie

    V Andreas, Dr. med.;
    M Maria Dor. Bretnitz.

  • Leben

    B. studierte in Leipzig, Jena und Halle und begleitete nach dem Abfassen einer nach dem Rivinschen System angeordneten Flora von Halle (1721) den Grafen Romanzow auf seinen Gesandtschaftsposten in Konstantinopel und beschrieb als Ergebnis der Bereisung der Küstenländer des Schwarzen Meeres, Kleinasiens und Armeniens als erster die daselbst und in Sammlungen aufgefundenen Pflanzen. Nach ihm ist die eigenartige Moosgattung Buxbaumia genannt, welche zur Fassung einer Familie Buxbaumiaceae führte.

  • Werke

    Centuriae plantarum minus cognitarum circa Byzantium et in Oriente observatarum, Petersburg 1728-40;
    vgl. a. Pritzel, 1851, S. 42.

  • Literatur

    ADB III;
    G. W. Bischoff, Lehrb. d. allg. Botanik II u. III, 1839.

  • Autor/in

    Hermann Ziegenspeck
  • Empfohlene Zitierweise

    Ziegenspeck, Hermann, "Buxbaum, Johannes Christian" in: Neue Deutsche Biographie 3 (1957), S. 82 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118665669.html#ndbcontent

    CC-BY-NC-SA

  • Leben

    Buxbaum: Johann Christian B., geb. 1691 zu Merseburg, 17. Juli 1730 ebendaselbst, machte seine Studien an den. Universitäten Leipzig, Jena und Wittenberg, wurde darauf von Friedrich Hoffmann in Halle an den Grafen Alexander Romanzoff empfohlen, der als Gesandter nach Constantinopel ging. So wurde ihm Gelegenheit gegeben, nicht blos einen großen Theil Griechenlands, sondern auch Kleinasien und die südöstlichen Küsten des schwarzen Meeres kennen zu lernen. Er gehörte zu den ersten Botanikern, welche orientalische Pflanzen in größerer Anzahl beschrieben und abbildeten; die Resultate seiner Reisen legte er in einem mit zahlreichen, für seine Zeit jedoch schon etwas zu rohen Tafeln versehenen Werk nieder: „Centuriae plantarum minus cognitarum circa Byzantium et in Oriente observatarum“. Petropol. 1728—1740; die Herausgabe der letzten zwei Centurien besorgte Gmelin. Auch um die Kenntniß der deutschen Flora erwarb sich B. Verdienste, indem er 1721 eine Flora der Umgegend von Halle herausgab, über welche allerdings schon vier Jahre vorher ein Buch von Abraham Rehfeldt erschienen war.

    • Literatur

      Verzeichniß der Schriften in Pritzel, Thes. p. 42.

  • Autor/in

    Engler.
  • Empfohlene Zitierweise

    Engler, Adolf, "Buxbaum, Johannes Christian" in: Allgemeine Deutsche Biographie 3 (1876), S. 667 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118665669.html#adbcontent

    CC-BY-NC-SA